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OFC-Sieg beim Spitzenreiter

Von In der 3. Fußball-Liga sind die Kickers seit nunmehr acht Spielen ungeschlagen und als "Mannschaft der Stunde" weiter auf dem Vormarsch.
Die Offenbacher Sead Mehic (links) und Thomas Rathgeber (rechts) herzen den zweifachen Torschützen Mathias Fetsch.	Foto: Hübner Die Offenbacher Sead Mehic (links) und Thomas Rathgeber (rechts) herzen den zweifachen Torschützen Mathias Fetsch. Foto: Hübner
Unterhaching. 

Kickers Offenbach ist die Mannschaft der Stunde. Seit acht Begegnungen hat der OFC in der 3. Fußball-Liga nicht mehr verloren. Mit den während dieser Phase gesammelten 18 Punkten kletterten die Kickers auf Rang sieben der Tabelle empor. Gestern feierten sie beim bisherigen Spitzenreiter Spvgg. Unterhaching einen unerwarteten 3:0-Triumph.

"Über 90 Minuten lang gesehen war es ein absolut verdienter Sieg über ein spielerisch sicher qualitativ hochwertiges Team", meinte Offenbachs Trainer Arie van Lent, der den Schlüssel zum Sieg in der kompakten und konzentrierten Leistung der gesamten Mannschaft sah: "Wir haben bis auf zwei Nachlässigkeiten überhaupt keine Chancen zugelassen, haben stets eine Souveränität auf dem Platz ausgestrahlt und vorne unsere Torgelegenheiten diesmal optimal genutzt."

Den Grundstein zum Sieg legten die im gewohnten 4-4-1-1-System angetretenen Offenbacher mit einem Doppelschlag Mitte der ersten Halbzeit: Verteidiger Maximilian Ahlschwede setzte sich links durch, spielte einen Rückpass auf Julius Reinhardt, der den Ball weiterleitete. Mathias Fetsch konnte aus drei Metern zum 0:1 einschieben. (27.). Nur zwei Minuten später setzte sich André Hahn durch, flankte nach innen und Thomas Rathgeber köpfte den Ball aus zwölf Metern unhaltbar zum 0:2 ein.

Die endgültige Entscheidung fiel kurz nach dem Seitenwechsel. Nach einem weiten Einwurf von Marc Stein schoss aus fünf Metern erneut Fetsch den Ball Unterhachings Torwart Stefan Riederer durch die Beine. Es war bereits der sechste Saisontreffer des Stürmers. Nach diesem Tor spielte zunächst nur noch der OFC. Die Chancen der Gäste häuften sich, der starke Riederer rettete immer wieder für Unterhaching.

Die mit großen Vorschlusslorbeeren angetretenen Bayern kamen tatsächlich nur zu zwei guten Chancen: Die erste nach einem katastrophalen Fehlpass von Stefan Kleineheismann, der ansonsten den gelbgesperrten Markus Husterer als Innenverteidiger gut vertrat. Maximilian Welzmüller nutzte dies, traf aus 20 Metern allerdings nur die Latte. Die zweite in der 73. Minute, als Daniel Hofstetter im Anschluss an einen Eckball erneut den Querbalken markierte.

Bei den Kickers überzeugten besonders Ahlschwede in der Abwehr, die beiden Sechser Nicolas Feldhahn und Sead Mehic sowie die beiden Torschützen, Rathgeber und Fetsch.

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