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Wolfsburg landet wichtigen 2:0-Sieg im Abstiegskampf

Der VfL Wolfsburg landet in Frankfurt einen eminent wichtigen Sieg im Kampf um den Bundesliga-Klassenerhalt. Pokalfinalist Eintracht liefert eine ganz schwache Leistung ab. Trainer Kovac ist verärgert.
Wolfsburgs Daniel Didavi (r) jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 mit seinen Teamkameraden. Foto: Thomas Frey Wolfsburgs Daniel Didavi (r) jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 mit seinen Teamkameraden. Foto: Thomas Frey
Frankfurt/Main. 

Der Jubel beim VfL Wolfsburg über den 2:0 (0:0)-Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt war groß.

Eine Woche nach dem 0:6-Debakel gegen Meister Bayern München sendeten die Niedersachsen ein deutliches Lebenszeichen im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga und machten einen ersten Schritt zum angestrebten Klassenverbleib. „Es war extrem wichtig, dass wir eine Reaktion gezeigt haben”, sagte Jubilar Daniel Didavi.

In seinem 100. Bundesligaspiel brachte der Offensivspieler die Gäste in der 48. Minute in Führung, Nationalspieler Mario Gomez (63.) machte mit seinem 15. Saisontor den verdienten Erfolg beim enttäuschenden Pokalfinalisten vor 49 000 Zuschauern perfekt. Der VfL verbesserte sich dadurch mit nunmehr 36 Punkten vorübergehend auf Rang 14. „Wir haben in der zweiten Halbzeit mutiger gespielt, haben mehr Druck gemacht und sind dafür belohnt worden. Heute hat der Kampfgeist gestimmt”, lobte VfL-Trainer Andries Jonker.

Die Eintracht bleibt mit 41 Zählern Elfter und kann sich wohl nur noch über den DFB-Pokalsieg für die Europa League qualifizieren. Viel mehr ärgerte Trainer Niko Kovac aber der desaströse Auftritt seiner Schützlinge. „Ich habe die Mannschaft noch nie so gesehen, seit ich hier Trainer bin. Einfach gesagt: Das war schlecht. Ich habe bei vielen Spielern nicht die Bereitschaft gesehen, alles für den Nebenmann zu geben”, kritisierte Kovac. „Wir werden analysieren, wie es dazu kommen konnte, aber das entschuldigt nicht diese Leistung.”

Die Hausherren, die auf acht verletzte Spieler verzichten mussten, waren zu Beginn um die Spielkontrolle bemüht. Allerdings fehlte es an Ideen, um die kompakte VfL-Defensive auszuhebeln. Viele Fehlpässe prägten das Spiel der Hessen, die in allen Belangen enttäuschten. Einziger Aufreger in der ersten Hälfte war eine Schwalbe von Mijat Gacinovic im Wolfsburger Strafraum, für die der Frankfurter Offensivspieler die Gelbe Karte sah.

Wolfsburg ließ in der Offensive eine Halbzeit lang ebenfalls jegliche Kreativität vermissen. Das änderte sich kurz nach dem Wechsel, als Gomez den Ball auf Didavi weiterleitete und der Mittelfeldspieler eiskalt vollstreckte. Für Gomez war es die erste Torvorlage im VfL-Trikot.

Kovac reagierte auf den Rückstand und brachte Shani Tarashaj für Marc Stendera, der dem Frankfurter Offensivspiel nicht die erhofften Impulse geben konnte. Die Gastgeber erwachten nun langsam aus ihrer Lethargie und waren nach gut einer Stunde nah dran am Ausgleich, doch VfL-Torhüter Koen Casteels kratzte einen Kopfball von Branimir Hrgota von der Linie.

Praktisch im Gegenzug machten es die Gäste besser. Paul-Georges Ntep tauchte frei im Strafraum auf und legte quer auf Gomez, der nur noch einzuschieben brauchte. „Endlich haben wir zur richtigen Zeit die Tore gemacht”, frohlockte Didavi.

Diese Coolness fehlte den Frankfurtern. 20 Minuten vor Schluss hatte Marco Fabian den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch der Mexikaner drosch den Ball aus fünf Metern über das Gäste-Tor. Zwei Minuten später brachte auch der eingewechselte Haris Seferovic die Kugel aus Nahdistanz nicht im Netz unter.

(Von Eric Dobias, dpa)
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