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Löwen Frankfurt: Erfolg für die Löwen gegen Ravensburg Towerstars

Die Löwen bleiben erfolgshungrig. Mit dem 5:3 (2:1, 1:2, 2:0) gegen die Ravensburg Towerstars setzten sie sich in der Spitzengruppe der DEL 2 fest. Am Sonntag wartet in Weißwasser bei den Lausitzer Füchsen die nächste schwere Aufgabe.
Foto: Bild Pressehaus
Frankfurt.  Das erste Highlight gab es bereits vor dem Spiel. Engelbert Grzesiczek, 1992 bis 1994 Verteidiger der Löwen, erschien als erster der 25 Helden, die im Rahmen der Jubiläums-Aktion „25 Jahre, 25 Helden“, von den Fans freudig begrüßt, auf dem Eis. „Das größte Erlebnis während der Löwen-Zeit war für mich eindeutig die Auswärtsfahrt zum Aufstiegsspiel nach Kaufbeuren. Die Fans sorgten für eine unvergessliche Atmosphäre, dann haben wir Landsberg mit dem heutigen Trainer der russischen Nationalmannschaft Oleg Znarok haushoch geschlagen. Und auf der Rückfahrt verwandelte sich der Sonderzug in eine Fan-Meile“, sagte der heute in Kanada lebende 53-Jährige.
Bilderstrecke Erfolg für die Löwen: 5:3 gegen Ravensburg
Die Löwen bleiben erfolgshungrig. Mit dem 5:3 (2:1, 1:2, 2:0) gegen die Ravensburg Towerstars setzten sie sich in der Spitzengruppe der DEL 2 fest.

Dann kamen die modernen Gladiatoren. Die Löwen in den neuen schwarzen Trikots,  die Ravensburg Towerstars in Weiß. Die Frankfurter erwischten einen Traumstart. Mit dem ersten Angriff erzwangen sie nach nur 64 Sekunden ein Powerplay. Kilian Keller musste auf der Strafbank nur neun Sekunden bleiben. Denn Pat Jarrett gewann das Bully, bekam von Pawel Dronia die Scheibe zurück und bediente Richie Mueller, der Torwart Jonas Langmann keine Chance ließ.

Dafür blieb der Ravensburger Keeper vier Minuten später bei einem Solo von Mueller Sieger. Die Löwen legten dennoch schnell nach. In der 9.Minute wurde ein Angriff der Gäste abgefangen, die Frankfurter fuhren Vier-gegen-Zwei und der den Puck führende Lukas Laub überraschte den Keeper mit einem Weitschuss aus dem Handgelenk. Die Freude der 3357 Zuschauer war aber von kurzer Dauer. Nur 91 Sekunden später nutzte Vincenz Mayer einen Fehler im Spielaufbau der Löwen zum Anschlusstreffer. Ab da ging es bis zur ersten Sirene munter hoch und runter, wobei die Towerstars während ihrer zweiminutigen Überzahl keine einzige Chance kreieren konnten.

Beim nächsten Powerplay kamen die Gäste zwar zu einem gefährlichen Schuss, nicht aber zu einem Treffer. Dafür trafen die Ravensburger als wieder beide komplett auf dem Eis waren. Simon Sezemsky zog einfach trocken von der blauen Linie ab und der Puck zappelte im Netz. Wie man in Überzahl spielt, demonstrierten dann die Löwen. Nach einer schönen Kombination mit Mueller und Jarrett traf der am langen Posten frei stehende Laub zur erneuten Führung der Löwen.

Dann ging es zur Sache. Mathieu Tousignant verletzte bei einem Scharmützel mit hohem Stock den Frankfurter Jarrett und durfte sofort unter die Dusche gehen. Da aber in wenigen Sekunden gleich zwei Frankfurter in der Kühlbox Platz nahmen, spielten die Gäste mit einem Mann mehr: Und Reid glich aus spitzem Winkel aus. Frankfurt blieb tonangebend, hatte einige gute Chancen, doch entweder hielt der sehr starke Langemann, oder auf der Linie ein Verteidiger.

Im dritten Drittel erhöhten die Löwen noch einmal den Akkord. Und wurden dafür belohnt. Clarke Breitkreuz profitierte dabei von einem Fehler des bis dahin überragenden Langmann, der bei der Bemühung, die Scheibe wegzufegen das Gleichgewicht verlor. 50 Sekunden später wäre Clarke Breitkreuz beinahe erneut erfolgreich, aber dem Erfolg im Wege stand das Aluminium. Dann glänzte sein Bruder Brett Breitkreuz, der mit einem geilen Zuspiel Matt Pistilli bediente, der mit dem 5:3 (51.) für die Entscheidung sorgte.
 
 
 
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