An seinem 34. Geburtstag «kalt erwischt»

Die Frankfurt Löwen sind auf dem besten Weg in die Eishockey-Oberliga: Dem 8:1 in Hamm folgte in der Aufstiegsrunde ein 5:4 nach Penaltyschießen gegen Ratingen.
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Frankfurt. 

Spannender hätte das Duell in der Eissporthalle zwischen den Löwen Frankfurt und den Ratinger Ice Aliens nicht sein können. Über Sieg oder Niederlage entschied das Penaltyschießen.

Nach 16 Versuchen war noch alles offen. Als 17. Schütze trat Ratinger Marco Postma an. Zuvor hatte er schon dem starken Frankfurter Keeper Ilja Doroschenko keine Chance gelassen. Doch diesmal stellte sich ihm ein neuer Löwe in den Weg: Ingo Schwarz. Der Routinier kam völlig unverhofft zwischen die Pfosten. Doroschenko war bei einem Abwehrversuch mit dem Bein im Netz hängengeblieben und musste verletzt seinen Platz räumen.

So stand nun plötzlich Schwarz auf dem Eis – ausgerechnet an seinem 34. Geburtstag, den er nach dem Spiel mit der Mannschaft feiern wollte. Der seit zwei Jahren aus beruflichen Gründen inaktive Torwart, der 1996 zwei DEL-Spiele für die Frankfurt Lions bestritt wurde sozusagen «kalt erwischt».

Ohne sich warm zu machen parierte er erst gegen Ratingens Torjäger Artur Tegkajev, dann blieb er auch gegen Postma Sieger. Nun mussten nur noch die Löwen treffen. Simon Barg, Michael Schwarzer, Jan-Jaap Natte und Max Seyller hatten bis dahin mit unterschiedlichem Erfolg versucht Marc Dillmann zu überwinden. Zum 18. Penalty schickte Trainer Andrej Jaufmann daher Tim Bornhausen aufs Eis. Ein gelungener Schachzug – ihn hatte niemand auf der Rechnung. Der 22-Jährige behielt die Nerven und bereitete mit dem Siegtreffer seinem Torwart, der mit den Paraden gegen Tegkajev und Postma den Grundstein gelegt hatte, ein wunderschönes Geburtstagsgeschenk. Natürlich wurde der Sieg dann gebührend mit den 3500 Löwen-Fans gefeiert.

«Wir wollten gegen die Oberligisten Hamm und Ratingen nicht ganz leer ausgehen. Dass wir mit 13:5 Toren und fünf Punkten die Tabelle anführen würden, haben wir nicht Mal zu träumen gewagt», beschrieb der überglückliche Kapitän Michael Schwarzer nachher die Frankfurter Stimmungslage.

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