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Kickers Offenbach: Eine perfekte zweite Halbzeit

Von Durch den 3:0-Heimsieg über die SV Elversberg sind die Offenbacher Kickers gestern wieder auf den zweiten Platz der Fußball-Regionalliga Südwest geklettert. Und der berechtigt bekanntlich zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Dritten Liga.
Diese Freude muss einfach raus: Der Offenbacher Ihab Darwiche freut sich ausgelassen über den Führungstreffer, den gerade Serkan Firat erzielt hat. Foto: Huebner/Scheiber (Jan Huebner) Diese Freude muss einfach raus: Der Offenbacher Ihab Darwiche freut sich ausgelassen über den Führungstreffer, den gerade Serkan Firat erzielt hat.
Offenbach. 

Besser hätte der Punktspielstart in das Jahr 2018 nicht verlaufen können. Nach acht vergeblichen Versuchen feierte der Fußball-Regionalligist Kickers Offenbach am Bieberer Berg endlich einen Sieg über die SV Elversberg. Durch das 3:0 (0:0) über die Saarländer sind die Kickers nicht nur einen der potenziellen Anwärter auf den in der Regionalliga Südwest zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen benötigten zweiten Platz los geworden, sondern sind auch wieder an Waldhof Mannheim vorbei marschiert.

„Es war klar, dass man nach mehr als zwei Monaten Pflichtspielpause Zeit benötigen würde, um in den Spielrhythmus zu kommen. Je länger es 0:0 stand, desto mehr Sicherheit haben wir in unser Passspiel bekommen. Dies gab unseren Spielern viel Selbstbewusstsein. Die zweite Halbzeit war beinahe perfekt“, lobte Oliver Reck, der Trainer der Offenbacher Kickers, sein Team.

Es war nicht so, dass sich der Vorjahresmeister einfach in sein Schicksal ergeben hätte. Die Gäste, die ihr 4-1-4-1-System bei Ballbesitz sofort in ein 4-3-3 umgewandelten, starteten entschlossen, wollten den unbedingt benötigten Sieg erzwingen. Routiniert, ballgewandt und robust erspielte sich Elversberg in der ersten halben Stunde einige Chancen. Die beste vereitelte OFC-Keeper Daniel Endres, der Koffis Schuss aus sieben Meter mit dem Fuß abwehrte. „Für uns zählt das Auftreten überhaupt nicht. Nur noch Resultate. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, daher fahren wir mit leeren Händen heim“, sagte ein sichtlich enttäuschter Elversberger Trainer Karsten Neitzel.

Offenbach benötigte 30 Minuten, um richtig ins Spiel zu kommen. Die einzige gute Chance vor der Pause hatte Ihab Darwiche, der nach einem schnell ausgeführten Freistoß rechts durch war und mit seinem Schuss aus spitzem Winkel das lange Eck nur um Zentimeter verfehlte.

Aus der Kabine kamen die Kickers sehr entschlossen zurück. „Wir haben in der Pause besprochen, nach langen Bällen energisch nachzugehen und die zweiten Bälle zu erobern. Dies hat super funktioniert“, meinte Niklas Hecht-Zirpel, der mit viel Übersicht das 1:0 vorbereitete. Er sah, wie sich Serkan Firat am langen Pfosten frei lief, gab den Ball flach herein und der Linksaußen brauchte nur den Fuß hinzuhalten. „Ein Traumstart in die Halbzeit. Und da die Abwehr sehr sicher stand, hinten alle einen Superjob gemacht haben, war es schon der halbe Sieg“, fügte Hecht-Zirpel hinzu.

Von da an beherrschten die Kickers das Spiel. Das 2:0 resultierte aus einer einstudierten Standard-Situation. Firat spielte den Freistoß von rechts lang und der aufgerückte Verteidiger Benjamin Kirchhoff beförderte den Ball mit dem linken Innenfuß aus der Luft ins Netz (58.). Bei Elversberg wurden nun die Gründe sichtbar, warum es nicht für ganz oben reicht. Die Mannschaft ist langsam, die Spieler wirkten ungelenkig, der Siegeswille war geringer als bei den Offenbachern. Der Sieg der Hessen war deshalb ungefährdet. Und die knapp 5000 Zuschauer bekamen noch eine Zugabe geboten. Der nur 1,73 Meter kleine Japaner Ko Sawada schraubte sich nach einer Flanke von Jan-Hendrik Marx unglaublich hoch und köpfte in der Nachspielzeit wuchtig zum 3:0 ein.

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