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Löwen Frankfurt: 4:2: Das Schlussdrittel der Löwen wird zum Albtraum der Dresdner

Von Heimsieg für die Löwen Frankfurt: Mit einem 4:2 besiegten die Frankfurter die Dresdner Eislöwen. Dabei zeigten die Gastgeber in den ersten 40 Minuten einer eher schwache Leistung.
Im Angriff: Nils Liesegang (Frankfurt, 98). Foto: pressehaus/heinen (www.bild-pressehaus.de) Im Angriff: Nils Liesegang (Frankfurt, 98).
Frankfurt. 

In Dresden bogen die Löwen vor einem Jahr das Spiel mit fünf Treffern im Schlussdrittel noch um, diesmal waren es derer drei. Nach einer schwachen Leistung in den ersten 40 Minuten besannen sich die Löwen Frankfurt auf ihre Schlussoffensive und besiegten in der DEL2 die Dresdner Eislöwen 4:2 (1:2, 0:0, 3:0). „Meine Haare werden immer mehr grau“, sagte Trainer Paul Gardner in Anspielung auf die Bemerkung nach der Partie gegen Bietigheim – „noch mehr solche Spiele und ich bekomme graue Haare“. Er sei glücklich über die drei Punkte, aber auf ihn und die Mannschaft wartet heute im Training harte Arbeit. „Ich bin nicht sicher, dass wir das bessere Team waren. Proske hat uns m Spiel gehalten“, so der Kanadier nach dem glücklichen Sieg.

Bilderstrecke Heimsieg: Löwen Frankfurt bezwingen die Dresdner Eislöwen
Am 22. September 2017 besiegten die Löwen Frankfurt die Mannschaft der Dresdner Eislöwen mit $:2. Torjubel zum 1:1 Ausgleich durch Eric Stephan (Frankfurt, 10)Heute im Tor : Goalie / Torwart Florian Proske (Frankfurt, 1) mit einer guten ParadeGoalie / Torwart Florian Proske (Frankfurt, 1) wird das erste Mal ueberwunden ,Torvorlage zum 0:1 durch Matt Siddall  (Dresdner Eislšwen, 39)

Wie schon gegen Bietigheim gerieten die Löwen schnell in Rückstand. Florian Proske, der diesmal das Löwen-Tor hütete, konnte einen gefährlichen Schuss von Steven Rupprich  noch in seiner Fanghand einfangen, doch knapp eine Minute später musste er erstmals hinter sich greifen. Nick Huard traf aus einem Gewühl vor Frankfurter Tor im Nachschuss. Dass die Löwen durch so etwas nicht aus der Ruhe zu bringen sind, haben sie gegen Bietigheim bewiesen.  Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Tim Schüles Schuss rutschte Torwart Marco Eisenhut durch die Hosenträger, doch die Gummischeibe blieb auf der Linie liegen. Eine fast identische Situation führte zum Ausgleich. Wieder schoss Schüle von der blauen Linie, wieder ließ Eisenhut den Puck zwischen seinen Beinen durch, doch diesmal rutschte die Scheibe über die Linie. Frankfurt drängte auf die Führung, hatte einige Chancen. Wieder schoss Schüle, der Puck verfehlte knapp das Gehäuse. Der Verteidiger fehlte dann aber hinten, als Dresden einen direkten Konter fuhr, den Marius Garten zum 1:2 verwandelte. Nicht einmal unverdient, denn die Eislöwen waren in den ersten 20 Minuten einen Tick bissiger als die Löwen, die vorne zu kompliziert agierten und hinten anfällig waren. „Wir haben im ersten Drittel nicht hart genug gearbeitet und sind auch nicht gut gelaufen“, meinte der Frankfurter Torschütze. „Auch ein starkes Team darf nicht glauben, dass es von allein geht. Man muss hart arbeiten“, sagte der Coach, der in der Pause eine temperamentvolle Ansprache hielt.

Bevor die Gegenangriffe gestartet werden konnten, mussten die Löwen eine zweiminütige Unterzahl überstehen. Proske konnte sich gegen Timo Walther und Thomas Pielmeier auszeichnen. Dann mussten gleich zwei Dresdner auf die Strafbank. Doch außer einer zu statischen Knallerei fiel den Gastgebern nichts ein. Und nachdem sie noch einen Wechselfehler begangen hatten, war es mit Vorteil vorbei. Stattdessen mussten sie 80 Sekunden lang zu viert gegen fünf Gegner verteidigen. Als dies überstanden war, kam aber keine Besserung. Dresden hatte die besseren Chancen, Proske musste mehrmals in der Not retten.

Die 3810 Zuschauer konnten nur noch auf den berüchtigten Frankfurter Endspurt hoffen. Das miserable Powerplay deutete noch nicht auf ein besseres Ende hin, erst der glückliche Ausgleich durch Brett Breitkreuz, der aus einem Gewühl heraus traf (46.). Nun kam endlich Stimmung auf: Auf den Rängen, aber auch auf dem Eis. Schüle traf den Pfosten, die Zuschauer peitschten ihr Team nach vorne. Ein glänzendes Solo von Matthew Pistilli in Unterzahl hätte beinahe die Führung gebracht. Die fiel, kaum, dass die Löwen wieder vollständig waren. Kapitän Pat Jarrett vollendete einen schnellen Konter mit einem Schuss in den Winkel (52.). Zwei Minuten später dann die Schrecksekunde: Penalty für die Gäste. Doch Proske hielt gegen Garten bravourös. Und als die Sachsen den Torwart vom Eis nahmen, mit sechs Feldspielern stürmten, um den Ausgleich zu erzielen, schnappten sich die Löwen die Scheibe und Nils Liesegang sicherte zwei Sekunden vor der Sirene ins verwaiste Tor ab.
 
 
 
 

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