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Einfach zu nett

Die Nachricht kam überraschend: Die Frankfurter Löwen trennen sich von Clayton Beddoes. Der Trainer muss gehen, weil die Ziele nicht erreicht wurden. Die Wege trennen sich: Michael Bresagk (rechts), der Sportliche Leiter der Löwen, traut es Trainer Clayton Beddoes nicht mehr zu, das Team voranzubringen.	Foto: Storch Die Wege trennen sich: Michael Bresagk (rechts), der Sportliche Leiter der Löwen, traut es Trainer Clayton Beddoes nicht mehr zu, das Team voranzubringen. Foto: Storch

Frankfurt. 

Erst im Juni 2011, unmittelbar vor dem Start der Saisonvorbereitung auf die Eishockey-Oberliga West, wurde der Kanadier verpflichtet. Er war ein alter Bekannter am Main: Der frühere NHL-Profi (Boston Bruins), der 172 Spiele in der DEL für Berlin, Mannheim und Düsseldorf absolvierte, war in der letzten DEL-Saison der Lions Co-Trainer von Rich Chernomaz. Ein netter, sehr beliebter Coach.

Sein Vertrag wurde bereits zu Jahresbeginn verlängert. Auch nach dem frühen Scheitern der Löwen war daher von einer Trennung nie die Rede. Beddoes bastelte bereits an einer neuen Truppe, überlegte, welche Akteure bleiben sollten und welche sich einen neuen Verein suchen müssen. Und nun die Kündigung mit sofortiger Wirkung.

Zum Warum äußerst sich Michael Bresagk, der Sportlicher Leiter der Löwen, so: "An Claytons fachlicher Kompetenz und Sachverstand besteht nach wie vor kein Zweifel. Doch nach den vielen intensiven Gesprächen der vergangenen Tage und Wochen, die auf allen Ebenen aufgrund des insgesamt sehr enttäuschenden Saisonverlaufs stattgefunden haben, sind wir zur Erkenntnis gelangt, dass wir auf der Trainerposition einen neuen Impuls benötigen, um unsere Ziele in der kommenden Saison zu erreichen. Wir bedauern diesen Schritt aufgrund unseres guten, intakten Verhältnisses zu ihm, aber die sportliche Gesamtsituation lässt uns keine andere Wahl."

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Verhandlungen mit Nachfolger laufen

Die als einer der Favoriten gehandelten Löwen belegten in der Oberliga West nur einen enttäuschenden fünften Platz und verpassten so die Endrunde.

Nach Meinung einiger auch deshalb, weil Beddoes dann doch zu nett war. Erst nachdem alle Duelle gegen die hessischen Kontrahenten Bad Nauheim und Kassel verloren wurden und Schlappen gegen vermeintliche Außenseiter hinzukamen, versuchte der Kanadier mit harter Hand zu retten, was nicht mehr zu retten war. Allerdings auch, weil ihm eine lange Verletztenliste einen Strich durch die Rechnung machte.

Wie es bei den Löwen weitergeht, ist offen. Neben dem Coach werden auch die meisten Spieler ihren Hut nehmen müssen. "Das ist normal nach einer solchen Saison, in der die Ziele nicht erreicht werden", hatte Bresagk gleich nach dem letzten Spiel gesagt. Die Löwen stehen derzeit in aussichtsreichen Verhandlungen mit einem potenziellen Nachfolger von Beddoes. "Wir befinden uns in finalen Gesprächen", heißt es in der offiziellen Presseerklärung.löf

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