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Eishockey DEL2: Bad Nauheim besiegt die Löwen Frankfurt 3:2

Das Traum-Viertelfinale zwischen den Eishockey-Löwen und den Roten Teufeln Bad Nauheim nimmt nach dem 3:2 (2:1, 1:1, 0:0)-Triumph der Wetterauer in Frankfurt immer konkretere Formen an.
EishockeyFoto: Markus Künzel EishockeyFoto: Markus Künzel
Frankfurt. 

Eine Woche vor dem DEL2-Hauptrundenende sind beide Teams vor ihrem gegenwärtigen Platz – drei beziehungsweise sechs – kaum noch zu verdrängen. „Diese Konstellation wäre schön für alle“, sagten die Geschäftsführer Stefan Krämer (Löwen Frankfurt) und Andreas Ortwein (Bad Nauheim) unisono.

Gestern bekamen die 6770 Fans in der ausverkauften Eissporthalle am Ratsweg einen Vorgeschmack. Sie sahen ein spannendes, emotionsgeladenes Derby, das Lust auf die absehbare Serie macht. Während Löwen-Coach Paul Gardner mit der Arbeitsmoral zufrieden war, konnte man es von den meisten Fans nicht sagen.

Einige verließen ziemlich enttäuscht die Halle. „Wir müssen uns wohl nun auf Rang drei konzentrieren, mehr ist aktuell nicht drin“, gestand Gardner. Bad Nauheimer Trainer Petri Kujala strahlte nach dem zehnten Sieg aus den letzten elf Spielen. „Ich muss ein Riesenlob meiner Mannschaft aussprechen, die gefühlt 80 Minuten lang in Unterzahl spielte. Wie die Jungs gearbeitet hatten, war grandios. Bei uns macht jeder, das, was er muss. Wir spielen im Moment auch effektiv. Felix Bick hat super gehalten.“

Der Favorit ging schnell mit 2:0 in Führung. Wobei der Favorit, entgegen des Tabellenbildes, aber aufgrund der tollen aktuellen Form, diesmal Bad Nauheim hieß. Nach nur einer Minute musste Lukas Koziol wegen eines Stockschlags in die Kühlbox und der Bad Nauheimer Powerplay-Scharfschütze Marcel Brandt war am langen Pfosten erfolgreich (3.). 79 Sekunden später ließ der von der Düsseldorfer EG vor einem Monat gekommene Brandt die Frankfurter wie Slalomstangen stehen und der vor dem Tor lauernde Andreas Pauli sorgte für den zweiten Streich der Wetterauer.

Die ohne die Verteidiger Tim Schüle (gesperrt) und Max Faber (krank) angetretenen Löwen antworteten zwar postwendend mit einem vermeintlichen Treffer, doch dieser wurde nach Durchsicht des Videos nicht gegeben. So fiel der Anschlusstreffer erst in der 12.Minute. Löwen-Goldhelm CJ Stretch, der diesmal wieder ran durfte – dem wegen der mangelnden Harmonie der nicht eingespielten Reihen eher schädlichen Rotationsprinzip fiel als überzähliger Ausländer diesmal Wade MacLeod zum Opfer - fälschte einen Schuss von Brett Breitkreuz erfolgreich ab.

Doch dadurch wurde das Frankfurter Spiel auch nicht besser. Obwohl sich die Kurstädter nun öfters durch Strafzeiten schwächten (sieben Hinausstellungen), konnten es die Löwen nicht nutzen. Ihr Powerplay war katastrophal, selbst mit zwei Mann mehr auf dem Eis drohte dem starken Felix Bick kaum Gefahr. Man merkte, dass die ständig wechselnden Special-Teams nicht eingespielt sind.

Wieder vollzählig, erhöhte für die Gäste Marvin Ratmann (35.), ehe ein guter Angriff den Löwen das 2:3 durch Martin Schymainsky eine Minute später herankamen. Im Schlussdrittel waren die Löwen zwar dem Ausgleich mehrmals nahe, zweimal in der Schlussminute ohne Torwart und mit sechs Feldspielen, der Bad Nauheimer Sieg war aber, betrachtet man das ganze Match, sicher nicht unverdient.

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