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Löwen Frankfurt: Gleich wieder voll gefordert

Von Die Löwen Frankfurt starten nach der zehntägigen Länderspielpause gleich mit einem „Knaller“ in den nächsten Saisonabschnitt der DEL 2.
Löwen in Feierlaune. Wird es heute Abend in Kassel auch so sein? Foto: JOACHIM STORCH (Pressefotografie Storch, Bad Hg.) Löwen in Feierlaune. Wird es heute Abend in Kassel auch so sein?
Frankfurt. 

Heute um 19.30 Uhr steigt in Kassel das emotionsgeladene Zweitliga-Duell zwischen den Huskies und den Löwen. Am Sonntag (18.30 Uhr) gastiert dann der Tabellensechste Lausitzer Füchse aus Weißwasser am Ratsweg.

Die Frankfurter Eishockeyspieler stehen mit 30 Punkten aus 15 Partien sehr gut da. Dennoch müssen sie sich vor allem spielerisch noch steigern. Sieben Mal haben sie Begegnungen nach einem Rückstand mit einem enormen Aufwand noch umgebogen, was für die Moral der Truppe spricht. Derlei Kraftakte werden sich über die gesamte Runde aber kaum durchhalten lassen.

Der Kader ist angesichts der Langzeit-Ausfälle zu klein. Da wirken sich die vielen Strafzeiten noch gravierender aus. Durch die gescheiterte Fortsetzung der Kooperation mit Erstligist Nürnberg fehlen Frankfurt spielstarke junge Akteure, die nicht nur den Kader ergänzen, sondern auch eigene Impulse setzen. Die neuverpflichteten Nachwuchskräfte sind nicht alle in der Lage, gestandene Cracks einigermaßen gleichwertig zu ersetzen. Ein Manko ist auch die Anfälligkeit der Abwehr. Die Mannschaft ist sehr offensiv ausgerichtet – sehr zur Freude der Fans – , kassiert aber zu viele Tore, weil die Abwehr zu passiv, manchmal zu unentschlossen wirkt. Zu oft bekommen die Gegner die Chance zu Breaks.

In Kassel hängen die Trauben für die Frankfurter besonders hoch. Seit der DEL-Gründung 1994 gastierten die Löwen 36-mal im Aue-Stadion, nur zwölfmal traten sie die Heimreise als Sieger an. Die Huskies um Torwart Markus Keller, Mannschaftskapitän Manuel Klinge (9 Tore/12 Assists) und den US-Amerikaner Jack Downing (8/8) sind die Mannschaft der Stunde in der DEL 2: Aus den letzten elf Partien holte Kassel 30 Punkte. „Wir sind bereit. Unsere Jungs haben die Pause genutzt und im Training gut gearbeitet. Es ist gut, gleich mit so einem Kracher zu starten, denn somit geht es direkt wieder mit Vollgas los“, sagt Löwen-Trainer Paul Gardner, der noch um den Einsatz von Brett Breitkreuz (Leistenzerrung) bangt.

Der Lieblingsgegner

Unter ganz anderen Vorzeichen steht das Heimspiel am Sonntag: Das Team aus Weißwasser ist der Lieblingsgegner der Löwen. Gegen keinen anderen Gegner waren die Frankfurter auch nur annähernd so erfolgreich. Weißwasser ist ein hart arbeitendes Team, welches bislang auch spielerisch überzeugt hat. „Wir müssen unsere beste Leistung abrufen, das ist sicher“, warnt Gardner. Allerdings haben die Lausitzer ihren Topscorer verloren. Der Finne Roope Ranta (22 Scorepunkte in 15 Spielen), erst fünf Tage vor dem Rundenstart als Ersatz für den im Gesicht schwer verletzten Jeff Hayes mit einem Zwei-Monats-Vertrag ausgestattet, wechselte nun zum Liga-Konkurrenten SC Riessersee. So liegt die Last der Verantwortung nun in erster Linie beim kanadischen Verteidiger Nick Bruneteau, dem schnellen deutsch-belgischen Stürmer Dennis Swinnen sowie dem sich abwechselnden jungen Torhüter-Duo Maximilian Franzreb/Konstantin Kessler.

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