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Vor Weltfußballer-Wahl: Fürsprecher für Ribéry und CR7

Das Rennen um die Wahl zum Weltfußballer des Jahres scheint in diesem Jahr so offen wie nie zuvor. Europas Fußballer des Jahres Franck Ribéry und Superstar Cristiano Ronaldo zählen zu den Top-Favoriten. Zlatan Ibrahimovic hat da eine andere Meinung: «Ich bin der Beste.»

Für Frankreichs Coach Didier Deschamps muss Franck Ribéry Weltfußballer des Jahres werden. Foto: Andreas Gebert Für Frankreichs Coach Didier Deschamps muss Franck Ribéry Weltfußballer des Jahres werden. Foto: Andreas Gebert
Berlin. 

Der französische Nationaltrainer Didier Deschamps plädiert für Bayern-Star Franck Ribéry, die Fans von Real Madrid huldigen Cristiano Ronaldo - für Zlatan Ibrahimovic ist dagegen vor der Weltfußballer-Wahl längst klar, wer die Nummer eins ist.

«Ich muss diese Trophäe nicht gewinnen, um zu wissen, dass ich der Beste bin», sagte der schwedische Torjäger von Paris Saint Germain nach dem 2:1 gegen Olympiakos Piräus.

Den Sieg hatte Ibrahimovic mit seinem achten Tor in der Königsklasse eingeleitet und damit zum Führenden Ronaldo aufgeschlossen. Der Portugiese war allerdings beim 4:1 gegen Galatasaray Istanbul wegen seiner Oberschenkelverletzung zum Zuschauen verurteilt. Trotzdem war CR7 im Stadion omnipräsent. Real hatte 45 000 Masken mit dem Konterfei des Superstars und der Aufschrift «Cristiano Ronaldo - Goldener Ball» verteilt.

Bis Ende November können die Kapitäne und Cheftrainer der Nationalteams sowie von «France Football» ausgewählte internationale Medienvertreter noch über den nächsten Weltfußballer entscheiden. Die FIFA hatte jüngst die Frist verlängert, was Deschamps ärgert. «Diese Maßnahme finde ich sehr, sehr komisch. Ich will keine härteren Worte benutzen, aber ich verstehe ganz ehrlich nicht, wie man die Regeln mitten im Wettbewerb ändern kann», monierte der Weltmeister-Kapitän von 1998 im Interview der Sportzeitung «L'Équipe». Diese Maßnahme könnte Ronaldo zugutekommen, nachdem er in den vergangenen Wochen herausragende Leistungen gezeigt und Portugal in den WM-Playoffs gegen Schweden mit vier Toren quasi im Alleingang nach Brasilien geschossen hatte.

Trotzdem dürfe laut Deschamps der Sieger nur Ribéry heißen. «Natürlich gibt es andere gute Spieler, aber 2013 ist Ribéry der Beste.» Der Flügelflitzer sei der einzige, der alle Kriterien erfülle, um die Trophäe zu gewinnen: «Er war mit der Nationalelf und bei den Bayern entscheidend. Sein Einfluss im Spiel, seine Trefferzahl und seine Torpässe beweisen das. Er hat im Verein vier Titel errungen, war der beste Profi der Bundesliga, der beste Spieler Europas.» Im August war Ribéry schon zu Europas Fußballer des Jahres gewählt worden.

Der Preisträger wird am 13. Januar 2014 beim FIFA Ballon d'Or im Kongresshaus in Zürich gekürt. Fünf deutsche Spieler stehen auf der sogenannten Shortlist der FIFA. Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Torwart Manuel Neuer und Thomas Müller vom Triple-Gewinner Bayern München sowie Mesut Özil vom FC Arsenal gehören zu den 23 ausgewählten Spielern. Die fünf Final-Kandidaten gibt die FIFA am 9. Dezember bekannt. In den vergangenen vier Jahren gewann jeweils Lionel Messi vom FC Barcelona den Titel. Der Argentinier muss derzeit wegen eines Muskelrisses noch bis zum Jahresende pausieren.

(dpa)
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