Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 7°C

Regionalliga Südwest: Das Ende einer Serie: Kickers Offenbach verlieren Topspiel

Von Die Offenbacher Kickers haben das Spitzenspiel der Fußball-Regionalliga Südwest gegen den 1. FC Saarbrücken mit 1:2 verloren und damit die Tabellenführung an den Rivalen aus dem Saarland abgegeben.
Zaungast in Offenbach: Otto Rehhagel. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Zaungast in Offenbach: Otto Rehhagel.
Offenbach. 

Am 27. November des vergangenen Jahres haben die Offenbacher Kickers ihr letztes Heimspiel in der Fußball-Regionalliga Südwest verloren: mit 2:3 gegen den 1. FC Saarbrücken. In der Folge gewann der OFC zwölf seiner 14 Heimpartien, ehe am Samstag ausgerechnet die Saarländer diese imponierende Erfolgsserie beendeten und durch ihren 2:1-Erfolg den OFC auch noch an der Tabellenspitze verdrängten.

Vor dem Match sprach in der Kickers-Kabine Trainer-Legende Otto Rehhagel, selbst einmal Trainer am Bieberer Berg, einige nette Worte und wünschte der Mannschaft einen Sieg. Um den zu erreichen, hätten alle nicht nur kämpferisch überzeugen – das taten sie – sondern auch ihr spielerisches Potenzial abrufen müssen. Das tat jedoch nicht einmal die Hälfte der Offenbacher Mannschaft. „Es war ein echtes Spitzenspiel. Nicht auf höchstem Niveau, aber sehr kampfbetont“, meinte FCS-Trainer Dirk Lottner, der den Sieg „als glücklich, aber absolut verdient“ bezeichnete.

In der ersten Halbzeit sahen die 9274 Zuschauer zwei selbstbewusste Teams, die den Sieg wollten. Beide Seiten störten früh, suchten den Weg nach vorne, doch in der Strafraumnähe taten sie sich gegen die aufmerksamen Deckungen schwer. Einzige Ausnahme war das toll herausgespielte 1:0. Ihab Darwiche setzte sich rechts durch, seine Flanke lenkte Florian Treske mit der Brust geschickt weiter zu Dren Hodja, der den Ball aus 18 Metern mit einem Direktschuss unhaltbar für Torhüter Daniel Batz in den Winkel beförderte. „Da waren wir die spielbestimmende Mannschaft, die keine Chance zuließ“, meinte OFC-Kapitän Daniel Endres. Nach dem Seitenwechsel sah der Offenbacher Keeper jedoch ein anderes Bild: „Wir haben leider keinen Zugriff mehr auf den Gegner bekommen. Die Defensive bekam keine Entlastung mehr“, so Endres.

In der Tat: Die zweite Halbzeit war nur noch ein einziger Sturmlauf der nunmehr drückend überlegenen Saarländer, die sich durch die Treffer von Kevin Behrens (73.) und Markus Mendler (84.) noch den Sieg sicherten. „Ein zu wildes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten“, nannte die Partie OFC-Trainer Oliver Reck. „Am Dienstag wollen wir aus der kleinen Talsohle finden und es beim VfB Stuttgart II besser machen.“

Unangenehm aufgefallen

Nicht mit Ruhm bekleckert haben sich bei dem Spitzenspiel in Offenbach einige Zuschauer. Dass die 2000 mitgereisten Fans aus Saarbrücken einen Knallkörper zündeten, war da noch eher harmlos. Negativer sind einige Rechtsradikale im OFC-Block aufgefallen. Weit sichtbar war nämlich ein schwarz-weiß-rotes Banner mit der Aufschrift „Landser“ – der Name einer rechtsextremen Rockband. Außerdem zeigten einige Männer in Block 1 den Hitlergruß.

Zur Startseite Mehr aus Kickers

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse