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Eishockey: Frankfurter Löwen kehren wieder in die Erfolgsspur zurück

Von Ein Tag vor dem Heimsieg über Bayreuth gab es beim Eishockeyteam der Frankfurter Löwen eine Krisensitzung. Trainer Paul Gardner hat ganz offensichtlich die richtigen Worte gefunden.
Die Jagd nach dem Puck: Ivan Kolozvary (Bayreuth), verfolgt von dem Frankfurter Brett Breitkreuz. Foto: Huebner/Roith (Jan Huebner) Die Jagd nach dem Puck: Ivan Kolozvary (Bayreuth), verfolgt von dem Frankfurter Brett Breitkreuz.
Frankfurt. 

Nur 44 Stunden nach der 1:6-Pleite in Weißwasser kehrten die Eishockey-Löwen in die Erfolgsspur zurück. Das 6:2 (1:0, 2:1, 3:1) gestern Abend gegen die Bayreuth Tigers war zwar nur ein Arbeitssieg. Aber gerade solche Erfolge gegen unangenehm spielende Gegner sind in der DEL 2 wichtig. Und am Ende vielleicht ausschlaggebend im Kampf um die Meisterschaft.

Die Winner-Formation war diesmal nicht wie üblich die erste Reihe, sondern der zweite Sturm mit Tyler Gron, Nils Liesegang und Matthew Pistilli, der nicht nur an drei Treffern beteiligt war, sondern auch spielerisch den besten Eindruck hinterließ.

Dem Spiel vorangegangen war eine Aussprache am Samstag. Wobei das Wort Aussprache nicht genau zutrifft. „Ich habe gesprochen, die Jungs zugehört. Und es waren sehr energische Worte“, bestätigte Löwen-Trainer Paul Gardner. Es sei nicht nur um die Pleite vom Vortag gegangen, sondern um die Fehler, mit denen der Coach während des ersten Saisonviertels zu kämpfen hatte. Also in erster Linie die vielen unnötigen Strafzeiten.

Zunächst sah es danach aus, als würden sich die angesprochenen Fehlleistungen wiederholen: Frankfurt kassierte im ersten Drittel drei unnötige Strafzeiten, kam gegen die läuferisch starken, gradlinig spielenden Bayreuther nicht so richtig in Schwung. Das 1:0 durch Vladislav Filin, ein schöner Direktschuss nach Pass von Pistilli, kam eher zufällig zustande. „Ich habe in der Drittelpause keine fünf Worte gesagt. Mein Text kam schon deutlich am Samstag. Jetzt sprachen in der Kabine die Jungs selbst“, erklärte Gardner. Anscheinend fanden sie die richtigen Worte. Denn ab dem zweiten Drittel besannen sich die ohne den in Weißwasser am Fuß verletzten Clarke Breitkreuz angetretenen Löwen sowohl auf die Disziplin als auch vor allem auf ihre spielerische Qualität. Nun bekamen die 5167 Zuschauer wieder gutes Eishockey geboten. Die Chancen häuften sich, zwei schön herausgespielte Treffer – Gron auf Pass von Pistilli und Tim Schüle nach Vorarbeit von CJ Stretch – waren nur die logische Folge. Ein Fehler des ansonsten starken Torwarts Hannibal Weitzmann erlaubte Michal Bartosch, die Partie wieder etwas offener zu gestalten.

Die Bayreuther setzten nach. Zu Beginn des Schlussdrittels verkürzte Andreas Geigenmüller auf 2:3, die Überraschung lag in der Luft. Doch dann konnte nur zwei Minuten später der starke tschechische Torwart Tomas Vosvrda einen Puck nicht festhalten und Gron schob die Scheibe zum 4:2 ins Netz. Die Partie war gelaufen. Stretch und Filin, dem ein traumhaftes Solo gelang, erhöhten jeweils im Powerplay auf 6:2. „Die Qualität der Spieler hat sich dann durchgesetzt“, meinte Gardner.

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