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Ein Schritt vor der Krönung: Ein erneut überragender Torwart Jaeger Garant für 4:2-Triumph der Löwen

Von Nach dem 4:2 in Bietigheim vom Mittwochabend fehlt den Frankfurter Löwen nur noch ein Sieg, um die Finalserie in der DEL 2 für sich zu entscheiden. Schon am Freitag könnte es soweit sein.
Wieder ein großer Löwen-Rückhalt: Torwart Brett Jaeger. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Wieder ein großer Löwen-Rückhalt: Torwart Brett Jaeger.
Bietigheim.  13 Jahre nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft könnte es am Ratsweg wieder eine große Feier geben. Nur noch ein Sieg trennt die Löwen Frankfurt von dem Gewinn der  DEL2-Meisterschaft. Und wer weiß: Sollte jemand aus der höchsten deutschen Eishockey-Klasse die Lizenz nicht erhalten, vielleicht sogar vom Aufstieg in die DEL.

Den „Matchball“ erspielten sich die Löwen mit einem sicheren 4:2 (1:0, 1:1, 2:1)-Triumph in Bietigheim, mit dem sie in der Final-Serie gegen die Steelers auf 3:0 davon gezogen sind. „Das war der helle Wahnsinn. Wir sind glücklich, genießen den Sieg. Am Donnerstag werden wir uns ausruhen, am Freitag vor unseren treuen Fans konzentriert das Werk vollenden“, kündigte gleich nach dem Match Trainer Paul Gardner an.
Bilderstrecke Löwen Frankfurt gewinnen 4:2 bei Bietigheim
Nach dem 4:2 in Bietigheim vom Mittwochabend fehlt den Frankfurter Löwen nur noch ein Sieg, um die Finalserie in der DEL 2 für sich zu entscheiden. Schon am Freitag könnte es soweit sein. Es folgen weitere Bilder vom SpielEric Stephan (Löwen Frankfurt) gegen Dominic Auger (Bietigheim Steelers)Matt Tomassoni (Löwen Frankfurt) gegen Shawn Weller (Bietigheim Steelers)


Beide Teams traten gegenüber dem Match am Ostersonntag unverändert an. Die Löwen also weiter mit Nico Oprée für den verletzten Mike Card, die Steelers mit Justin Kelly anstelle des verletzten David Wrigley. Und noch etwas blieb gleich wie beim letzten Duell. Der kleine Löwen-Keeper Brett Jaeger war erneut der Größte. Die Schwaben bekommen langsam schon Angstschweiß, wenn sie vor ihm auftauchen. Der Deutsch-Kanadier, während der Hauptrunde nicht immer hundertprozentig sicher, erweist sich als ein Playoff-Monster. Seine Fanghand schnappt blitzschnell zu, seine Kelle ist immer rechtzeitig auf dem Eis, seine Schoner erscheinen den gegnerischen Stürmern breiter als das ganze Tor. Nicht umsonst heißt es in Eishockey-Kreisen, dass man nur mit einem überragenden Keeper Meister werden kann. Jaeger ist aktuell der Meister seines Faches.
Und das war auch vonnöten. Denn der Hauptrunden-Primus wollte sich nicht kampflos ergeben. Wohlwissend, dass sie nur ein Sieg in die Serie zurück bringen würde, spielten sie mutig nach vorne, erarbeiteten sich auch viele Chancen. Doch Jaeger zog ihnen schnell den Zahn. „Und täglich grüßt das Murmeltier. Wir beginnen  jedes Match mutig, versuchen alles. Und finden kein Mittel gegen Jaeger“, erklärte Steelers-Coach Kevin Gaudet.

Das zweite entscheidende Element war die Disziplin. Dieselben Löwen, die Jahr für Jahr die meisten Strafminuten aller Konkurrenten kassieren, spielen in der Finalserie hart, aber überaus fair. Wohlwissend um die Stärke des Bietigheimer Powerplays mieden sie bis auf zwei Ausnahmen die Kühlbox.

Umgekehrt haben die Frankfurter gleich ihr erstes Powerplay zur Führung durch Clarke Breitkreuz (12.). Zu Beginn des zweiten Drittels schlug Bietigheims Torwart  Sinisa Martinovic einen harmlosen Schuss mit seiner breiten Kelle zur Seite, wo CJ Stretch nur noch Danke sagen musste (24.). 30 Sekunden vor der zweiten Sirene musste sich dann auch der Mann mit den Tausend Händen geschlagen geben. Bastian Steingroß fälschte einen wuchtigen Schuss Shawn Wellers ab, da hatte Jaeger keine Chance.

Doch Gegentore bringen die Löwen aktuell nicht aus der Ruhe. 17 Siege in Folge verliehen ihnen ein unglaubliches Selbstbewusstsein. Und so stellte Nils Liesegang schon in der 42. Minute den alten Abstand weder her. Spätestens in der 51. Minute, als Lukas Laub das 4:1 erzielte, kapierte auch der letzte der 4167 Zuschauer, dass die Löwen aktuell das Maß aller Dinge sind. Daran konnte auch das in Überzahl durch Adam Borzecki in der 57. Minute erzielte 2:4 nichts mehr ändern. Das sahen aber nicht mehr alle. Während die Frankfurter Anhänger sangen und feierten, traten viele der Steelers-Fans vorzeitig den Heimweg an.
 
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