Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 12°C

Löwen Frankfurt: Brisante Derby-Zeit

Von Nun geht es los: Löwen gegen die Schlittenhunde, das ist eines der brisantesten Eishockey-Derbys in Deutschland. Vor einem Jahr war der Triumph der Kasseler Schlüssel zum späteren Titelgewinn, nun wollen es die Frankfurter den Nordhessen nachmachen.
Jetzt gilt es: Das Torjäger-Duo Mathew Pistilli (rechts) und CJ Stretch will die Frankfurter Löwen ins Finale schießen. Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Jetzt gilt es: Das Torjäger-Duo Mathew Pistilli (rechts) und CJ Stretch will die Frankfurter Löwen ins Finale schießen.
Frankfurt. 

Die Löwen- und Huskies-Besitzer reiben sich die Hände: Das DEL 2-Play-off-Halbfinale wird die Kassen beider Vereine ordentlich füllen. Der „Run“ auf die Tickets ist in beiden Städten groß. Unter 6000 Zuschauern wird es in keinem Match der „Best-of-Seven-Serie“ abgehen. In Frankfurt müssen die Besucher heute wie auch am Dienstag (jeweils 19.30 Uhr) und – falls bis dahin niemand vier Siege errungen hat – am übernächsten Sonntag (16 Uhr) sowie am Gründonnerstag (19.30 Uhr), zusätzlich mit dem Parkplatzproblem (Dippemess) fertig werden. Die Abendkasse öffnet jeweils zweieinhalb Stunden vor Spielbeginn.

Sportlich verspricht die Serie eine enge Kiste zu werden. In der Hauptrunde endeten alle vier Vergleiche mit jeweils einem Tor Unterschied. Dreimal freuten sich die Huskies, einmal die Löwen, die in der Tabelle acht Punkte vor den drittplatzierten Kasselern Zweiter wurden. „Es wird auf die berühmten Kleinigkeiten ankommen“, ist Löwen-Coach Paul Gardner davon überzeugt.

Eines spricht eindeutig für die Nordhessen. Es ist die fünfte Play-off-Begegnung zwischen den beiden Rivalen. Kassel kam bisher jedes Mal weiter. So auch vor einem Jahr. Da waren die in allen Hauptrunden-Vergleichen überlegenen Löwen klar favorisiert. „Wir waren überzeugt, dass wir nach vier Niederlagen in den Sommerurlaub gehen. Dann ging es in vier Spielen aus – aber für uns“, erzählt Löwen-Verteidiger Eric Stephan, der da noch das Trikot der Huskies trug.

Die Schmach sitzt tief. Bei den Fans, aber noch mehr bei den Protagonisten, die vor einem Jahr schon dabei waren. „Seitdem klar ist, dass wir auf Kassel treffen, herrscht eine ganz andere Atmosphäre in der Kabine. Jeder ist fokussiert, jeder ist entschlossen“, verdeutlicht Clarke Breitkreuz, im Viertelfinale gegen Freiburg bester Torjäger der Löwen. Verteidiger David Cespiva hat hingegen mit dem Thema abgeschlossen: „Auf dem Eis steht eine neue Mannschaft, die darauf brennt, Kassel zu schlagen. Es gibt nichts geileres, als dieses Derby zu spielen. Wir spielen gegen den Titelverteidiger. Das wird hart. Die Chancen stehen 50:50.“

Bei den Löwen, die nach dem schnellen Viertelfinal-Triumph vier Tage frei bekamen, stand im Mittelpunkt der Vorbereitung die taktische Ausrichtung. Ähnlich war es in Kassel: „Wenn du jetzt nicht fit bist, wirst du auch nicht mehr fit, wenn wir nicht eingespielt sind, gelingt uns das jetzt auch nicht mehr. Jetzt ist die taktische, die mentale Vorbereitung im Fokus“, sagt Huskies-Coach Rico Rossi. Frankfurt ist bis auf den nicht spielberechtigten Stürmer Dennis Reimer komplett, Kassel muss auf die verletzten Verteidiger Dorian Saeftel und Alexander Heinrich verzichten.

Zur Startseite Mehr aus Löwen Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse