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Kickers Offenbach: OFC baut auf seine Fans

Eine echte Herausforderung: Kickers Offenbach muss sich am Sonntag (14 Uhr) auf dem Bieberer Berg gegen den Tabellenzweiten der Fußball-Regionalliga Südwest behaupten.
Offenbach. 

In den Spielen vor eigenem Publikum sind die beiden ehemaligen Bundesligisten auf Augenhöhe: Sechs Siege, vier Unentschieden und keine Niederlage lautet sowohl bei Kickers Offenbach als auch beim 1. FC Saarbrücken die bisherige Bilanz. Was den Heimspielgegner des OFC besser dastehen lässt, ist dessen Auswärtsbilanz. Während die Kickers in zehn Spielen auf fremden Plätzen nur sieben Zähler holten, stellen die Saarländer mit 17 Zählern die zweitbeste Auswärts-Elf nach der SV Elversberg (21).

„Daheim ist das Publikum unser zwölfter Mann“, unterstreicht Kickers-Trainer Oliver Reck, der auf die Unterstützung von mindestens 6000 Zuschauern baut. Reck sieht seine Mannen auswärts nicht ganz so schwach, wie es die Punkteausbeute ausdrückt. Als Beispiele nannte er die Unentschieden in Saarbrücken, Elversberg und Hoffenheim, wo jeweils auch ein „Dreier“ möglich gewesen sei.

Gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel sehen die Offenbacher meist gut aus. Weil sie da kompakt stehen, konzentriert von der ersten bis zur letzten Minute kämpfen. Gegen Clubs aus den unteren Tabellenregionen hingegen spürt man manchmal so etwas wie Überheblichkeit. „Schwache Gegner gibt es in der aktuellen Regionalliga Südwest nicht. Wenn man nicht 100 Prozent gibt, wird es in jedem Spiel schwierig“, betont Reck.

Seit dem 25. April 2015 (2:0 am Bieberer Berg) warten die Kickers auf einen Sieg gegen die Saarländer. „Es ist immer etwas Schönes gegen gute Gegner zu spielen. Wir wollen auf Sieg spielen, nicht auf Unentschieden“, betont Verteidiger Serkan Göcer, der von 2012 bis 2014 eineinhalb Jahre beim 1. FC Saarbrücken spielte. Was für einen Erfolg nötig ist, umreißt Sportdirektor Sead Mehic so: „Wir müssen an unsere eigenen Stärken glauben. Dazu gehört auch, nach der schwachen Vorstellung beim 2:4 in Walldorf die Fehler zu analysieren und abzustellen.“

Dafür sei die Trainingsarbeit in dieser Woche intensiviert worden. Es wurde sich vor allem auf die Defensivarbeit konzentriert. „Tore so einfach zuzulassen wie in Walldorf, das geht nicht“, betont Reck, der nur auf den verletzten Maik Vetter verzichten muss. Ob Matthew Taylor gegen seinen Ex-Verein in der Startformation steht, ist fraglich. „Er hat nur sporadisch trainiert. Seine kleine Tochter musste sich einer Operation unterziehen, da gab ich ihm Zeit für die Familie. Nach dem Abschlusstraining werde ich sehen, in welcher Verfassung er ist.“

Fiori übernimmt offiziell

Die Zeit von Remo Kutz als kommissarischer Geschäftsführer der Profi GmbH ist offiziell zu Ende. Am Dienstag wurde er vom Aufsichtsrat abberufen, ab sofort ist für die Geschäfte allein der neue Geschäftsführer Christopher Fiori zuständig. Pikanterweise gibt er auf der Tribüne als verantwortlicher Mann ausgerechnet dann sein „Debüt“, wenn der zu Jahresbeginn als OFC-Geschäftsführer entlassene David Fischer zum Bieberer Berg zurückkehrt. Fischer ist seit einem halben Jahr als Geschäftsführer beim 1. FC Saarbrücken tätig.

(löf )
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