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Einzug ins DEL2-Finale perfekt: Löwen Frankfurt gewinnen Play-off-Serie gegen Kassel Huskies

Von Das war nichts für schwache Nerven. Aber es hat gereicht. Die Löwen Frankfurt haben erstmals in ihrer Vereinsgeschichte eine Play-off-Serie gegen die Kassel Huskies gewonnen.
Torjubel zum 3:1 für die Frankfurter Löwen. Foto: Huebner/Roith (Jan Huebner) Torjubel zum 3:1 für die Frankfurter Löwen.
Kassel.  Das allgemein erwartete DEL2-Traumfinale zwischen dem Hauptrunden-Primus Bietigheim Steelers und den Löwen Frankfurt ist perfekt. Beide Teams setzten sich im Halbfinale mit 4:0-Siegen durch. Die Schwaben gegen Kaufbeuren (gestern 7:3), die nunmehr zum 15 Mal in Folge siegreichen Frankfurter gegen die Kassel Huskies. . Das erste von maximal sieben Spielen findet am Ostersamstag bei den Steelers statt. In Frankfurt wird am Ostermontag gespielt.

Im Aue-Stadion gerieten die Löwen zwar wie schon beim letzten dortigen Vergleich schnell in Rückstand, doch am Ende zeigte sich einmal mehr, wer derzeit die Nummer eins in Hessen ist. Die 5100 Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten, die Trainer rieben sich angesichts des abwechslungsreichen 7:6 (0:1, 5:3, 2:2)-Wildwestschießens verwundert die Augen.

Mit der Leitung des brisanten Duells wurde wie schon beim Auftaktmatch der Serie der frühere Löwen-Verteidiger Lasse Kopitz betraut, der als besonnener Schiedsrichter gilt, weil er als ehemaliger „harter Junge“ viel Verständnis für die Spieler aufbringt. Gestern blieb ihm aber nichts anderes übrig, als die Strapazierfähigkeit der Strafbank zu testen. Insgesamt gab es 16 Strafminuten gegen die Huskies und zwölf gegen die Löwen. Alle übrigens in den beiden ersten Dritteln.
So ging Kassel auch bei zwei Mann mehr auf dem Eis durch Manuel Klinge in Führung. Bis zur ersten Sirene regnete es Strafzeiten, weitere Tore blieben aber aus. Das sollte sich im mittleren Spielabschnitt ändern. Nur 23 Sekunden nach dem Wiederbeginn zog Matt Tomassoni von der blauen Linie ab und die Scheibe landete im Netz. Und es folgte sogleich der zweite Streich, diesmal im Powerplay durch CJ Stretch (25.). Dann durfte Kassel mit einem Mann mehr spielen. Feodor Boiarchinov leistete sich einen kapitalen Schnitzer, Pawel Dronia schnappte sich die Scheibe und traf in Unterzahl zum 3:1 (30.). Da gleich danach aber ein zweiter Frankfurter zwei Minuten aufgebrummt bekam, verkürzten die Gastgeber durch Derek De Blois postwendend. Und so ging es weiter. Richie Mueller musste für zwei Minuten raus, Drew MacKenzie gelang der dritte Powerplaytreffer der Huskies.

Zeit, um Luft zu schnappen, blieb den 5100 Besuchern nicht. In der 36. Minute sorgte Gawlik für die erneute Führung der Gäste. Das knallige „Wildwest-Schießen“ (39:27-Schüsse zu Gunsten der Löwen) ging fast im Minutentakt weiter, den Zuschauern blieb kaum Zeit für den Torjubel. Nur eine halbe Minute, nachdem Mueller auf 5:3 erhöhte (39.), stellte Adriano Carciola den alten Abstand wieder her. Kein Wunder, dass beide Trainer in der Pause viel zu bemängeln hatten.

Es half aber nicht. In der ersten Minute des Schlussdrittels glich Braden Pimm aus. Die Löwen blieben die Antwort nicht lange schuldig (Brett Breitkreuz/46.). Das war aber immer noch nicht die Entscheidung. Pimm glich in der 51. Minute erneut aus. Ins Finale schoss die Frankfurter dann mit seinem zweiten Treffer Dronia, der 117 Sekunden vor der Schlusssirene das erlösende 7:6 besorgte.
 
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