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Kickers Offenbach: Frank Ruhl im OFC-Aufsichtsrat

Frank Ruhl Foto: Christian Klein Frank Ruhl
Offenbach. 

Frank Ruhl mischt bei den Offenbacher Kickers wieder mit. Im Sommer 2016 weigerte sich der ehemalige OFC-Präsident als einziger Gläubiger, einem Kompromiss zuzustimmen. Er verklagte den Verein auf die Rückzahlung der von ihm aufgekauften Schuldscheine in Höhe von 775 000 Euro plus Zinsen. Damals wurde hinter den Kulissen gemunkelt, Ruhl habe zur Bedingung für eine Einigung seine Rückkehr in den Aufsichtsrat gemacht. Im November verzichtete er ohne Gegenleistung großzügig auf eine halbe Million Euro seiner ursprünglichen Forderungen.

Nun teilt OFC-Präsident Helmut Spahn mit, dass anstelle des scheidenden Aufsichtsratsmitglieds Harald Hofmann ein Gläubiger als Vertreter in den Aufsichtsrat kommt. Die Gläubiger hätten sich auf Frank Ruhl verständigt, der am 1. Januar sein Amt bereits antrat.

Diese Baustelle wurde also bereinigt. Die sportliche noch nicht. Um aus der abstiegsgefährdeten Zone zu kommen – der Regionalligist überwintert auf Rang 15 – versammelt Trainer Oliver Reck seine Schützlinge am 7. Januar zum ersten Training in der Halle. Bis zum ersten Punktspiel am 18. Februar in Nöttingen sind fünf Testspiele geplant. Derzeit wird nach einer Geldquelle Ausschau gehalten, die es den Offenbachern ermöglichen würde, in der ersten Februar-Woche ein einwöchiges Trainingslager auf Malta oder Zypern abzuhalten und/oder einen Stürmer zu kaufen. „Es ist schwierig, aber wir arbeiten intensiv daran. Als Neuzugang würde nur jemand infrage kommen, der uns sofort weiterhilft und der langfristig an uns gebunden werden kann“, erklärte Sportdirektor Sead Mehic. Die Entscheidung, ob etwas passiert, muss laut Mehic in den nächsten zehn Tagen fallen.

(löf)
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