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Regionalliga Südwest: „Mehr Spitzenspiel geht gar nicht“

Von Erster gegen Zweiter – mehr als 10 000 Zuschauer werden morgen zum Spitzenspiel auf dem Bieberer Berg erwartet.
Trifft auf seinen Ex-Club: Offenbachs Serkan Göcer. Foto: Huebner/Bremes (Jan Huebner) Trifft auf seinen Ex-Club: Offenbachs Serkan Göcer.
Offenbach. 

„Mehr Spitzenspiel geht gar nicht“, meinte Oliver Reck, Trainer des Tabellenführers Kickers Offenbach, vor dem Match gegen den Zweiten 1. FC Saarbrücken (FCS) (Samstag: 14 Uhr). Trotz der Live-Übertragung im HR wird es am Bieberer Berg einen Zuschauerrekord geben. 8400 Zuschauer waren in der laufenden Runde der Fußball-Regionalliga Südwest bisher das Maximum, morgen werden in Offenbach Fans in fünfstelliger Zahl erwartet. Als Ehrengast wird Otto Rehhagel erwartet. Der 79-Jährige, der seine Trainerlaufbahn 1974 in Offenbach begann, kommt auf Einladung seines früheren Torwarts Oliver Reck.

„Auch wenn wir um die Stärke der Saarbrücker wissen, werden wir wie immer versuchen, unser Spiel durchzubringen. Wir wollen den Gegner beschäftigen, Tore machen“, so Reck, der bis auf Niklas Hecht-Zirpel (liegt mit Magengeschwür im Krankenhaus) und Dennis Schule (muskuläre Probleme) alle Spieler zur Verfügung hat.

Dass seine Mannschaft angesichts der Offensivstärke der Saarländer hinten gut organisiert sein muss, ist laut Reck selbstverständlich. Der FCS verfügt mit Patrick Schmidt (13 Tore) und Kevin Behrens (10) über den gefährlichsten Sturm der Liga. „Gegen solche Torjäger ist es für einen Defensivspieler besonders reizvoll, diese zu neutralisieren. Wenn wir unsere Leistung abrufen, sollten wir unsere Heimserie von sieben Siegen in sieben Spielen ausbauen können“, sagt Serkan Göcer selbstbewusst.

Der 24-Jährige ist der einzige OFC-Spieler mit Saarbrücker Vergangenheit. Mit 18 bekam er einen Vertrag beim RW Oberhausen. Während er in der Saison 2011 / 12 gleichzeitig noch für die U 19 in der A-Jugend-Bundesliga auflief, kam er bereits am zweiten Spieltag zu seinem ersten Profi-Einsatz gegen den 1. FC Saarbrücken. Dabei gefiel er dem gegnerischen Trainer Jürgen Luginger derart gut, dass ihn dieser zum FCS holte. Vom 1. Juli 2012 bis zum 21. Januar 2014 bestritt er dort 28 Partien. „Es war eine schöne Zeit. Der Herbst 2013 war spielerisch mein Höhepunkt beim FCS. Unter Luginger war ich Stammspieler, bestritt 20 der 21 Begegnungen. Im DFB-Pokal schalteten wir den Zweitligisten SC Paderborn und Werder Bremen aus, schieden dann erst gegen Borussia Dortmund aus.“

In der Winterpause wurde der Coach von Milan Sasic abgelöst. „Gleich am 4. Januar kam er zu mir und meinte, dass er viele neue Spieler holen will und ich daher nicht mehr benötigt werde“, erinnert sich Göcer, damals 20. „Ich habe drei, vier Tage gebraucht, um es zu verkraften. Dann habe ich mich mit meinem Berater zusammengesetzt und alles Weitere geplant.“ Ralph Hasenhüttl lud den Mittelfeldspieler zu einem einwöchigen Probetraining zum Zweitligisten FC Ingolstadt ein. „Dort attestierte man mit viel Potenzial und stellte mir Kurzeinsätze in Aussicht. Ich wollte aber spielen und nahm die Offerte vom SV Elversberg an. Im ersten Match spielten wir in Saarbrücken. Wir gewannen 3:1, ich erzielte den Siegtreffer.“ In der aktuellen FCS-Elf spielt mit Manuel Zeitz noch ein Mitspieler aus Göcers Saarbrücker Zeiten. „Den Siegtreffer würde ich wieder nehmen“, schmunzelt der Offenbacher.

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