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Kickers Offenbach: Hessenderby in der Fußball-Regionalliga Südwest: Maier ist zurück

Von Hessenderby in der Fußball-Regionalliga Südwest: Kickers Offenbach erwartet am Freitag den TSV Steinbach. Ein Mann freut sich ganz besonders aufs Spiel.
Wenn Stefano Maier (links) spielt, dann richtig: Hier geht’s gegen Hannovers Niclas Füllkrug zur Sache. Foto: Arne Dedert (dpa) Wenn Stefano Maier (links) spielt, dann richtig: Hier geht’s gegen Hannovers Niclas Füllkrug zur Sache.
Offenbach. 

Auf diesen Augenblick musste Stefano Maier 238 Tage lang warten. Der 24-Jährige wird morgen um 19.30 erstmals seit dem 9. Dezember 2016 als Abwehrchef am Bieberer Berg auflaufen. Damals wie heute ging es gegen einen hessischen Rivalen. Bei seinem letzten Heimspiel bezwang Kickers Offenbach Teutonia Watzenborn-Steinberg 3:0, morgen geht es gegen den TSV Steinbach.

Davor hat der gebürtige Offenbacher, der mit zwölf Jahren von den Adlerträgern auf der anderen Mainseite an den Bieberer Berg kam, drei schmerzvolle Jahre hinter sich. Obwohl Stammspieler, bestritt er in dieser Zeit nur 61 von 110 Punktspielen. „Ich bin jung, fühlte mich aber manchmal wie ein alter Mann“, sagt Maier. „Nach jedem Training schleppte ich mich regelrecht ins Auto, kam daheim kaum die Treppe hoch. Sobald ich im Spiel das Knie sehr belastet hatte, wurde es blau und dick.“ Schmerzen im Knie sind seit dem 16. Lebensjahr sein ständiger Wegbegleiter. Ein Knochenvorsprung löste bei starker Belastung die Reizung der Patellasehne aus. Immer wieder musste Maier pausieren. Nach ein, zwei Wochen Ruhe war es besser, dann kamen die Schmerzen wieder.

Als während der Wintervorbereitung im Januar 2017 gegen Sandhausen nach 45 Minuten urplötzlich das Knie blau anlief und Maier mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Platz humpeln musste, war Schluss mit lustig. „Ich habe in den drei Jahren ganz Deutschland bereist, um mich ärztlich beraten und behandeln zu lassen. Manchmal dachte ich sogar ans Karriereende. Denn so ging es nicht weiter. Man muss schließlich auch an ein Leben außerhalb des Fußballstadions denken. So ließ ich mich im März in Mainz operieren.“

Zu Beginn der Vorbereitung war er wieder dabei, kämpfte sich zurück und konnte beim Saisonauftakt in Hoffenheim 90 Minuten lang durchspielen. „Im linken Knie zieht es noch etwas an der Stelle, an der die Patellasehne genäht wurde. Aber das ist alles okay“, sagt der Abwehrspieler, der überzeugt ist, dass seine Elf mit der Einstellung von Hoffenheim gegen Steinbach drei Punkte holen wird. Es sei ein anderes Spiel, man werde mehr Ballbesitz haben. „Aber ein Flutlichtspiel am Freitagabend, das ist unser Ding“, ist Maier zuversichtlich. „Wir müssen gegenüber dem Hoffenheim-Match mehr Tempo machen, die Zweikämpfe gewinnen und die gegnerischen Stürmer nicht ins Spiel kommen lassen. Dann wird es klappen“, ist auch Trainer Oliver Reck optimistisch.

Halb Steinbach kommt nach Offenbach

Der TSV Steinbach gilt als ein aussichtsreicher Außenseiter im Kampf um die beiden Plätze, die zu den Aufstiegsspielen berechtigen. „Eine körperlich robuste Truppe mit sehr viel individueller Klasse

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