Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Frankfurt am Main 25°C

Löwen Frankfurt: Erfolgreiche Frustbewältigung: Löwen siegen zweistellig

Endlich wieder ein Sieg für die Löwen. In der Eissporthalle schlugen sie die Eispiraten Crimmitschau.
Chris St. Jacques (92) gegen Christoph Gawlik (Loewen, 9) Foto: pressehaus/kessler (bild pressehaus) Chris St. Jacques (92) gegen Christoph Gawlik (Loewen, 9)
Frankfurt. 
Bilderstrecke Eishockey: Löwen siegen gegen Eispiraten Crimmitschau
Im Ratsweg siegten die Löwen am Sonntag gegen die Eispiraten Crimmitschau mit 10::4.Neuzugang Torhueter Keegan Asmundson (Loewen, 33)Chris St. Jacques (92) gegen Christoph Gawlik (Loewen, 9)
 
Nach drei Heim-Niederlagen in Folge schlugen die Löwen Frankfurt am Ratsweg zu. Wenn schon, denn schon: Sogar zweistellig. Das DEL2-Schlusslicht Eispiraten Crimmitschau wurde mit 10:4 (5:0, 4:3, 1:1) nach Sachsen verabschiedet. „Die Jungs sind durch den Frust vom Freitag geladen ins Spiel gegangen. Sie haben sehr strukturiert gespielt. Unsere Schlüsselspieler haben ihre Chancen gut genutzt“, sagte ein ungewöhnlich strahlend zur Pressekonferenz erschienene Trainer Paul Gardner.

Zwei Überraschungen gab es bereits vor dem Spiel. Torwart Keegan Asmundson gab gestern sein Debüt im Löwentrikot. Für ein Urteil über die Stärke des am 31. Januar verpflichteten US-Amerikaners reichte der Einsatz nicht. Er wurde nur einmal richtig geprüft. In der 50. Minute reagierte er beim Solo des Ex-Löwen Christoph Kabitzky blitzschnell. Bei den vier durch Leichtsinn entstandenen Gegentoren (Mark Lee/24., Chris St. Jacques, Jan Tamm/beide 40. und Dominic Walsh/57.) war der 26-Jährige machtlos. Für Asmundson pausierte als überzähliger Ausländer Verteidiger Matt Tomassoni.

Ebenso unerwartet war, dass Nils Liesegang aus der ersten in die vierte Sturmreihe beordert wurde. Trainer Paul Gardner reagierte damit auf einige unglückliche Pässe des dienstältesten Löwen am Freitag bei der 2:4-Niederlage in Heilbronn. 
Nachdem die Eishockeyspieler wie auch die 5136 Zuschauer mit einer Schweigeminute und danach mit lang anhaltendem Klatschen den tragisch mit 57 Jahren verstorbenen Frankfurter Sportjournalisten Matthias Kittmann bedachten, ging es auf dem Eis gleich zur Sache. Es schien, als wollten sich die Löwen mit diesem Feuerwerk die Frust aus der peinlichen Niederlage in Heilbronn von der Seele schießen. So zielstrebig und torhungrig hat man sie schon lange nicht mehr erlebt. 

Bereits in der 5. Minute musste der im Sommer nach zwei Jahren Frankfurt nach Crimmitschau gewechselte Torwart Henning Schroth hinter sich greifen. CJ Stretch traf aus drei Metern. Das erste Powerplay – es war die einzige Hinausstellung im Match - bescherte den Löwen gleich das 2:0. Richie Mueller zog von der blauen Linie trocken ab und überraschte seinen früheren Teamgefährten im Tor der Eispiraten (12.). Nach 15 Minuten Spielzeit war klar, dass die Löwen die drei Punkte erringen würden. Goldhelm Matt Pistilli markierte innerhalb von nur 15 Sekunden zwei Treffer. Und eine halbe Minute vor der ersten Sirene erhöhte Clarke Breitkreuz gar auf 5:0. So viele Gegentore musste Schroth bei seinen 15 Einsätzen im Löwen-Kasten während eines Drittels nie hinnehmen.

Gleich der Beginn des zweiten Drittels offenbarte, dass sich die Fans auf weitere Jubelschreie freuen können. In der 22. Minute trug sich  Stretch  mit einem Direktschuss aus kurzer Distanz zum zweiten Mal in die Torschützenliste ein. Den kleinen Betriebsunfall – Tor von Lee – beantworteten die Gastgeber mit weiteren pausenlosen Angriffen.

Der zuletzt ein wenig in der Kritik stehende Stretch wollte es wissen. Nach einem feinen Pass von Pistilli erzielte er in der 33. Minute mit seinem dritten Tagestreffer das 7:1. Pistilli wollte aber seinem Sturmkollegen nicht nachstehen. In der 35. Minute war auch er zum dritten Mal erfolgreich. Damit war auch die Rückkehr von Schroth auf dem Frankfurter Eis beendet. Während er auf der Bank Platz nahm, sangen die Fans „Nur noch zwei“. Erst 137 Sekunden war die etatmäßige Nummer eins Ryan Nie auf dem Eis, da änderte sich der Text nach Muellers Erfolg auf „Einer geht noch“ und „Nur noch eins“.

Erhöht wurden die Fans 51 Sekunden nach dem Wiederbeginn. Pistilli machte es mit seinem vierten Streich zweistellig. Der höchste Saisonsieg war perfekt.
 
 
 
Zur Startseite Mehr aus Löwen Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse