Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Frankfurt am Main 26°C

Frankfurter Löwen gewinnen die Meisterschaft in der DEL 2: Die Krönung einer tollen Saison

Von Der dritte Matchball sitzt: Mit einem 5:2-Sieg im sechsten Spiel des Play-off-Finales gegen Bietigheim machen die Eishockey-Löwen ihren ersten Titelgewinn seit 13 Jahren perfekt. Sie entscheiden die Serie mit 4:2 für sich.
Befreiend: Die Spieler der Löwen feiern den Titelgewinn nach der Schlusssirene. Foto: JOACHIM STORCH (Pressefotografie Storch, Bad Hg.) Befreiend: Die Spieler der Löwen feiern den Titelgewinn nach der Schlusssirene.
Frankfurt. 

Um 21.53 Uhr verwandelte sich die Eissporthalle am Ratsweg endgültig in ein Tollhaus. 13 Jahre nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft durften 7000 Löwen-Fans wieder einen Titel bejubeln. Durch das gestrige 5:2 (0:0, 2:1, 3:1) gegen die Bietigheim Steelers sind die Frankfurter Meister der Deutschen Eishockey Liga 2. Was der Titel wert ist, ob er auch den Aufstieg in die DEL bringt, wird sich zeigen. Sollte ein Team aus dem deutschen Oberhaus die Lizenz zurückgeben oder nicht bekommen, wären die Löwen durch den 4:2-Sieg in der Finalserie gegen Bietigheim der erste Nachrücker.

Paul Gardner
Der lange Weg zur Meisterschaft

Mit einer unglaublichen Serie haben sich die Frankfurter Eis-Löwen zum Meister der DEL2 gekrönt. Dabei sah es am Anfang des Weges gar nicht gut aus. Die Chronik einer Meisterschaft:

clearing

„Ein geiler Moment, ein geiles Team“, rief der geschäftsführende Gesellschafter Stefan Krämer überglücklich unmittelbar nach der Schlusssirene. „Das war die Krönung unserer Jubiläumssaison. Die Jungs haben hervorragend gespielt und vor allem immer wieder tolle Moral beweisen. Für mehr fehlen mir die Worte. Ich genieße einfach den Moment“, stammelte Krämer außer Rand und Band, bevor er in der Spielertraube auf dem Eis verschwand.

Bilderstrecke Geschafft: Die Löwen krönen ihre Saison mit dem Meistertitel der DEL2
Es geht ums Ganze. 3. Matchball zum Meistertitel. Nach einem eindrucksvollen Spiel haben sich die Löwen den Meistertitel gesichert. Die Freude darüber war riesig.Es geht ums Ganze. 3. Matchball zum Meistertitel. Nach einem eindrucksvollen Spiel haben sich die Löwen den Meistertitel gesichert. Die Freude darüber war riesig.Es geht ums Ganze. 3. Matchball zum Meistertitel. Nach einem eindrucksvollen Spiel haben sich die Löwen den Meistertitel gesichert. Die Freude darüber war riesig.

Während die Steelers gegenüber dem Spiel am Sonntag mit der gleichen Mannschaft antraten, kehrte bei den Löwen unerwartete der zuletzt verletzte Verteidiger Mike Card aufs Eis. Die Frankfurter starteten wie die Feuerwehr, erarbeiteten sich alleine in den ersten beiden Minuten vier gute Chancen. Die Bietigheimer beschränkten sich auf gelegentliche Konter. Das 0:0 verdankten die Gäste in erster Linie dem unter Dauerbeschuss stehenden Torwart Sinisa Martinovic.

Der Bietigheimer Marcel Rodman überwindet Frankfurts Goalie Brett Jaeger zum 3:1. Das konnten die Löwen gestern Abend nicht mehr wettmachen.
Löwen Frankfurt Kommentar: Meister der Moral

"Und jetzt? Gut ein Dutzend Spiele wurde nach Rückständen im Schlussdrittel umgebogen. Aufgeben war ein Fremdwort", sagt unser Kommentarschreiber Michael Löffler

clearing

Nach dem Seitenwechsel waren beide Team in erster Linie bemüht, keine Fehler zu machen. Den Ton gaben nun die Gäste an, die drei Riesenchancen hatten und durch Max Lukes den Pfosten trafen. Mittendrin in diese Drangperiode der Bietigheimer fiel quasi aus dem Nichts der Frankfurter Führungstreffer. Verteidiger Maximilian Gläßl fuhr links in die gegnerische Zone, und sein Gewaltschuss flog über der Fanghand von Martinovic genau in den Winkel (28.). Nur drei Minuten später folgte der zweite Streich. Im Getümmel vor dem Steelers-Tor konnte Lukas Laub ungehindert abstauben (31.). Schiedsrichter Ralph Bidoul überprüfte die Situation per Video und erkannte den Treffer an.

Dann musste der Frankfurter Brett Breitkreuz raus. Das Bietigheimer Powerplay lief zwar nicht wie geölt, dafür stand den Steelers das Glück zur Seite. Shawn Weller passte vors Tor, und die Hartgummi-Scheibe wurde von Pawel Dronia ins eigene Netz gelenkt (35.).

Für die Entscheidung sorgte in der 44. Minute der erfahrenste Frankfurter, Christoph Gawlik, der im Nachschuss den Puck im Netz unterbringen konnte. Die letzten zehn Minuten wurde auf den Rängen bereits gefeiert. Die 7000 Zuschauer standen auf und sangen zahlreiche Stimmungslieder. Zwischendurch wurde der „Nachtisch“ von Brett Breitkreuz (52.) und Nils Liesegang (55.) freudig gewürdigt und das 5:2 durch Weller (59.) gerne zur Kenntnis genommen. Dann gab es die Sirene. Und die Jubel-Orgie ging richtig los…

Zur Startseite Mehr aus Löwen Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse