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DEL2-Playoffs: 5:2 in Kassel: Nur noch zwei Siege bis zum Finale

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Kassel. 

25 Jahre sind in diesem Jahr die Löwen Frankfurt alt, ebenso lange warten sie auf einen Play-off-Triumph gegen die Kassel Huskies. Im fünften Anlauf sollte es mit dem Weiterkommen endlich klappen. Dem 4:1-Erfolg vom Freitag ließen sie nun einen 5:2 (2:2, 1:0, 2:0)-Sieg in Kassel folgen. Für den Final-Einzug benötigen die Löwen noch zwei Siege. Den nächsten könnten sie bereits am Dienstag um 19.30 Uhr landen, wenn sich die Schlittenhunde vor voraussichtlich erneut 7000 Besuchern zum zweiten Mal in diesem Halbfinale am Ratsweg vorstellen werden.

Vor einem Jahr klappte im Play-off-Duell zwischen Kassel und Frankfurt bei den Huskies alles, bei den Löwen nichts. Diesmal ist es umgekehrt. Im Aue-Stadion, wo die Löwen noch nie ein Play-off-Spiel gewannen, nutzten die Nordhessen 24 Minuten in Überzahl nicht zum Tor, vergaben zwei Penaltys und eine 2:0-Führung nach 91 Sekunden. Doch wenn es um die Löwen geht, ist aktuell anscheinend alles möglich. Denn die Form der Frankfurter ist imposant. In Kassel landeten sie nun bereits den 13. Sieg in Folge.
Nach nur 91 Sekunden war die  Mehrheit der 5505 Zuschauer schier aus dem Häuschen: Zwei Schüsse, zwei Tore. Erst traf Jens Meilleur nach einem von Carter Proft gewonnenen Bully, dann der frei gelassene Thomas Merl. Doch so einfach sind die Löwen in dieser Saison nicht zu erlegen. Noch im ersten Spielabschnitt sorgten sie für ebenso ausgelassene Freude unter den rund 600 mitgereisten Frankfurter Fans. Brett Breitkreuz eroberte an der gegnerischen blauen Linie den Puck, passte zum Matthew Pistilli und der Goldhelm verkürzte auf 1:2 (5.) Dann tauschten die beiden Stürmer nur die Rollen. Pistilli zog von der blauen Linie ab, Brett Breitkreuz veränderte die Richtung des Pucks und sorgte in der 16.Minute für den Gleichstand.

Dem Ausgleich folgten im Mitteldrittel unzählige Fouls der Löwen, die alle ungesühnt geblieben sind. Obwohl die Hälfte des Drittels in Überzahl, konnte Kassel aus der nummerischen Überlegenheit kein Kapital schlagen. Erstaunlich, wie wenig die namhaft besetzte Offensivabteilung der Nordhessen zustande brachte. Denn dass die Frankfurter in diesem Drittel doppelt so oft aufs Tor schossen, ist angesichts der Strafzeiten wirklich kaum zu glauben. Das Foul an Derek DeBloir wurde gar mit einem Penalty bestraft, doch der Kasseler Stürmer schoss übers Tor.  Gegen Ende der mittleren Periode waren ausnahmsweise die Löwen in Überzahl, doch mehr als ein Lattenschuss sprang dabei nicht heraus. Kaum, dass beide Teams vollzählig waren, gingen die Frankfurter in Führung. Erneut durch Brett Breitkreuz, der vom Bullykreis einfach abzog und damit den schon in Frankfurt bei zwei Treffern schlecht aussehenden Markus Keller einmal mehr überraschte.

Im Schlussdrittel wiederholten sich die Ereignisse: Die Huskies haben erst einmal ein miserables Powerplay vorgeführt. Kaum, dass der fünfte Löwen-Feldspieler auf dem Eis war, machte Keller, vor einem Jahr  Garant des Kasseler Viertelfinal-Triumphes über die Löwen, den nächsten Fehler. Nutznießer war diesmal Lukas Laub (47.). Nachdem Michael Christ auch mit dem zweiten den Huskies zugesprochenen Penalty die Scheibe nicht im Tor unterbringen konnte, wurde jedem klar, wer als Sieger das Eis verlassen würde. Das 5:2 durch Pat Jarrett hatte nur noch statistischen Wert, tat den Schlittenhunden aber nicht weniger weh, als die vorherigen vier Treffer.
 

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