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Eishockey: Frankfurter Löwen wollen Rang eins erobern

Nachdem der Sprung an die Tabellenspitze der DEL 2 am vergangenen Sonntag durch die 1:2-Niederlage in Bad Nauheim misslang, peilen die Hessen diesen Schritt nun für dieses Wochenende an
Foto: red Foto: Huebner/Roith (Jan Huebner) Foto: red
Frankfurt. 

Bei den Löwen Frankfurt besteht Nachholbedarf. Nachdem der Sprung an die Tabellenspitze der Deutschen Eishockey Liga 2 am vergangenen Sonntag durch die 1:2-Niederlage in Bad Nauheim misslang, peilen die Hessen diesen Schritt nun für dieses Wochenende an. Denn der aktuelle Klassenprimus aus Bietigheim steht gegen Riessersee und Bad Nauheim vor schwierigen Aufgaben und könnte Punkte lassen.

Um dies zu nutzen, müssten die Löwen nicht nur heute Abend gegen den Außenseiter Heilbronner Falken (19.30 Uhr) gewinnen, sondern sich auch am Sonntag (16 Uhr) bei der Mannschaft der Stunde, den Dresdner Eislöwen, behaupten. Bei den Sachsen gab es zuletzt stets enge Spiele. In der vergangenen Saison siegten die Löwen nach einem 1:4-Rückstand mit fünf Treffern im Schlussdrittel noch 6:5 und verloren außerdem in der Verlängerung mit 3:4. Die nun dreimal in Folge siegreichen Sachsen, zuletzt gegen Bietigheim, haben in dieser Woche zwei hochkarätige Stürmer verpflichtet. Der Kanadier Harrison Reed, in der Saison 2015 / 2016 bereits für Dresden aktiv, spielte zuletzt in Norwegen. Der Deutsch-Amerikaner Tim Miller kommt vom DEL-Team der Straubing Tigers.

Heute Abend haben es die Frankfurter zunächst mit dem Team aus Heilbronn zu tun, in dem mit Henry Martens und Richard Gelke zwei ehemalige Löwen-Profis spielen. Außerdem stehen im Kader noch die früheren Bad Nauheimer Marcus Götz, Kevin Lavallée und Kyle Helms. Die Schwaben sind übrigens das einzige Team der DEL 2, das in dieser Saison nach 60 Minuten noch kein Spiel gewonnen hat. Die Löwen hingegen haben nach der regulären Spielzeit noch keine Begegnung verloren. Der Einsatz von Nils Liesegang ist aufgrund einer Leistenverletzung fraglich.

(löf)
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