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Kickers Offenbach: Verstärkung für die Offensive

Von In das erste Saison-Heimspiel der Regionalliga Südwest geht Kickers Offenbach mit einer gehörigen Portion Optimismus.
Stürmender Neuzugang: Neu-Offenbacher Mathew Taylor, zuletzt beim 1. FC Saarbrücken am Ball. Foto: Huebner/Scheiber (Jan Huebner) Stürmender Neuzugang: Neu-Offenbacher Mathew Taylor, zuletzt beim 1. FC Saarbrücken am Ball.
Offenbach. 

Nicht nur wegen der guten Vorstellung im Benefizspiel gegen den bis auf drei Ausnahmen mit allen Stars angetretenen Champions-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen, der erst wenige Minuten vor Schluss durch den schweizerischen EM-Teilnehmer Admir Mehmedi 2:1 gewann. Vor allem auch deshalb, weil heute gegen Astoria Walldorf (19.30 Uhr) ein stürmender Neuzugang die Kickers torgefährlicher machen soll.

Dass er weiß, wo das Tor steht, hat Matthew Taylor schon oft genug bewiesen. Der 34-Jährige, der bereits seit einigen Tagen am Bieberer Berg trainiert, stürmte schon für den FSV Frankfurt in der Zweiten Bundesliga, für Rot-Weiß Ahlen, den SC Paderborn, die TuS Koblenz, Preußen Münster und zuletzt für den Liga-Konkurrenten 1. FC Saarbrücken (8 Tore in 22 Spielen), wo er im Sommer von Geschäftsführer David Fischer keinen neuen Vertrag bekam. „Matthew ist sehr erfahren, eine echte Führungspersönlichkeit und agiert immer noch auf höchstem sportlichen Niveau. Er wird unseren jungen Spielern mit Rat und Tat zur Verfügung stehen und auch unsere Offensivabteilung optimal ergänzen“, sagt Trainer Oliver Reck über den meist in vorderster Linie agierenden US-Amerikaner, der den Ball sehr gut abzuschirmen weiß. Mit ihm und Konstantinos Neofytos sind jetzt zwei echte Stürmer da.

OFC-Geschäftsführer Remo Kutz ist zuversichtlich, dass heute auch der offensive Mittelfeldspieler Ko Sawada mitwirken kann. Die Unterlagen für die Spielgenehmigung sind gestern abgegeben worden. Der 24-jährige Japaner hat in den Testspielen einen sehr guten Eindruck hinterlassen, konnte auch die Leverkusener Abwehr hin und wieder überlisten.

Umbauen muss Reck seine Hintermannschaft. Stefano Meier ist noch aus der alten Saison gesperrt, beim 2:2 in Worms haben sich zudem Aaron Frey die Rote und Maik Vetter die Gelb-Rote Karte abgeholt. Und der am Knie operierte Jan-Hendrik Marx braucht noch Zeit, um wieder fit zu werden. Wahrscheinlich ist, dass Kristian Maslanka in die Innenverteidigung zurückgehen wird und Rechtsaußen Kevin Scheu wie gegen Leverkusen rechter Verteidiger spielen wird. Bryan Gaul dürfte Maslankas Rolle als Sechser neben Marco Rapp übernehmen. Das offensive Mittelfeld bietet sich mit Sawada, Dren Hodja sowie Serkan Firat an. Der filigrane Techniker Firat glänzte gegen Leverkusen mit einem traumhaften Freistoß-Tor in den Winkel. Und vorne bietet sich Matthew Taylor an.

„Das Lob, das ich nach dem Leverkusen-Match zu hören bekam, würde ich sofort gegen drei Punkte gegen Astoria Walldorf eintauschen“, sagt Oliver Reck, der davor warnt, den Gegner zu unterschätzen. Die Badener starteten in die Regionalliga mit einem torlosen Unentschieden in Koblenz und bezwangen am Dienstag den Drittliga-Absteiger VfB Stuttgart II.

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