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Löwen Frankfurt: Das müssen Sie vor dem Saisonstart in der DEL2 wissen

Von Mit dem Spiel gegen die Bietigheim Steelers beginnt am Freitag (19.30 Uhr, Eissporthalle) für die Löwen Frankfurt die neue DEL2-Saison. Wir haben zum Saisonstart die wichtigsten Infos zusammengetragen.
Im April stemmte Kapitän Patrick Jarrett den Meisterpokal – ein Bild, das Löwen-Fans gerne wieder sehen würden. Foto: JOACHIM STORCH (Pressefotografie Storch, Bad Hg.) Im April stemmte Kapitän Patrick Jarrett den Meisterpokal – ein Bild, das Löwen-Fans gerne wieder sehen würden.

Spannender hätte der Neuanfang in der zweiten Klasse des deutschen Eishockeys kaum sein können: Die Frankfurter Meister empfangen am Freitag ihren Finalgegner aus der vorigen Saison. Wir berichten ab 19 Uhr im Liveticker: fnp.de/loewenlive

Was sind die Ziele der Löwen in dieser Saison?

Die Löwen wollen den Titel in der DEL2 verteidigen – und möglichst schnell in die erste Klasse des deutschen  Eishockeys aufsteigen. Das war in der vergangenen Saison nicht möglich – aufgrund der Regularien war ein Aufstieg eines Zweitligisten in die DEL nur möglich, wenn im Gegenzug ein Erstligist keine Lizenz für die neue Saison bekommen oder von sich aus verzichtet. Einen geregelten Auf- und Abstieg gab es in den vergangenen Jahren nicht.

Wann können die Löwen in die DEL aufsteigen?

Das steht noch in den Sternen. Feststeht: Auch in dieser Saison wird es keinen geregelten Auf- und Abstieg geben – nach heutigem Stand vermutlich auch nicht in der kommenden. Eine Grundvoraussetzung für den Aufstieg ist die Anerkennung der Bürgschaften. Sechs DEL2-Teams, darunter die Löwen und die Kassel Huskies, hatten entsprechende Unterlagen bei der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eingereicht. Laut einer mit der Prüfung beauftragten Kanzlei seien aber nicht alle Voraussetzungen erfüllt worden. Der nächste Bewerbungsstichtag wäre der 31. März 2018 – für die Klassenzugehörigkeit in der Saison 2019/20. Gegen die Nichtanerkennung der Bürgschaften hat die DEL2 Klage eingereicht. Mit einem Urteil ist aber nicht so schnell zu rechnen. Jedenfalls wollen sich die Löwen wieder als Nachrücker bewerben.

Welche neuen Spieler haben die Löwen verpflichtet?

Zehn Spieler sind vor dieser Saison an den Main gewechselt. Mit Torhüter Hannibal Weitzmann (Förderlizenz/Kölner Haie) steht ein neuer Back-up-Goalie zur Verfügung. Für die Verteidigung holten die Löwen den jungen Kanadier (mit deutschem Pass) Dalton Yorke aus der Juniorenliga WHL (Western Hockey League), den recht erfahrenen (321 DEL-Spiele) 26-jährigen Tim Schüle (Düsseldorfer EG) sowie Dominik Tiffels (Förderlizenz/Kölner Haie) verpflichtet. Im Angriff verstärken Tyler Gron (Heilbronner Falken), Vladislav Filin (Thomas Sabo Ice Tigers), Stephan Seeger (Merritt Centennials) sowie die mit einer Förderlizenz ausgestatteten Lucas Dumont und Eric Valentin die Frankfurter. Zudem kann der Kanadier Wade MacLeod nach seiner überstandenen Krebserkrankung mit einjähriger Verspätung für die Löwen auflaufen.


Wer hat die Löwen verlassen?

Insgesamt werden 13 Spieler aus dem Kader der vergangenen Saison nicht mehr im Löwen-Trikot zu sehen sein. Vor allem in der Offensive gab es viele Veränderungen: Nick Mazzolini hat seine Karriere beendet, Richard Muller wechselte zum SC Riessersee. Lukas Laub (Düsseldorfer EG) und Christoph Gawlik (Krefeld Pinguine) versuchen ihr Glück in der DEL. In der Abwehr stehen Matt Tomassoni (HC Bolzano), Joel Keussen (Krefeld Pinguine) und David Cespiva (Füchse Duisburg) nicht mehr zur Verfügung. Die weiteren Abgänge: Keegan Asmundson (Huntsville Havoc), Nico Oprée (Karriereende), Ricco Ratajczyk (Rostock Piranhas), Roman Pfennings (Hannover Indians), Dennis Reimer (Tryout Ravensburg Towerstars), Eddy Rinke-Leitans (Ziel unbekannt).

Wie sind in dieser Saison die Kapazitäten in der Halle?

Aus Sicherheitsgründen dürfen nach aktuellem Stand bei den Heimspielen der Löwen nur noch 6032 statt 6990 Zuschauer in die Eissporthalle. Hintergrund ist eine Sicherheitsüberprüfung. Diese hat ergeben, dass die vorhandenen Fluchtwege nicht ausreichen. Die Löwen gaben diese Woche aber bekannt, dass die Stadt in Aussicht gestellt habe, die Ursprungskapazität wiederherzustellen. Der Verein befürchtet durch die Reduzierung Mindereinnahmen von rund 50.000 Euro.

Wo kann ich am Freitag parken?

Bis einschließlich Samstag läuft in Frankfurt noch die Dippemess. Das bedeutet, dass der Festplatz am Ratsweg nicht als Parkplatz zur Verfügung steht. Das Hessen-Center hat deshalb 1000 kostenlose Parkplätze zur Verfügung gestellt. (lg)
 
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