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Löwen Frankfurt: Drei Tore in 137 Sekunden

Von Es ist der vierte Sieg in Folge: Am Sonntag konnten sich die Löwen Frankfurt gegen Kaufbeuren mit 5:3 behaupten und sicherten sich damit das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale.
Siegreiche Löwen Foto: Reinhard Roskaritz (www.bild-pressehaus.de) Siegreiche Löwen
Frankfurt. 

Zur Behauptung des zweiten Platzes benötigen die Frankfurter Eishockeyspieler aus den restlichen drei Begegnungen – bereits morgen um 19.30 Uhr gastiert am Ratsweg der SC Riessersee – nur noch fünf Punkte. Vorausgesetzt, die Kassel Huskies würden neun Zähler holen. Das Heimrecht im Viertelfinale ist ihnen bereits sicher.
Gefestigt haben sie ihren zweiten Platz gestern mit dem Triumph gegen den ESV Kaufbeuren. 23 Minuten lang taten sich die Löwen Frankfurt gegen die in der DEL2 seit sechs Spielen ungeschlagenen Joker schwer, dann machten sie binnen 137 Sekunden aus dem 0:2 ein 3:2. Am Ende feierte der Tabellenzweite einen 5:3 (0:1, 3:1, 2:1)-Erfolg. „Das war ein sehr starker Gegner. Sie spielten diszipliniert ihr System. Wir sind schwer ins Spiel gekommen. Die vierte Reihe hat uns den nötigen Kick gegeben. Danach haben wir eine starke Leistung abgeliefert“, lobte Trainer Paul Gardner seine Schützlinge.

Bilderstrecke Löwen Frankfurt bezwingen ESV Kaufbeuren mit 5:3
Gut gebrüllt, Löwen Frankfurt. Mit 5:3 besiegten die Frankfurter am 26. Februar 2017 den ESV Kaufbeuren und sicherten sich damit das Playoff-Heimrecht. Zweikampf: Joel Keussen (Frankfurt, 57) - Jannik Woidke (Kaufbeuren).Torwart Brett Jäger (Frankfurt, 30) klärt gegen Florian Thomas (Kaufbeuren).Lukas Laub (Frankfurt, 94) - Michael Fröhlich, Fröhlich (Kaufbeuren).

Die Allgäuer begannen mutig, haben das erste Drittel weitgehend kontrolliert. Gleich die erste Überzahl nutzte Goldhelm Branden Gracel (5.), der auffälligste Spieler auf dem Eis, mit der Rückhand zur verdienten Führung der Kaufbeurer, die den gefährlichen Frankfurter Sturm sicher unter Kontrolle hielten.  Wie effektiv das Powerplay der Brockmann-Schützlinge ist, bekamen die Löwen zu Beginn des zweiten Spielabschnitts zu spüren. Sami Blomquist narrte die gesamte Abwehr der Löwen und ließ Torwart Brett Jaeger keine Chance (23.).

Dann drehten die Frankfurter Eishockeyspieler den Turbo auf. Nun rollten die Angriffe pausenlos auf den nicht immer sicher wirkenden Torhüter Stefan Vajs. Brett Breitkreuz scheiterte noch knapp, doch nur einen Augenblick später fiel nach einer schönen Kombination der vierten Reihe der Anschlusstreffer. Und 137 Sekunden danach führten die Löwen 3:2. Kurios: Alle drei Treffer markierten Verteidiger. Das 1:3 Eric Stephan (29.), den Ausgleich Maximilian Gläßl (31.) und das Führungstor David Cespiva (31.).

Von da an lief das Spiel der Löwen immer besser. Kaufbeuren kam nur noch zu einigen Entlastungsangriffen. Das 4:2 lag förmlich in der Luft. Und fiel dann in Überzahl. Torwart Vajs konnte den Direktschuss von Richie Mueller nur mit dem Schoner abklatschen und Brett Breitkreuz war im Slot zur Stelle (53.). Doch das Überzahlspiel blieb an diesem Tag die Domäne der Gäste, die auch ihre dritte Fünf-gegen-Vier-Situation zu meistern wussten. Der Torschütze war erneut der starke Gracel. 48 Sekunden vor dem Ende traf Blomquist das Außennetz des Frankfurter Tores. Daraufhin verließ Vajs sein Tor. Aber nachdem das Kaufbeurer Sextett die Scheibe verlor, traf Pat Jarrett 20 Sekunden vor der Sirene zum erlösenden 5:3, das angesichts der 47:17-Schüsse mehr als verdient war.
 

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