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Löwen Frankfurt: Die hessischen Eishockey-Teams im Check vor den Derbys

Von Am Wochenende sind in der DEL 2 die Löwen, die Huskies und die Roten Teufel unter sich – Wir sagen, wie’s bisher läuft.
Treffen im Derby heute wieder aufeinander: Toni Ritter (Kassel, links) und CJ Stretch (Frankfurt). Foto: Huebner/Roith (Jan Huebner) Treffen im Derby heute wieder aufeinander: Toni Ritter (Kassel, links) und CJ Stretch (Frankfurt).
Rhein-Main.  Zeit für Derbys auf dem Eis: Heute empfangen die Löwen Frankfurt in der DEL 2 die Kassel Huskies, am Sonntag spielen die Frankfurter bei den Roten Teufeln Bad Nauheim. Das Interesse der Eishockeyfans ist riesig: Für beide Derbys gibt es nur noch Stehplatzkarten. Auch sportlich läuft es bei den hessischen DEL 2-Vereinen super. Das hat auch unser Mitarbeiter Michael Löffler festgestellt, der die drei Vereine unter die Lupe genommen hat. Übrigens: Wer keine Tickets für die Spiele hat, kann sich wie immer über unseren Liveticker informieren: www.fnp.de/loewenlive

Wie ist die Saison bisher gelaufen?

Frankfurt: Die Löwen bestätigen die Prognosen, sie könnten das erste DEL 2-Team werden, das den Titel verteidigt. Der Tabellenzweite blieb noch in keinem Spiel ohne Punktgewinn, ist auswärts noch ungeschlagen. Dank drei ausgeglichener Offensiv-Reihen verfügen die Löwen über eine Torfabrik, die bisher fünf Treffer pro Match produzierte. Die in der vierten Reihe spielenden jungen Förderlizenzspieler aus Köln haben eine gute Ausbildung, können das Geschehen in die gegnerische Zone verlagern. Sehr stark sind die Löwen läuferisch. Im Gegensatz zu früher haben sie aktuell das effizienteste Powerplay der Liga. Ihre größte Tugend ist aber, dass sie niemals aufgeben. „Wir denken nie daran, dass wir verlieren könnten, sondern glauben immer an den Sieg“, erklärt Stürmer Clarke Breitkreuz, wieso Frankfurt im Schlussdrittel schon oft aus einem Rückstand noch einen Sieg machte.

Kassel: Das Ziel „Heimrecht im Viertelfinale“ ist mit Rang vier derzeit gewahrt. Kassel spielt gewohnt körperbetont, bevorzugt die nordamerikanische Gangart, hat die bisher zweitbeste Powerplay-Quote, vor allem dank Braden Pimm. Die „Schlittenhunde“ haben ihren Kader wie jedes Jahr im Sommer umgekrempelt, hatten ihre Schäfchen diesmal aber früher als sonst im Trockenen, wodurch sie vom ersten Spieltag an vorne mitmischten. Die Zusammenarbeit mit DEL-Kooperationspartner Adler Mannheim beschert den Nordhessen fünf Spieler, die den Kader erheblich aufwerten. Der 19-jährige Mirko Pantkowski entlastet „Dauerbrenner“ Markus Keller zwischen den Pfosten. Linksaußen Stefan Della Rovere bekam in der vergangenen Woche den deutschen Pass. Die frei gewordene Ausländerlizenz wurde an den US-amerikanischen NHL-Star James Wisniewski vergeben.

Bilderstrecke Löwen Frankfurt siegen gegen Kassel Huskies mit 3:1
Am 4. April siegten die Löwen Frankfurt mit 3:1 über die Kassel Huskies. 2:1 Führung durch Lukas Laub (Frankfurt, 94) kurz vor der Drittelpause.CJ Stretch (Frankfurt, 12) versperrt Torwart Markus Keller (Kassel Huskies) den Blick.Braden Pimm (Kassel Huskies) stört Eddy Rinke-Leitans (Frankfurt, 88) beim Abschluss.

Bad Nauheim: Die positive Überraschung der Liga. 14 Neuzugänge haben das Gesicht der Mannschaft signifikant verändert. Das konnte Trainer Petri Kujala nicht voraussehen, der aber bei der Kaderplanung besonderes Augenmerk auf die Moral der Neuen legte. Die Mannschaft tritt anders auf als über weite Strecken der Vorsaison, sie ist physisch viel präsenter, vermittelt Freude und begeistert das Publikum mit diesem Stil. Den sechsten Platz verdanken die Roten Teufel vor allem ihrer Heimstärke. Im Colonel-Knight-Stadion wurden vier der fünf Spiele gewonnen. Das Top-Trio bilden Cody Sylvester, der mit ihm aus Dornbirn gekommene James Livingston, und Dusan Frosch. Torgefährlich ist aber auch die 2. Reihe mit Max Brandl, Dominik Meisinger und Andreas Pauli. Die vor der Saison als Schwachpunkt bezeichnete Abwehr ließ bisher die wenigsten Gegentreffer zu.

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