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DEL2-Hauptrunde: Frankfurter Löwen bezwingen Bietigheim Steelers

Von Am Ende waren die Löwen die stärkere Mannschaft: Die Frankfurter Raubkatzen schlossen die Hauptrunde der DEL2 mit einem kämpferischen Finale ab.
Frederik Cabana (Bietigheim Steelers, l.) und Dennis Reimer (Löwen Frankfurt). Foto: Jan Huebner Frederik Cabana (Bietigheim Steelers, l.) und Dennis Reimer (Löwen Frankfurt).
Frankfurt.  Die Löwen Frankfurt bezwangen zum Abschluss der DEL2-Hauptrunde die Bietigheim Steelers 8:6 (3:1, 1:4, 4:1). Trotz des ersten Saisonsieges gegen den Klassen-Primus beendeten die Löwen die zweithöchste deutsche Eishockey-Liga aber nur auf Rang vier, da die vor ihnen liegenden Kassel Huskies 6:4 in Rosenheim gewannen. Gegner der Löwen im Playoff-Viertelfinale sind die Ravensburg Towerstars. Das erste von maximal sieben Spielen, zum Weiterkommen werden vier Siege benötigt, findet am 13. März am Ratsweg statt.

Ohne die Nürnberger Förderlizenzspieler und ohne ihren Topscorer Nick Mazzolini, dem eine Pause gegönnt wurde, dafür mit Kyle Ostrow im Angriff, begannen die Frankfurter sehr dynamisch. Besonders motiviert schien Dennis Reimer zu sein. Der Stürmer, dessen nicht berechtigte Mitwirken in der Partie gegen Crimmitschau die auf dem Eis damals gewonnenen Punkte kostete, bereitete im Powerplay auch das 1:0, das Marc Schaub markierte. Ein Genuss war das 2:0, bei dem Justin Kirsch den Puck nach einem Pass von Richie Mueller technisch perfekt ins Tor beförderte. Und weil es so schön war, wiederholte das Duo es noch einmal. Vor dem zweiten Treffer von Kirsch lag noch das 1:3 durch Max Prommersberger, bei dem dem finnischen Keeper Antti Ore die Sicht versperrt war. Reimer, Ostrow, Clarke Breitkreuz, Frederik Gradl und Richard Gelke hatten im ersten Drittel weitere Treffer auf dem Schläger, doch es blieb beim 3:1-Zwischenstand.

Konzentrationsmängel bei den Löwen

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts schlichen sich aber in die Defensive der Frankfurter Konzentrationsmängel ein. Dies nutzte Bietigheim erst zum Anschlusstreffer, bei dem Marcus Sommerfeld vorm Löwen-Tor völlig „vergessen“ wurde und kurze Zeit später gar zum Ausgleich durch Frederik Cabana, der das 3:3 sogar in Unterzahl erzielte. Für Jubel unter den 5.314 Zuschauern sorgte Breitkreuz. Seine Reihe, mit Reimer und Schaub, war zum zweiten Mal im Powerplay erfolgreich. Aber die Gäste wurden nun immer stärker. Den Sololauf des besten DEL2-Scorers David Wrigley konnte Ore noch entschärfen, gegen den Treffer von Chris St. Jacques in Überzahl war er dann machtlos. Den Rückstand verhinderte Reimer nur zu Lasten eines Fouls. Die daraus resultierende erneute Überzahl der Gäste nutzte dann Wrigley zum 4:5.

Bilderstrecke Eishockey: Frankfurter Löwen bezwingen Bietigheim Steelers
Am Ende waren die Löwen die stärkere Mannschaft: Die Raubkatzen aus Frankfurt schlossen die Hauptrunde der DEL2 am 1. März 2015 zuhause mit einem kämpferischen Finale ab. Szenen der Partie zeigt FNP.de in dieser Bildergalerie.Löwen-Fans beim Jubeln.v.l. Frederik Cabana (Bietigheim Steelers), Dennis Reimer (Löwen Frankfurt)


Das Schlussdrittel begann mit einem Paukenschlag. Verteidiger David Hajek schickte mit einem Steilpass den pfeilschnellen Richie Mueller auf die Reise und der beste DEL2-Torschütze vollendete den Sololauf mit seinem 39. Saisontreffer. Doch dann musste Henry Martens in die Kühlbox und die Löwen mussten durch Robin Just erneut erfahren, wie gefährlich das Bietigheimer Powerplay ist. Doch ebenso bekannt ist auch die Gefährlichkeit der Hessen in Unterzahl. Das 6:6 durch Ostrow war bereits der elfte Frankfurter Treffer bei einem Mann weniger auf dem Eis. Doch das war noch lange nicht das Ende des „Wildwestschießens“. Richard Gelke brachte Frankfurt drei Minuten vor Schluss erneut in Führung. Und der Schlusspunkt blieb dann dem „Scharfschützen“ vorbehalten: Richie Mueller rundete sein Tore-Konto auf 40 Treffer auf.

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