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Löwen Frankfurt: Heiße Löwen vor dem Traumfinale

Von Die Frankfurter Eishockey-Spieler wollen Meister werden. Vielleicht dürfen sie dann ja sogar aufsteigen.
In der Hauptrunde konnten die Löwen nach drei von vier Spielen gegen Bietigheim feiern. Foto: Huebner/Roith (Jan Huebner) In der Hauptrunde konnten die Löwen nach drei von vier Spielen gegen Bietigheim feiern.
Frankfurt. 

Es ist das Traum-Finale schlechthin. Nicht nur, dass in dem am Samstag in Bietigheim beginnenden Play-off-Finale um die DEL 2-Meisterschaft die beiden die Konkurrenz klar dominierenden Teams aufeinander treffen. Die Löwen Frankfurt und der Hauptrunden-Primus Bietigheim Steelers kämpfen auch um die minimale theoretische Chance, in die DEL aufzurücken. Beide Vereine haben die Bewerbung für die Aufnahme in die Elite-Liga des deutschen Eishockeys samt der dafür erforderlichen Bürgschaft im Winter abgeschickt. Da der reguläre Aufstieg in die DEL (noch) nicht möglich ist, führt der Weg ins Oberhaus nur auf Umwegen. Sollte sich ein Team aus der DEL zurückziehen – so wie vor einem Jahr die Hamburg Freezers – oder nicht die Lizenz erhalten, wäre einer der beiden Bewerber der Nachrücker.

Aber eben nur der sportlich bessere der beiden, also der Meister. Dies verleiht dem ohnehin sehr spannenden Duell eine zusätzliche Brisanz. Um ans Ziel zu gelangen, muss ein Team vier Siege landen. Die Steelers haben als Hauptrunden-Erster im – falls es dazu kommt – im entscheidenden siebten Match den Heimvorteil. Das erste Match am Ratsweg steigt am Ostermontag um 16 Uhr.

Die Chancen werden als ausgeglichen angesehen. Langweilig wird es auf keinen Fall. Schließlich treffen die mit Abstand offensivstärksten Teams aufeinander. Bietigheim erzielte in 61 Begegnungen 249 Tore, Frankfurt bei einem Spiel weniger 251. Die Steelers verfügen über eine stärkere erste Reihe, die Löwen-Formationen sind in der Breite besser aufgestellt. Den leichten Vorteil, den die Hessen in der Offensive für sich beanspruchen, gleichen die Schwaben in der Defensive aus. Beide Abwehrreihen sind erfahren, bringen viel Offensiv-Power mit. Kein Team kassierte aber so wenig Gegentore wie Bietigheim. Im Tor schenken sich Brett Jaeger und Steelers-Keeper Sinisa Martinovic nichts. Bietigheim verfügt über das beste Powerplay der Liga. „Wir müssen sehr diszipliniert spielen, um nicht unnötig in Unterzahl zu geraten“, warnt Sportdirektor Rich Chernomaz. Beide Mannschaften sind wie der Blitz durch die Play-offs gerutscht, die Form von 15 Siegen in Folge spricht für Frankfurt. „So etwas gibt uns Selbstvertauen. Aber wir wissen, dass es so nicht weiter gehen kann. Bietigheim ist nicht umsonst Hauptrunden-Erster. Die Mannschaft ist erfahren, da weiß jeder, was Sache ist. Wir sind auf einen Rückschlag mental vorbereitet. Dass uns Rückstände nicht aus der Ruhe bringen, haben wir während der Saison mehrmals bewiesen. Unsere Mannschaft verfügt über sehr viel Charakter, das ist unser größtes Plus“, betont der dienstälteste Löwe und Publikumsliebling Nils Liesegang. Sein Tipp: Ein Triumph in sechs Spielen. In der Hauptrunde haben die Löwen drei der vier Vergleiche gewonnen. „Uns liegen Gegner, die mitspielen und nicht mauern“, sagt Liesegang. „Den Steelers behagt unser körperbetontes Spiel nicht. Das könnte den Ausschlag geben.“

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