Jens Lehmann steht Titel im Wege

Als Neunjähriger hatte Leo Caic beim VfB Unterliederbach das erste Mal im Verein Fußball gespielt. Mit 14 wechselte dann für eine Saison zu Viktoria Sindlingen, ehe er sich 1985 der B-Jugend von Eintracht Frankfurt anschloss.
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Hochtaunus. 

Als Neunjähriger hatte Leo Caic beim VfB Unterliederbach das erste Mal im Verein Fußball gespielt. Mit 14 wechselte dann für eine Saison zu Viktoria Sindlingen, ehe er sich 1985 der B-Jugend von Eintracht Frankfurt anschloss. Der Hessenauswahl-Spieler wurde auf Anhieb Hessenmeister und sollte dann erst im Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft am VfB Stuttgart (damals mit Jens Lehmann im Tor) durch ein 1:1 in Stuttgart und einem Rückspiel-1:3 in Köppern scheitern.

Im folgenden Jahr zog sich Caic in der Saisonvorbereitung einen Kreuzbandriss zu und kam erst gegen Rundenende ins Team zurück. Wieder schied er mit der Eintracht in der Endrunde zur Deutschen A-Jugend-Meisterschaft im Halbfinale aus – damals gegen Bayer Leverkusen, nach einem 2:0-Sieg in Bad Vilbel durch ein 0:3 bei Bayer.

Unter Berger und "Stepi"

Seine erste Station als Seniorenspieler war 1988/89 Eintracht Frankfurt Amateure. Wegen eines Bänderrisses im linken Sprunggelenk und einer Schulterluxation fiel er fast ein halbes Jahr aus. Die darauffolgende Runde erreichte Caic – damals mit Abstand jüngster Mannschaftskapitän in der Oberliga Hessen (damalige 3. Liga) – wieder seinen alten Leistungsstand und nahm regelmäßig am Profitraining unter Jörg Berger teil. Für 1990/91 unterschrieb Caic einen Profivertrag bei der Eintracht, folgte aber in der Sommerpause seinem Trainer Jürgen Sparwasser via Leihbasis zum damaligen Zweitbundesligisten SV Darmstadt 98. Es sollte ein kurzes Gastspiel sein, und so kehrte Caic wieder zur Eintracht zurück, deren Profikader er fest angehörte – unter Jörg Berger und nach dessen Entlassung unter Dragoslav Stepanovic. Dabei kam Caic aber lediglich zu einem Bundesliga(bank)einsatz: am 20. April 1991 bei Borussia Dortmund.

Von 1991 bis 1993 spielte Caic dann unter Trainer Hermann Hummels (Vater des aktuellen Nationalspielers Mats Hummels) beim Drittligisten SV Wehen und zog sich dort eine schwere Blessur am rechten Knie zu. Der Station bei der SG Höchst (bis 1994) folgten drei Jahre bei der SG Egelsbach in der Regionalliga Süd, für die Caic als Kapitän 75 Spiele bestritt. Nach der Insolvenz der Egelsbacher 1997 wechselte Caic zum dritten Mal zur Eintracht. Es schlossen sich dann – bedingt durch die Geburt seiner beiden Söhne, diverse wiederkehrende Verletzungen und berufliche Belastungen – durchweg Spielerstationen in der Verbandsliga an: Croatia Frankfurt, FC Schwalbach, VfB Unterliederbach, FC Oberursel.

Aufstieg mit Merzhausen

In seinem abschließenden Orscheler Jahr war Caic als Trainer tätig, ging dann für zwei Jahre als Spielertrainer zum VfB Unterliederbach II, um dort 2005 wegen immer noch vorhandener "Nachwehen" einer als 21-Jähriger beim SV Wehen erlittenen schweren Knieverletzung seine aktive Spielerkarriere zu beenden. Im Anschluss übernahm er 2007 TuS Merzhausen, den er zur KOL-Meisterschaft und zum Aufstieg in die Gruppenliga führte. Vor drei Jahren übernahm er dann als Nachfolger von Norbert Hartzke die SG Hausen/Westerfeld, bei der er bereits im Oktober 2011 den Vertrag für 2012/13 verlängert hat.

Überdies ist Caic seit 2006 beim DFB beschäftigt und betreut dabei den Stützpunkt Bad Soden. gg

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Als Neunjähriger hatte Leo Caic beim VfB Unterliederbach das erste Mal im Verein Fußball gespielt. Mit 14 wechselte dann für eine Saison zu Viktoria Sindlingen, ehe er sich 1985 der B-Jugend von Eintracht Frankfurt anschloss.
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08.06.2012
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