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Kickers Offenbach: Die erste Pflichtaufgabe

Von Die Offenbacher Kickers wollen morgen auf dem neu verlegten Rasen gegen Pirmasens spielerisch überzeugen und drei Punkte holen.
Markus Müller (rechts) Foto: Christian Klein Markus Müller (rechts)
Offenbach. 

Vor der englischen Woche ist die Ausgangslage beim Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach ziemlich klar. Wollen sie am Ostermontag mit einem Erfolg gegen den Tabellenzweiten SV Elversberg den aktuellen Zehn-Punkte-Abstand zu den zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigenden Plätzen verringern, müssen sie zunächst Pflichtsiege am Bieberer Berg gegen den FK Pirmasens (Samstag: 14 Uhr) und am Mittwoch beim SV Spielberg landen. Selbstläufer sind das aber nicht.

Auch in Anbetracht der Personalnot der Kickers. Trainer Oliver Reck muss morgen mit Sicherheit auf die wegen der fünften Gelben Karte gesperrten Thomas Franke und Marcel Gebers verzichten. Ein großes Fragezeichen steht hinter den angeschlagenen Matthias Schwarz (Sprunggelenk) und Martin Röser (Knie). „In der Vorbereitung habe ich extra Spieler auf mehreren Positionen spielen lassen, sie sind vielseitig verwendbar. Ich habe immer betont, dass wir als Team funktionieren wollen. Wir können nicht mit 13, 14 guten Leuten bestehen, sondern nur als Team. Und in unserem Kader steckt viel Qualität“, betont Reck mit Blick auf die Personallage, der zuletzt fünf Spieler (Torwart Alexander Sebald, Sascha Korb, Julian Dudda, Kristian Maslanka, Steven von der Burg) an die Zweite Mannschaft abgab.

Eine Etatlücke im sechsstelligen Bereich

Im Etat der Kickers Offenbach GmbH klafft eine Lücke. Die Jahresabschlussbilanz weise ein Minus in Höhe von 171 000 Euro auf, so Geschäftsführer Remo Kutz, der bis zum Saisonende ohne geeignete

clearing

Reck kann wieder auf zwei zuletzt aus Krankheitsgründen fehlende Spieler zurückgreifen. Maslanka ist nach einer dreiwöchigen Pause ebenso fit wie Benjamin Pintol. Ersterer wäre eine Alternative für die Innenverteidigung (für Franke) oder für die Sechser-Position (für Schwarz). „Wir haben fünf gute Innenverteidiger und auch vor der Abwehr sind wir stark besetzt. Da wird es keine Probleme geben“, ist sich Reck sicher.

„Wir sind alle schon länger beim OFC und wissen um die Stärken und Schwächen jedes Einzelnen. Abstimmungsprobleme sollte es daher nicht geben“, sagt Stefano Maier, der in der Innenverteidigung gesetzt sein dürfte. Wobei: Sicher darf man bei Reck nicht sein. „Als ich gegen Steinbach 83 Minuten lang auf meinen Kurzeinsatz warten musste, war ich schon ziemlich down. Aber ich gebe jeden Tag im Training Gas, tue alles dafür, damit ich spiele“, sagt der 23-Jährige. „Pirmasens wird sich höchstwahrscheinlich hinten reinstellen und abwartend agieren. Wir müssen einfache Ballverluste vermeiden, dürfen keine gefährlichen Konter zulassen“, meint das Eigengewächs.

Gespielt wird morgen auf einem nagelneuen Rasen. Dieser wurde erst am Donnerstagabend verlegt. Für den spontanen Rasentausch haben sich die Kickers aufgrund der Wetterprognosen entschieden. „Wäre es regnerisch, hätten wir damit bis Ende April gewartet“, erklärte Geschäftsführer Remo Kutz.

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