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Löwen Frankfurt: Einfach zum Erfolg

Von Die Eishockey-Löwen wollen heute im Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars (19.30 Uhr) den zweiten Saisonsieg einfahren. Am Sonntag gastieren die Frankfurter in Weißwasser.
Den Schläger dazwischen gehalten: Der Bayreuther Jan Pavlu versucht Löwe Dennis Reimer beim Torschuss zu stören. Tigers-Torwart Tomas Vosvrda schaut genau hin. Foto: Huebner/Struefing (Jan Huebner) Den Schläger dazwischen gehalten: Der Bayreuther Jan Pavlu versucht Löwe Dennis Reimer beim Torschuss zu stören. Tigers-Torwart Tomas Vosvrda schaut genau hin.
Frankfurt. 

Das Summer-Game-Spektakel ist passé, nun herrscht wieder der DEL2-Alltag. Die Rückkehr der Löwen in die Eissporthalle am Ratsweg wird für die Fans mit einem Schmankerl versüßt: Zum Jubiläum der 25 Jahre alt gewordenen Löwen wird im Rahmen der Aktion „25 Jahre, 25 Helden“ bei Heimspielen jeweils ein Ehrengast aus diversen Löwen-Epochen eingeladen. Als erster „Held“ ist heute Engelbert Grzesiczek dabei, der von 1992 bis 1994 für die Löwen Frankfurt verteidigte und zu den Publikumslieblingen zählte.

„Ein vor allem in der Offensive sehr starkes Team, läuferisch sehr gut, in der Defensive verbessert“, sagt Frankfurts Sportdirektor Rich Chernomaz über den zu den Titelfavoriten zählenden heutigen Widersacher aus Ravensburg. „Das wird mit Sicherheit eine schwere Aufgabe. Wir müssen 60 Minuten lang konzentriert spielen. Denn vor unseren Fans wollen wir natürlich einen Sieg gegen eines der Top-Teams holen“, ergänzt Trainer Paul Gardner.

Unter seiner Regie hat sich das Spiel der Löwen ein wenig gewandelt. „Alles wurde vereinfacht. Wir spielen jetzt einfache Pässe, suchen einfachere Wege zum gegnerischen Tor“, beschreibt Verteidiger David Cespiva die veränderte Spielweise. „Pauls Philosophie ist es, auf den Gegner ständig Druck auszuüben. Mit der Scheibe wie hinter dem Puck, in der offensiven wie defensiven Zone“, ergänzt Chernomaz, der im Training zwar mit auf dem Eis steht und auch Anweisungen gibt, die Leitung der Übungen aber Gardner überlässt.

Das Löwen-Rudel ist mit Ausnahme der beiden für lange Zeit ausgefallenen US-Boys Nick Mazzolini und Matt Tomassoni komplett. „Ravensburg spielt sehr variabel, einfallsreich. Es ist schon eines der führenden Teams. Aber da die Liga ohnehin viel ausgeglichener geworden ist und keine ganz schwachen Gegner da sind, ist jedes Spiel eine Herausforderung“, meint Cespiva.

Alte Bekannte

Das gilt auch für den Gegner am Sonntag, die Lausitzer Füchse. Gardner kennt sie so gut wie kaum ein anderer: Verhalf er Weißwasser doch im Mai als Coach zum Klassenerhalt. Die Hälfte der Mannschaft hat noch unter ihm gespielt. Nicht nur, weil die Füchse mit zwei Siegen in die Saison gestartet sind, hält Gardner von den Ostdeutschen recht viel. „Einfache Spiele gibt es in der DEL2 nicht. Wir müssen auf uns schauen, dann haben wir die Chance, uns erst einmal oben in der Tabelle festzusetzen.“ Dazu fordert der Coach einen hundertprozentigen Einsatz: „Wer gut arbeitet, bekommt viel Eiszeit. Wer es nicht tut, schaut zu.“

Beim 3:2 in Bayreuth ließt er nach zwei Dritteln deshalb drei Spieler draußen. „Da kennt er keine Gnade. Aber er weiß auch gute Leistung zu würdigen“, erklärt Chernomaz, der als positive Beispiele Kapitän Patrick Jarrett, C. J. Stretch und Matthew Pistilli nennt. „Auf den Ausländerpositionen sind wir eindeutig besser als in der vergangenen Saison besetzt“, ist Chernomaz schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison überzeugt.

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