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Eishockey: Löwen Frankfurt verlieren Spitzenspiel gegen SC Riessersee

Die Löwen Frankfurt haben am Sonntagabend nach Verlängerung gegen den SC Riessersee verloren.
Symbolbild Foto: imago sportfotodienst Symbolbild

Jede Serie geht einmal zu Ende. 15 Punkte haben die Löwen aus fünf DEL2-Spielen in Folge geholt. Dies eröffnete ihnen die Chance, den SC Riessersee zu überholen und mit einem "Dreier" auf Platz zwei vorzurücken. Die Chance war da. Am Ende reichte es aber nur zu einem Punkt für die 2:3 (0:0, 1:0, 1:2/0:1)-Niederlage nach Verlängerung.

Die Aufstellung der Gäste aus Garmisch-Partenkirchen nötigt Respekt ab. Mit Libor Dibelka, Andreas Driendl und dem letztjährigen Frankfurter Sportler des Jahres, Richie Mueller, verfügen sie über die torgefährlichste Reihe der Liga. Aber auch die Namen in den Reihen zwei und drei verraten die Qualität des Ensembles des schwedischen Coaches Toni Söderholm. Auf Seiten der Löwenstand im Tor erneut der Finne Antti Karjalainen, also blieb Trainer Paul Gardner bei der Rotation der ausländischen Feldspieler. Diesmal musste als überzählig auf die Tribüne Matthew Pistilli. Außerdem fehlten die verletzten Verteidiger Mike Card und Eric Stephan sowie Stürmer Vladislav Filin.

Die 5005 Zuschauer, darunter der 100 000ste Besucher in der laufenden Saison, ein Frankfurt Eishockey-Fan, der seit 1986 Dauerkartenbesitzer am Ratsweg ist, bekamen ein spannendes, ausgeglichenes und unterhaltsames Match zu sehen. Auch wenn das Spitzenspiel torarm war, konnte man vom ersten Bully an klar sehen, dass beide Teams auf einen Sieg aus waren. Die etwas besseren Chancen hatten zunächst die Gäste, doch insgesamt konnte man von einem fast ausgeglichenen ersten Drittel sprechen. Die beste Frankfurter Torgelegenheit hatte Publikumsliebling Nils Liesegang, der aber im Torwart Kevin Reich seinen Meister fand. Im zweiten Spielabschnitt wirkten die Löwen gefährlicher. Nach einer Traumkombination von Liesegang, Lucas Dumont und Tim Schüle scheiterte der aufgerückte Verteidiger am glänzend reagierenden Reich, der eine Minute später auch den gefährlichen Schuss von "Liese" abwehren konnte. Karjalainen bekam auf der anderen Seite zwar häufig Arbeit, mit Ausnahme des Schusses von Louke Oakley waren es alles ungefährliche Situationen.  

Dann war es endlich so weit. Nachdem Pawel Dronia nur den Pfosten traf (36.), düpierte Nils Liesegang Torwart Reich, dem er die Scheibe zwischen den Schonern ins Netz schob (38.). Bei einem Break in Unterzahl hätte Liesegang beinahe das 2:0 erzielt, doch diesmal reagierte Reich besser. 38 Sekunden nach dem Beginn des dritten Drittels ließen die Löwen einmal Richie Mueller frei vorm Tor. stehen Und eine solche Chance ließ sich der Torjäger wie schon früher im Löwen-Trikot auch diesmal nicht entgehen.

Frankfurt antwortete mit verstärkter Offensive: Die Brüder Clarke und Brett Breitkreuz scheiterten aber ebenso wie Maximilian Faber und Pat Jarrett. Und dann schlug die torgefährliche erste Garmischer Reihe wieder zu. Mueller bediente Libor Dibelka, der in der 47. Minute den Führungstreffer für den SC Riessersee markierte. Die Löwen haben aber nicht resigniert. Drei Minuten vor der Sirene glich Wade MacLeod aus, kurze Zeit später rettete die Garmischer der Pfosten. 78 Sekunden vor Schluss bekam Frankfurt die Gelegenheit, im Powerplay doch noch die drei Punkte zu sichern, doch Reich hat Liesegangs Schuss gehalten. In der Verlängerung war es dann erneut Dibelka, der den Gästen den Zusatzpunkt mit dem Treffer zum 3:2 bescherte.

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