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Löwen Frankfurt: 5:2 bringt die Löwen ins Halbfinale

Tolle Serie für die Löwen: Auch der vierte Play-off-Vergleich mit Freiburg endet mit einem Kantersieg.
Brett Jaeger (Löwen Frankfurt) jubelt (Archivbild) Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Brett Jaeger (Löwen Frankfurt) jubelt (Archivbild)
Freiburg.  Das war’s. Mit dem gestrigen 5:2 (2:0, 3:1, 0:1)-Erfolg in Freiburg haben die Löwen Frankfurt alle vier Viertelfinalspiele gegen die Breisgauer für sich entschieden und damit vorzeitig das Halbfinale erreicht. Nun können sie in aller Ruhe auf ihren Gegner warten, der in den Duellen zwischen Kassel und Weißwasser sowie Dresden gegen Kaufbeuren noch ermittelt werden muss. Im Moment deutet alles auf eine Gelegenheit zur Revanche für das letztjährige schändliche Viertelfinal-Scheitern gegen den späteren Meister Kassel Huskies. Die Nordhessen führen in der Serie gegen die Lausitzer Füchse Weißwasser, die sie am Freitag im Aue-Stadion empfangen, mit 3:1-Siegen.

Bereits vor dem ersten Bully wurden Erinnerungen an die DEL wach: Schiedsrichter Alfred Hascher pfiff früher viele DEL-Partien in Frankfurt. Aber der Beletage sind die Frankfurter Eishockeyspieler trotz des Vorstoßes ins DEL2-Halbfinale noch nicht weiter gekommen. Der Weg dorthin führt nur durchs Hintertürchen. Und dieses tat sich bisher nicht auf.  Es gibt keine Anzeichen, dass einer der 14 DEL-Teams das Handtuch werfen möchte. Selbst die Krefeld Pinguine, die am ehesten als Wackelkandidat galten, berichten nur davon, dass das in der laufenden Runde enttäuschende Star-Ensemble in der kommenden Saison durch billigere, aber ehrgeizigere Spieler ersetzt werden soll. Vom Rückzug keine Rede.

Den Löwen kann es egal sein. Für sie gilt es, die starke Saison mit der Meisterschaft zu krönen. Die vier Auftritte gegen Freiburg waren da schon ein guter Ansatz. Durch das frühe Erreichen des in eineinhalb Wochen beginnenden Halbfinals haben sich die Spieler einige Tage Urlaub verdient.  „Prima. In vier Spielen weiter, das ist  super. Jetzt können wir eine Pause machen. Und dann noch acht Siege…“, freute sich nach dem Match StürmerNils Liesegang.

„Nimmt nicht den Fuß von der verwundeten Schlange“, warnte Trainer Paul Gardner mit einem von den kanadischen Rangern übernommenen Sprichwort seine Löwen von den „verwundeten Freiburgern“. Seine Schützlinge haben sich die Warnung zu Herzen genommen. Während man den Breisgauern die Nervosität deutlich ansah, wirkten die Gäste sehr selbstbewusst. Das machte sich auf dem Eis schnell bemerkbar. Der gerade von der Strafbank gekommene David Cespiva wurde vorm gegnerischen Tor gefoult, riss im Fallen Torwart Lukas Mensator um, der dadurch die ins Tor kullernde Scheibe nicht mehr erreichen konnte. Nach Durchsicht des Videobeweises galt der in der 14. Minute erzielte Treffer, weil Cespiva zu Fall durch ein Foul von Petr Haluza kam. Nur eine Minute später fischte Brett Breitkreuz den Puck aus der Luft, passte zu Matt Pistilli und der Goldhelm der Löwen bewies einem mehr seine Vollstreckerqualitäten.

Die letzten Zweifel, wer „Herr im Hause“ ist, räumten die Frankfurter gleich zu Beginn des Mitteldrittels aus. Nach einem Doppelpass mit Pat Jarrett erhöhte Torjäger Richie Mueller auf 3:0 (24.) Als Nikolas Linsenmeier auf die Strafbank musste, zelebrierten die Löwen ein starkes Powerplay, das Brett Breitkreuz mit dem 4:0 krönte (26.).  Anschließend schickte Schiedsrichter Hascher gleich zwei Löwen in die Kühlbox. Mit zwei Mann mehr brachten die Freiburger doch etwas zustande: Tobias Kunz verwertete ein schönes Anspiel von Haluza zum ersten Treffer des EHC (29.). Doch noch vor der Sirene konterte Brett Breitkreuz mit seinem zweiten Powerplaytor (37.). 
Das Schlussdrittel war nur noch eine Kür. Auch auf den Rängen. Die Freiburger feierten trotz des Ausscheidens ihr Team, das mit der Viertelfinal-Teilnahme mehr als positiv überraschte. Und da sich auch die Löwen-Fans den Gesängen angeschlossen haben, wurden die Schlussminuten freundschaftlich und stimmungsvoll zu Ende gebracht. Das 2:5 durch Tobias Bräuner, das der kurz zuvor eingewechselte Florian Proske hinnehmen musste, wurde dabei einfach registriert. Mehr war es nicht wert.
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