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Löwen Frankfurt: Die Tür bleibt zu

Von Die Einführung von Auf- und Abstieg zwischen den beiden Eishockey-Profiligen DEL und DEL 2 ab der Saison 2017/2018 ist vorerst vom Tisch.
Auch bei Heimspielen in der DEL 2 ist die Eissporthalle in Frankfurt gut gefüllt.	Foto: Storch Foto: JOACHIM STORCH (Pressefotografie Storch, Bad Hg.) Auch bei Heimspielen in der DEL 2 ist die Eissporthalle in Frankfurt gut gefüllt. Foto: Storch
Frankfurt. 

Die Löwen Frankfurt haben als Ersatz für den an Krebs erkrankten Wade MacLeod den Kanadier Matthew Pistilli vom dänischen Meister Esbjerg Energy verpflichtet. Der robuste Rechtsaußen machte in 64 Spielen mit 27 Toren und 51 Vorlagen auf sich aufmerksam. Der 27-Jährige wurde aufgrund seiner starken Leistungen ins ligaweite All-Star-Team berufen.

Obwohl die Kaderplanung damit noch nicht abgeschlossen ist, deutet sich bereits an, dass die Frankfurter zu den stärksten Teams der Deutschen Eishockey Liga (DEL) 2 zählen werden. Auf einen Aufstieg können sie aber nicht hoffen. Weder in dieser noch in der nächsten Saison. Es sei denn als Quereinsteiger, falls mal wieder ein Club aus der höchsten deutschen Spielklasse aussteigen sollte.

Tor: Kris Sparre (Löwen Frankfurt) bejubelt seinen Treffer zum 3:1 und freut sich mit Vorlagengeber Nick Mazzolini (Löwen Frankfurt), Nils Liesegang (Löwen Frankfurt) , Matt Tomassoni (Löwen Frankfurt) und Richard Mueller (Löwen Frankfurt).
Deutsche Eishockey Liga Kommentar: Gegen die Fans

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hat mit der Ablehnung der geplanten Verzahnung zwischen der DEL und der DEL 2 einmal mehr ein Eigentor geschossen.

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Die Einführung von Auf- und Abstieg zwischen den beiden Ligen DEL und DEL 2 ab der Saison 2017/2018 ist nämlich vorerst vom Tisch. Die DEL hatte die benötigten Unterlagen, die wie gefordert von sechs Vereinen aus der DEL 2 bis zum 31. Mai 2016 vorlagen, von einer unabhängigen juristischen Instanz prüfen lassen. Diese war zu dem Ergebnis gekommen, dass die Unterlagen nicht der Vereinbarung entsprachen. Die DEL 2 verzichtet nach einer Beratung auf eine Klage vor einem Schiedsgericht. Hauptgrund dafür sei das Nachrücken der Fischtown Pinguins Bremerhaven, einer dieser sechs Clubs, in die DEL für die Hamburg Freezers, die sich somit nicht mehr für eine DEL-Lizenz bewerben. „Mit dem Aufstieg von Bremerhaven haben sich die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Klage natürlich fundamental geändert“, sagt DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch, der sich über die Ablehnung enttäuscht zeigte. „Für die Weiterentwicklung der Liga und unserer Clubs ist die Einführung von Auf- und Abstieg elementar“, so der Dresdener.

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Sehr groß ist die Enttäuschung in Frankfurt, wo die beiden Gesellschafter Stefan Krämer und Andreas Stracke hoffen, dass dieser Zustand nicht für ewig ist. „Es ist wichtig, dass alle DEL2-Clubs an einem Strang ziehen. Im Dialog müssen sich beide Ligen bezüglich der Rahmenbedingungen aufeinander zubewegen. Eine Ligen-Verzahnung ist aus unserer Sicht elementar und alternativlos, vom Auf- und Abstieg würden beide Ligen profitieren“, machten die Verantwortlichen der Löwen ihren Standpunkt noch einmal deutlich.

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