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Löwen Frankfurt: Eine Demonstration der Stärke: 9:2 gegen Bad Tölz

Von Die Tradition wurde gewahrt. Auch im fünften Löwen-Duell in der DEL2-Geschichte besiegten die Frankfurter Löwen die Namensvetter aus Bad Tölz.
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Frankfurt. 

Bei dem Spiel geizten die Frankfurter Löwen wie üblich nicht mit Toren. Mit dem 9:2 (3:0, 2:1, 4:1) übertrafen sie sogar deutlich den bisher gegen die Oberbayern erzielten Schnitt (6,5 Treffer pro Partie). Christof Kreutzer, Trainer der Roten Teufel Bad Nauheim, die am Freitag um 19.30 Uhr am Ratsweg gastieren, zeigte sich von der Leistung tief beeindruckt.

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Verhältnismäßig wenige Zuschauer

Ein Feiertag unter der Woche, 16 Uhr Spielbeginn, im Fernsehen das Match der Kölner Haie gegen das NHL-Team Edmonton Oilers, das alles machte sich negativ bemerkbar. Und so gab es mit nur 3657 Besuchern einen Saison-Minusrekord am Ratsweg. Dass man damit immer noch deutlich über dem Schnitt der in der Zuschauertabelle zweitplatzierten Kassel Huskies (2900) lag, verdeutlicht auf der anderen Seite die Popularität der Löwen Frankfurt.

Blitzstart der Löwen

Diejenigen, die an den Ratsweg kamen, sahen einen Blitzstart ihrer Mannschaft. Topscorer Mathieu Tousignant narrte die gegnerische Abwehr, deutete an, dass er ums Tor herumfahren will, passte aber clever zu Adam Mitchell, der die Scheibe aus kurzer Distanz versenkte (5.). Und die Hessen stürmten pausenlos weiter, wollten nachlegen. Unterbrochen wurden sie nur durch einen unnötigen Puckverlust, der zum Alleingang von Johannes Sedlmayr führte, der aber vergab. Da dabei ein Frankfurter einen Stockschlag beging, gab es dafür einen Penalty.

Der zuvor gescheiterte Sedlmayr trat selbst an, fand aber im Förderlizenz-Torwart Bastian Kucis seinen Meister. Danach dauerte es einige Minuten, bis das Frankfurter Löwen-Rudel wieder auf Beute-Tour ging. Und dann erlaubten sich die „Tölzer Buam“ eine Strafzeit. Und was das in der laufenden Saison gegen Frankfurt bedeutet, hat sich bereits herumgesprochen. Der von Brett Breitkreuz geschossene Puck traf noch den Pfosten und kullerte dann die Linie entlang, doch wenige Sekunden später war es Tim Schüle, der aus vollem Lauf das 2:0 erzielte (15.).

Gerade ist er 18 geworden: Leon Hüttl. Das schützende Gitter am Helm, das für Jugendspieler vorgeschrieben ist, kann er jetzt ablgen.
Karriere Wie aus dem Tölzer Löwen Leon Hüttl ein Frankfurter Löwe ...

Er gilt als eines der großen Talente im deutschen Eishockey. Umso stolzer sind die Löwen, dass sie Leon Hüttl nach Frankfurt locken konnten.

clearing

Wenig später gab es die nächste Überzahl. Und eine Duplizität der Ereignisse: Den Pfosten traf diesmal Max Faber, ins Netz erneut Schüle (18.). Beim dritten Powerplay gab es nur den Pfostenschuss, diesmal durch Eduard Lewandowski. Im zweiten Drittel war eine Minute noch nicht um, da stand es dank Matt Pistilli schon 4:0. Eine Nachlässigkeit ermöglichte dem Tölzer Torjäger Kyle Beach einen aus dem Nichts gefallenen Treffer, doch an der Überlegenheit der Gastgeber änderte sich nichts. Zumal es wieder Mal eine Strafzeit gegen die Bayern gab. Und da traf zum 5:1 (28) diesmal nicht Tim Schüle. Sein Schuss wäre zwar reingegangen, doch er wurde von Brett Breitkreuz noch leicht abgefälscht.

Im Schlussdrittel fielen endlich zahlreich Treffer bei gleicher Anzahl der Spieler auf dem Eis. Der Torschütze war zweimal der erst 19-jährige Förderlizenzspieler Mike Fischer, der nach jeweils schöner Vorarbeit von Carter Proft und dann Lukas Koziol seine ersten Treffer für die Frankfurter markierte. Proft schlug dann mit einer schönen Einzelaktion selbst zu. Das 9:1 blieb dem torhungrigsten Löwen vorbehalten. Für Verteidiger Tim Schüle war es der dritte Treffer an diesem Tag.

Die kleine Unaufmerksamkeit, die zum zweiten Tölzer Treffer durch Andreas Pauli führte, hatte nur noch einen statistischen Wert. Der Schlusspunkt war ein Boxkampf zwischen Dalton Yorke und dem Tölzer Kevin Wehrs nach der Schluss-Sirene. Auch da blieb Frankfurt siegreich.

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