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Löwen Frankfurt: 2:3 gegen Steelers: Löwen müssen die Meisterfeier verschieben

Von Am Anfang herrschte Jubel, Trubel, Heiterkeit, am Ende versank die Stimmung am Ratsweg in einer Welle der Enttäuschung.
Enttäuscht: Löwen-Spieler David Cespiva. Foto: Huebner/Scheiber (Jan Huebner) Enttäuscht: Löwen-Spieler David Cespiva.
Frankfurt.  Am Anfang gab es Jubel, Trubel, Heiterkeit, am Ende verpuffte die Stimmung am Ratsweg in einer Welle der Enttäuschung. Haben die schon Stunden vor dem ersten Bully durch die Frankfurter Dippemess wandernden Löwen-Fans in freudiger Erwartung Bier und Apfelwein in Unmengen konsumiert, so war die Löwen-Schar zwischen den Karussells hinterher zwar nicht kleiner, doch es wurde eher aus Enttäuschung und Frust nach der 2:3 (1:1, 0:2, 1:0)-Niederlage gegen die Steelers getrunken.

Bilderstrecke Löwen Frankfurt verlieren viertes Spiel gegen Bietigheim
Die Frankfurter Eishockey-Löwen konnten heute den Meistertitel in der DEL 2 eintüten, doch die Bietigheim Steelers machten ihnen in der vierten Play-off-Partie einen Strich durch die Rechnung. Wir haben die Bilder vom Spiel.
Um 13 Jahre nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2004 wieder einen Titel feiern zu können, müssen die Eishockey-Löwen nun am Sonntag um 17 Uhr in Bietigheim den nächsten Anlauf unternehmen.

Die Kulisse in der seit zwei Tagen ausverkauften Halle war gigantisch. Kult-Stadionsprecher Rüdiger Storch, der nach seiner abgesessenen Sperre wieder am Mikrofon saß, brauchte die Massen diesmal nicht einmal aufwiegeln. Die Fans waren auch so bestens aufgelegt. Den letzten Auftrieb bekamen sie erst von der die Nationalhymne anstimmenden Oper-Sopranistin Anna Maria Kaufmann, dann von den Spielern auf dem Eis verabreicht.

Torhüter Brett Jaeger (Loewen, 30)
Löwen Frankfurt Liveticker zum Nachlesen: Meisterschaftsfeier nach ...

Die Frankfurter Eishockey-Löwen konnten heute den Meistertitel in der DEL 2 eintüten, doch die Bietigheim Steelers machten ihnen im vierten Play-off-Spiel einen Strich durch die Rechnung.

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Die legten sofort wieder wie die Feuerwehr los. Mit ihrem bissigen Forechecking ließen sie die Bietigheimer nicht zur Entfaltung kommen. Die Folge ihres Drucks (17:9 Schüsse im ersten Drittel) war der Führungstreffer durch Richie Mueller (11.). Sinisa Martinovic stand unter Dauerbeschuss. Und dann, quasi aus dem Nichts, kam der Ausgleich. Die Löwen verloren im Vorwärtsgang die Scheibe, zwei Bietigheimer liefen allein aufs Tor zu, berührten die Scheibe nicht, die an Freund und Feind vorbei ins Netz rutschte. So kam Steelers-Kapitän René Schoofs, der den Pass spielte zum Torerfolg. Wie eine Jungfrau zum Kind. Dieser Treffer war wahrscheinlich vorentscheidend. Den Löwen ist ihre bisherige Leichtigkeit abhanden gekommen. Von nun an wirkten sie verkrampft.

Im mittleren Speilabschnitt plötzlich auch nervös, Bietigheim bekam langsam Oberwasser. Und ging auch verdient in Führung. Erst nahm Marcel Rodman im Slot dem Frankfurter Keeper geschickt die Sicht, woraufhin der Schuss von Dominic Auger im Netz landete (30.), dann war es der von Shawn Weller super bediente Rodman selbst, der in der 33. Minute nachlegte.

Mit der Frankfurter Herrlichkeit war es nun vorbei.  An Aufgeben dachte im Lager der Löwen aber niemand. Die Chance bot sich ihnen im Schlussdrittel durch zwei Hinausstellungen der Steelers. Beim ersten Powerplay scheiterte Brett Breitkreuz zweimal an Martinovic, beim zweiten tanzte Nils Liesegang die gesamte Abwehr aus und ließ auch dem Keeper keine Chance (51.).

Die Fans verwandelten die Halle daraufhin in einen Hexenkessel. Gleich danach gab es ein weiteres Powerplay. Die Löwen stürmten, hatten auch Chancen, doch der Ausgleich fiel nicht mehr. Auch nicht, als Jaeger vom Eis ging und sechs Feldspieler versuchten, sich in die Verlängerung zu retten. Löwen Trainer Paul Gardner betonte, dass sein Team trotz der Niederlage noch 3:1 führt. „Man hat den Jungs den Druck angemerkt. Die Aufholjagd kam zu spät. Jetzt bleibt uns nur übrig, die Wunden zu lecken und am Sonntag bei der Zusatzschicht in Bietigheim versuchen, den Sack zuzumachen.“
 
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