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VfL Wolfsburg muss nach 1:1 zum Endspiel in Hamburg

Der VfL Wolfsburg muss weiter um den Klassenerhalt zittern. Die Entscheidung fällt am kommenden Samstag in Hamburg.
Luiz Gustavo im Zweikampf mit Gladbachs Andre Hahn (r). Foto: Silas Stein Luiz Gustavo im Zweikampf mit Gladbachs Andre Hahn (r). Foto: Silas Stein
Wolfsburg. 

Das Hamburger Ergebnis kannten die Wolfsburger - doch der Sturmlauf nach dem Unwetter blieb aus.

Der VfL Wolfsburg muss nach dem 1:1 (0:1) gegen Borussia Mönchengladbach weiter um den Klassenerhalt zittern. Am kommenden Samstag muss der VfL zu einer Art Endspiel beim Hamburger SV antreten. Die Mönchengladbacher haben vor dem abschließenden Spiel gegen Absteiger Darmstadt nur noch ganz vage Hoffnung auf einen Europapokalplatz.

Nach einer Spielunterbrechung wegen eines Unwetters waren allen anderen Spiele beendet, doch der VfL traute sich nichtn volles Riskio zu spielen. Stattdessen stürmte Gladbach. „Wir wollten gewinnen, das konnte man sehen”, sagte Trainer Dieter Hecking. Zur Pause sagte er: „Der Schiedsrichter hat alles richtig gemacht. Gesundheit geht vor.” Zuvor war sein Team durch Jannik Vestergaard in der 24.  Minute in Führung gegangen.

Den Ausgleich erzielte vor 28 721 Zuschauern Nationalstürmer Mario Gomez (58.) mit seinem 16. Saisontreffer. Ein Punkt würde den Wolfsburgern nun in Hamburg reichen. Bei einer Niederlage müsste Augsburg deutlich höher gegen Hoffenheim verlieren.

Bei der Rückkehr des im Oktober in Wolfsburg gefeuerten Dieter Hecking zeigten die VfL-Profis lange eine schwache Darbietung, wirkten ängstlich, kamen aber dank des Aufbäumens in der zweiten Halbzeit zu einem Punkt.

„Wir haben in der ersten Halbzeit ganz wenig gezeigt”, bekannte VfL-Coach Andries Jonker. „Erst nach dem Ausgleich haben wir losgelegt.” Sein Mannschaft agierte ohne den gelb-gesperrten Yannick Gerhardt und den verletzten Ricardo Rodriguez verunsichert und fehlerhaft.

Wie nervös die Wolfsburger waren, zeigte sich vor allem, als Josuha Guilavogui in der neunten Minute unbedrängt einen katastrophalen Fehlpass auf Gladbachs Jonas Hofmann spielte - der traf aber frei vor dem Tor nur den Pfosten. Immerhin: Beim Nachschuss von Lars Stindl rettete Guilavogui.

Auch beim Treffer der Mönchengladbacher erwies sich die VfL-Defensive nicht als sicher. Nach einem Eckball konnten die Gastgeber nicht klären, und Christoph Kramer nutzte das Durcheinander zu einem gefühlvollen Pass auf den Kopf von Vestergaard, der locker einköpfen konnte.

Gladbach besaß die deutlich besseren Chancen, etwa bei Andre Hahns Schuss (51.), den Keeper Koen Casteels parierte. Hinten wirkte der VfL durchgehend anfällig, nach vorne spielte er ohne erkennbaren Plan. An Daniel Didavi lief das Spiel weitestgehend vorbei. Nach einer knappen Stunde kam Yunus Malli für ihn.

Im Sturmzentrum wartete Mario Gomez, der unter Hecking keinen einzigen Punktspiel-Treffer erzielt hatte, lange vergeblich. Der Nationalstürmer bekam von den Außen des VfL zu wenig brauchbare Anspiele. Als Riechedly Bazoer den Angreifer nach einer knappen Stunde jedoch halbhoch anspielte, zeigte Gomez seine Klasse, holte den Ball per Fuß herunter und schoss ein.

(Von Michael Rossmann, dpa)
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