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Löwen Frankfurt: Der Krimi in der Schlussphase endet mit einem Sieg der Löwen

Von Der ESV Kaufbeuren bleibt der Lieblingsgegner der Löwen Frankfurt. Zum 13 Mal trafen die beiden Kontrahenten in der DEL2 aufeinander, zum zwölften Mal gewann dabei das Frankfurter Eishockeyteam. Gestern fiel der Sieg mit 5:4 (1:1, 1:2, 2:1/1:0) nach Verlängerung allerdings sehr glücklich aus.
Torjubel zum 1:0 durch Torschuetzen Wade MacLeod (Frankfurt, 19) mit CJ Stretch (Frankfurt, 12) Foto: pressehaus/heinen (www.bild-pressehaus.de) Torjubel zum 1:0 durch Torschuetzen Wade MacLeod (Frankfurt, 19) mit CJ Stretch (Frankfurt, 12)
Im ersten Drittel leisteten sich beide Teams zu viele Abspielfehler, wodurch Chancen hüben wie drüben entstanden sind. Schon in der 3. Minute netzte Wade MacLeod  gekonnt in den Winkel zur schnellen Führung der Löwen. Immer wieder durch Strafzeiten gebremst, ließen die Frankfurter aber den Gegner ins Spiel kommen. Nachdem Florian Proske dreimal gegen den frei stehenden Joseph Lewis retten konnte, glich im Powerplay der sehr schön vom überragenden Max Schmidle frei gespielte Ex-Nauheimer Daniel Oppolzer aus (12.). In der hektischen Schlussphase des ersten Spielabschnitts hatte Matthew Pistilli zwei gute Chancen – bei der zweiten Sekunden vor der Sirene rettete Torwart Stefan Vajs nur der Pfosten. Aber auch Proske brauchte sich über Mangel an Beschäftigung nicht zu beklagen. Das 1:1 zum Seitenwechsel ging schon in Ordnung.
Nach dem Wiederbeginn lief es bei den Löwen nicht flüssig genug. Chancen waren zunächst auf beiden Seiten rar. Bis Schmidle einen genialen Rückhandpass in den Lauf von Jere Laaksonen spielte, den der Finne mit einem Direktschuss zur Führung der Gäste verwandelte (24.). Noch schlimmer kam es vier  Minuten später, als sich der bis dahin starke Proske durch einen Bauerntrick von Christoph Kiefersauer brüskieren ließ.

Erst nach diesem 1:3 wurde das Spiel der Löwen druckvoller. Der hinterm Tor stehende Nils Liesegang fand mit einem guten Pass den vorm Tor stehenden Pistilli. Und der Torjäger verkürzte postwendend (30.).  Nun stand der in Frankfurt traditionell starke Keeper Stefan Vajs im Mittelpunkt. Vor allem die Schlussphase des Drittels, als der Ex-Frankfurter Christopher Kasten auf der Strafbank saß, brachte Chancen en Masse. Aber nicht den von den 3640 Zuschauer herbeigesehnten Ausgleich. Der gelang erst Stephan Seeger in der 49. Minute. Und die Löwen legten sofort nach. Nur zwei Minuten später jubelte die Halle: CJ Stretch besorgte das 4:3.

Nun sahen die Gastgeber wie der sichere Sieger aus. Doch es folgte die dramatischste Phase des Matches. 70 Sekunden vor der Sirene verließ Torwart Vajs das Eis. Das Sextett der Kaufbeurer Feldspieler eroberte die Scheibe und der frühere Frankfurter Nationalspieler Sebastian Osterloh glich von der blauen Linie aus. Ein haltbarer Schuss. Als auf der Anzeigetafel nur noch fünf Sekunden Spielzeit angezeigt wurden, bekam Frankfurt nach einem Foul an Pistilli einen Penalty zugesprochen. Aber Vajs hielt. Das Drama musste  verlängert werden. Wade MacLeod unterband einen Konter mit einem Stockschlag und musste in die Kühlbox. Die Löwen gerieten in Unterzahl. Aber nur 15 Sekunden später verlor Joona Karevaara die Scheibe an Patrick Jarrett und der Kapitän sicherte seinem Team mit dem 5:4 den zweiten Punkt.  
 
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