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Löwen Frankfurt: Ein Hauch von Play-offs

Von Um ihren dritten Tabellenplatz in der DEL 2 zu behaupten, müssen die Frankfurter Eishockeyspieler an diesem Wochenende gute Form zeigen.
Der passt: „Löwe“ Matthew Tomassoni trifft zum siegbringenden 5:4 gegen die Lausitzer Füchse. Foto: pressehaus/heinen (www.bild-pressehaus.de) Der passt: „Löwe“ Matthew Tomassoni trifft zum siegbringenden 5:4 gegen die Lausitzer Füchse.
Frankfurt. 

Das Programm mit den beiden Matches gegen unmittelbare Verfolger ist schwer. Paul Gardner, der Trainer der Löwen Frankfurt, weiß um die Bedeutung der Spiele: „Es wird ein Kampf um die Play-off-Plätze. Wenn wir sechs Punkte holen, würden wir die beiden Konkurrenten distanzieren und hätten etwas Luft. Das wissen aber auch unsere Gegner und sie werden alles daran setzen, selbst zu punkten. Es wird also ein hartes Wochenende, zumal sowohl Dresden als auch Riessersee aktuell gut in Form sind.“

Zunächst geht es zu den nur drei Punkte hinter Frankfurt lauernden Dresdner Eislöwen. „Ein Team, das von der Papierform her zu den Favoriten zählt, bei dem es auf dem Eis nicht immer funktioniert. An guten Tagen sind die Eislöwen kaum bezwingbar, dann leisten sie sich aber auch unerklärliche Ausrutscher“, sagt Verteidiger David Cespiva über den heutigen Gegner. Die fehlende Konstanz ist auch das Einzige, das Trainer Bill Stewart seinen Schützlingen vorwirft. Körperlich sind die Sachsen topfit, mental haben sie noch Luft nach oben. Wichtig ist, dass die Frankfurter Löwen nicht so viele Strafzeiten wie sonst kassieren, denn Dresden verfügt über das mit Abstand beste Powerplay der Liga. Da muss man besonders auf den zu DEL-Zeiten in Frankfurt aktiven tschechischen Verteidiger Petr Macholda aufpassen, der in Überzahl bereits fünfmal von der blauen Linie traf.

Am Sonntag um 18.30 Uhr gastiert dann der SC Riessersee am Ratsweg, der daheim die Löwen 4:3 bezwang. „Eine sehr junge Mannschaft, die mit vielen echten Garmischern bestückt ist. Sie spielen sehr schnell, ziehen ihr System konsequent durch und sind jederzeit gefährlich“, urteilt Cespiva über die Oberbayern, die sich erst vor zwei Wochen mit dem finnischen Torjäger Roope Ranta von den Lausitzer Füchsen verstärkt haben.

Löwen-Stürmer Clarke Breitkreuz erwartet zwei „heiße“ Partien: „Wir wollen uns einen Vorteil erarbeiten und die Euphorie des Last-minute-Siegs gegen Weißwasser nutzen. Der Druck ist gleichmäßig verteilt, denn wir wollen unbedingt punkten, aber auch unsere Gegner. Es werden zwei spannende Fights, da bin ich mir sicher.“ Bis auf die Langzeitverletzten Dennis Reimer und Nick Mazzolini, die erst 2017 ins Geschehen eingreifen werden, sind alle Löwen am Bord. Auch der Straubinger Förderlizenzspieler Stefan Loibl steht in beiden Spielen zur Verfügung.

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