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Löwen Frankfurt: 4:3-Sieg gegen die Ravensburg Towerstars

Von Die Löwen sind los: 4:3 gegen die Ravensburg Towerstars. Im Moment kann niemand die Frankfurter Puckjäger stoppen.
Foto: Imago Foto: Imago
Frankfurt. 

Alle vier Duelle mit den Ravensburg Towerstars waren eng und heiß umkämpft. Alle vier endeten sie mit einem Tor Unterschied zugunsten der Löwen Frankfurt. Diesmal hieß es am Ratsweg 4:3 (1:1, 1:1, 2:0). Es war der verte Triumph des Tabellendritten n Folge. "Ich bin unglaublich stolz auf die harte Arbeit meiner gesamten Mannschaft, die gegen einen starken Gegner 50 Mal aufs gegnerische Tor schoss", lobte hinterher sein Team Trainer Paul Gardner.

Die Löwen sind in das Duell der beiden offensivstärksten Teams der Liga ohne ihren kanadischen Topscorer CJ Stretch gegangen. Weil der vor zwei Wochen nachverpflichtete finnische Keeper Antti Karjalainen zwischen den Pfosten stand, musste einer der vier ausländischen Feldspieler wieder auf die Tribüne. Nach Pat Jarrett, Matt Pistilli und Wade MacLeod wurde diesmal einen Pause eben Stretch gegönnt. Wohl dem, der  sich den Luxus leisten kann, seinen torgefährlichsten Mann freiwillig draußen zu lassen.

Live-Tivcker zum Nachlesen Löwen Frankfurt vs. Ravensburg Towerstars

Die Löwen haben am 04. Februar die Towerstars empfangen und siegen mit 4:3. Hier gibt es die komplette Eishockey-Partie in unserem DEL2-Liveticker zum Nachlesen.

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Das Frankfurter Team startete sehr entschlossen. Allein in der 1.Minute gab es schon drei gute Chancen. Nach 13 Sekunden scheiterte Martin Schymainski mit einem Bauerntrickversuch, nach 40 Sekunden bediente Brett Breitkreuz seinen Mittelstürmer Nils Liesegang, zwölf Sekunden später tauschten die beiden die Rollen. Doch Towerstars-Torhüter Jonas Langmann reagierte stets richtig.

In der 3. Minute kam erstmals aufs Eis Dalton Yorke und führte sich - wie üblich - gleich mit einem unnötigen Foul ein. In Unterzahl rettete die Frankfurter noch der Pfosten. Kaum vollständig, gerieten sie jedoch in Rückstand. Karjalainen patzte, bekam den Puck mit der Kelle nicht unter Kontrolle. Und Brian Roloff bedankte sich mit dem 0:1 (6.). Damit nicht genug: Zwei Minuten später beging der Finne erneut einen Fehler. Bei seiner unglücklichen Abwehr verlor er den Schläger, den er zwar aufheben konnte, aber bevor er richtig bereit stand, klingelte es erneut. Als Ravensburger Torschütze wurde Justin Buzzeo gefeiert.

Die Löwen antworteten mit weiteren pausenlosen Angriffen. Im Abschluss stellten sie den starken Langmann aber vor allzu großen Probleme. Bis zur 16. Minute. Da haben die Verteidiger den allein gegen drei im Slot stehenden "Ersatz-Goldhelm" Matt Pistilli nicht gehindert, die Scheibe zum 1:2 ins Netz zu stochern. Kurz vor der Sirene konnte sich Karjalainen endlich auch auszeichnen. Nach Pistillis Puckverlust schickte Roloff Daniel Pfaffengut auf die Reise, doch der Finne kam im richtigen Moment heraus und warf sich auf die Scheibe.

nur 20 Sekunden nach dem Wiederbeginn brach unter den 5311 Zuschauern Jubel aus. Jarrett glich nach Vorarbeit von MacLeod aus. Die Löwen bestimmten in der Folgezeit klar das Geschehen, Ravensburg verlegte sich auf gelegentliche Konter. Ein solcher führte zur erneuten Führung der Gäste, die in Unterzahl mit Arturs Kruminsch und Pfaffengut aufs Tor zufuhren und der Letztgenannte die Scheibe problemlos ins Netz schieben konnte. Das 2:3 löste kurzzeitig ein Durcheinander bei den Frankfurtern aus. Allein zwei Glanzparaden von Karjalainen verhinderten einen weiteren Gegentreffer. Beim nächsten Powerplay in der 39. Minute stellten sich die Löwen geschickter an, doch außer dem Lattentreffer von Clarke Breitkreuz und dem Pfostenschuss von Tim Schüle sprang für sie erneut nichts heraus.

Zählbares gab es erst in der 41. Minute. Wieder einmal ließen die Ravensburger Pistilli im Slot frei und der Kanadier wusste diese Freiheit zu nutzen.

Nun wollten die Frankfurter noch mehr. Der überragende Langmann stand unter Dauerbeschuss, unterbrochen nur durch de zwei Minuten, die der Frankfurter Lucas Dumont auf der Strafbank verbrachte.  Und gerade der Augenblick, als der Spieler von der Strafbank kam, bescherte den Siegtreffer. Gut von Liesegang bedient, passte er zurück zum dienstältesten Löwen und der Publikumsliebling besorgte das aufgrund des Spielverlaufs absolut verdiente 4:3 (56.). 

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