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„Lilien”-Trainer Schuster hätte DDR niemals verlassen

Dirk Schuster. Foto: Thomas Eisenhuth/Archiv Dirk Schuster. Foto: Thomas Eisenhuth/Archiv
Bad Vilbel. 

Der in Chemnitz aufgewachsene Trainer des Fußball-Zweitligisten SV Darmstadt 98, Dirk Schuster, wäre aus familiären Gründen niemals aus der DDR geflohen. „Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, die DDR zu verlassen. Auch wegen der Repressalien auf die Familie”, sagte „Lilien”-Coach Schuster (47) am Sonntag in einem Interview des Privatsenders „Hit Radio FFH”. Vor allem, weil seine Eltern ihn unterstützt hätten, hätte er ihnen das nie antun können. „Und auch die Vorstellung, dass ich meine Eltern vielleicht ein Jahrzehnt lang nicht sehen hätte dürfen, das wäre für mich unerträglich gewesen.”

Nach der Wiedervereinigung sei das erste Ziel gewesen, „das Begrüßungsgeld abzuholen”. Kurz nach der Maueröffnung habe er außerdem ein Bundesligaspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen live im Stadion sehen können: „Da hat Gladbach 4:0 gewonnen und da habe ich gewusst: Irgendwann will ich diese Atmosphäre auf dem Platz erleben. Das war sensationell.”

Seit Dezember 2012 ist Schuster Trainer bei SV Darmstadt 98. Seine Profi-Karriere als Fußballer begann in Braunschweig, von 1991 bis 1997 spielte er beim Karlsruher SC.

(dpa)
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