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Löwen Frankfurt: Löwen besiegen Heilbronn nach 0:4-Rückstand mit 8:5

Die Löwen Frankfurt bleiben in der Erfolgsspur. Doch wie. Ein solches Drama hat die Eissporthalle am Ratsweg schon lange nicht erlebt.
Symbolbild Symbolbild
Frankfurt.  Die Löwen Frankfurt bleiben in der Erfolgsspur. Doch wie. Ein solches Drama hat die Eissporthalle am Ratsweg schon lange nicht erlebt. Nach einem 0:4-Rückstand siegten die Löwen gegen die Heilbronner Falken vor 3567 Zuschauern  noch 8:5 (0:0, 3:4, 4:1). Auch am Sonntag wollen sie ihren Nimbus wahren, als einzige DEL2-Mannschaft nach regulärer Spielzeit ungeschlagen zu sein. Eine schwere Aufgabe, denn Gastgeber Dresdner Eislöwen zählt ebenfalls zu den Kandidaten auf einen direkten Platz in den Playoffs. Dort gewannen sie in der vergangenen Saison übrigens nach einem ähnlichen Spielverlauf mit fünf Toren in den letzten 15 Minuten 6:5.

Zunächst sah es nicht nach einem solchen Krimi aus. Wie in den meisten der laufenden Saison tat man sich im ersten Spielabschnitt schwer. Die nach 60 Minuten noch sieglosen Heilbronner wagten einen forschen Start. In den beiden ersten Minuten erspielten sie sich gleich zwei gute Chancen. Hannibal Weitzmann musste schon blitzschnell reagieren, um die Schüsse von Jordan Heywood und Dennis Palka zu parieren. Die erste Torgelegenheit der Löwen ergab sich erst in der 5. Minute.

Paradoxerweise in Unterzahl. Matthew Pistilli wurde mit einem Steilpass freigespielt, lief allein aufs Tor zu, doch dann blieb Torwart Andrew Hare doch noch Sieger. Die erst tolle Frankfurter Kombination folgte gar erst in der 9. Minute. Der glänzend von Pistilli freigespielte Vladislav Filin scheiterte aber an erneut gut reagierenden Hare. Zur „Halbzeit“ des ersten Drittels bekamen die Gäste zum zweiten Mal einen Powerplay-Vorteil. Diesmal spielten sie in Überzahl viel konzentrierter. Glück für die Löwen, dass der völlig freie Brad Ross das Tor knapp verfehlte.

Nach dem torlosen ersten Drittel warteten alle auf das Erwachen der Löwen. Doch die wurden erst einmal auf eine brutale Art und Weise wachgerüttelt. Ein Fehler des bis dahin so starken Hannibal Weitzmann, der den Schuss von Brandon Alderson zwischen den „Hosenträgern“ in Netz durchließ, brachte die Gäste in Führung (21.). Auch beim 0:2 durch Mark Heratly nur vier Minuten später sah der Förderlizenz-Torwart aus Köln schlecht aus. Als er nur neun Sekunden später auch noch das 0:3 kassierte, beim tollen Schuss des Ex-Frankfurter Justin Kirsch war er machtlos, war für ihn Feierabend. Ins Tor kam Florian Proske. Und wurde nach nur 38 Sekunden gleich kalt erwischt. Der Treffer von Justin Maylan schien jedenfalls haltbar zu sein.

Einen solchen Rückstand haben die Löwen schon einmal aufgeholt. In der vergangenen Saison beim nächsten Gegner Dresden. Da Matthew Pistilli mit einer schönen Einzelleistung nur 55 Sekunden nach dem 0:4 den ersten Frankfurter Treffer markierte, hofften die Fans auf ein erneutes Wunder. Die Hoffnung bekam nach 36 Minuten eine neue Nahrung: Tyler Gron erzielte im Powerplay mit einer schönen Einzelaktion das 2:4. Nun waren die Löwen wach. Exakt 60 Sekunden später brachte Kapitän Patrick Jarrett sein Team bis auf einen Treffer heran. Wahnsinn!

Im Schlussdrittel stürmten die Löwen pausenlos. Doch zwei Ex-Nauheimer machten ihnen bei einem Konter einen Strich durch die Rechnung. Kevin Lavallee bediente Kyle Helms und der besorgte das 3:5. Entschieden war aber noch lange nichts. Der Ex-Frankfurter Henry Martens musste in die Kühlbox und Wade MacLeod brachte sein Team wieder heran (46.). Dachte man zumindest. Nach einer sehr langen Ansicht der Videobilder wurde der Treffer nicht anerkannt. Aber die Löwen gaben nicht auf. Der Treffer von Jarrett (47.) war einwandfrei!  Und zwei Minuten später fiel sogar der Ausgleich durch Stephan Seeger. Elf Minuten hatten die Löwen noch zur Verfügung, um das Wunder perfekt zu machen. Tim Schüle traf den Pfosten. Und dann kannte der Jubel keine Grenzen. Wade MacLeod traf im Powerplay zum 6:5 (53.). Immer noch nicht genug: Seeger sicherte mit seinem zweiten Treffer den Triumph der Löwen (55.). Und Gron (58.) sorgte noch für eine Zugabe.
 
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