Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 19°C

Kickers Offenbach: Jugend forscht: Der OFC im Abstiegskampf

Von
Foto: Christian Klein ( FotoKlein)
Offenbach. 

Die Vorbereitung war optimal, die Personalsituation ist katastrophal, der Optimismus groß. Oliver Reck, Trainer des abstiegsbedrohten Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach, baut deshalb vor dem heutigen ersten Punktspiel – bis zum Saisonschluss folgen noch zwölf – voll auf Talente, die bisher im zweiten Glied standen. „Wir sind gut vorbereitet und werden unsere verletzungsbedingten Ausfälle kompensieren. Vor allem die Jungs, die zuletzt wenig Spielpraxis hatten, haben in der Vorbereitungsphase ein deutlich positives Signal gesendet“, sagt der Coach vor dem Auswärtsspiel beim Schlusslicht FC Nöttingen (14 Uhr). Zusätzliche Hoffnung bietet die langersehnte Sitzung beim DFB-Schiedsgericht am 18. März. Da soll entschieden werden, ob der OFC die neun wegen des Insolvenzantrages abgezogenen Punkte – oder zumindest einen Teil – zurück erhalten wird oder nicht. „Wir sind nach wie vor der Meinung, dass uns die Punkte zustehen, weil wir das Insolvenzverfahren nicht eröffnet haben“, sagt Sportdirektor Sead Mehic.

Rechnen werden die Kickers aber nur mit den vorhandenen Punkten. Um aus eigener Kraft aus der Gefahrenzone zu gelangen, haben die Offenbacher ein Trainingslager auf Zypern abgehalten. „Wir haben nicht nur optimal trainieren können, sondern auch viel unternommen, die Kameradschaft gefestigt“, sagte Verteidiger Serkan Göcer.

Voll des Lobes ist OFC-Geschäftsführer Christopher Fiori. „Die Mannschaft hat nicht nur hervorragend trainiert, sondern auch zusammen mit dem Trainerteam einen eigenen finanziellen Beitrag zum Trainingslager beigetragen. Dies belegt den Zusammenhalt und die Fokussierung auf die Aufgabe Klassenerhalt“.

„Dass diese Jungs Charakter haben, spürte ich schon am ersten Tag meines Engagements in Offenbach“, betont Reck. Jetzt müssen sie beweisen, dass sie nicht nur Charakter, sondern auch das Können haben. Daniel Endres, Stefano Maier, Robin Scheu und Ko Sawada fehlen heute verletzt, der genesene Kristian Maslanka ist nach nur zwei Trainingseinheiten nur ein Kandidat für einen Kurzeinsatz. Die beiden etatmäßigen „Sechser“ Bryan Gaul und Marco Rapp sind für das Match in Nöttingen gesperrt. „Wir haben in der Wintervorbereitung einige Varianten einstudiert. Taktisch wie personell“, sagt Reck, der in den Testspielen gegen namhafte Gegner mit Erfolg die jungen Spieler Aaron Frey, Jan-Hendrik Marx und Semih Sentürk in die Elf einbauen konnte. Als Schlüssel zum Erfolg bezeichnet der Coach nebst des Einsatzwillens der Spieler die verbesserte Defensiv-Arbeit: „Wir haben gegen höherklassige Gegner, vor allem bei unserem Sieg gegen Partizan Belgrad, kaum Chancen zugelassen. „Und da wir nur noch eine englische Woche vor uns haben, können wir uns stets gezielt auf die jeweiligen Gegner einstellen.“

Zur Startseite Mehr aus Kickers

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse