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46 Schüsse, dennoch eine Zitterpartie: Löwen bezwingen kämpfende Starbulls 3:1

Die Löwen Frankfurt verteidigten mit einem 3:1 (2:0, 0:1, 1:0)-Sieg über den DEL2-Tabellendrittletzten Starbulls Rosenheim ihren zweiten Platz, den sie in den verbleibenden fünf Spielen kaum noch abgeben werden.
Auch rund 500 FNP-Leser feuerten die Löwen am Sonntag an. Foto: Reinhard Roskaritz (www.bild-pressehaus.de) Auch rund 500 FNP-Leser feuerten die Löwen am Sonntag an.
Frankfurt.   Die Punkte hat Löwen-Coach Paul Gardner gewonnen, eine Krawatte verloren. Die hatte ihm Gäste-Trainer Franz Steer für den Fall eines Punktgewinns in Frankfurt versprochen. „Ich hatte eine ganz schicke bei mir, hätte sie ihm gern gegeben“, sagte der Ur-Bayer nach dem Match. Gardner waren die drei Zähler natürlich wichtiger. „Wir haben ständig nach vorne gespielt, haben uns viele Chancen erarbeitet, konnten uns vor dem Tor gegen die konzentrierte Rosenheimer Abwehr aber nicht immer behaupten“, lautete sein Fazit.

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Am Sonntag trafen die Löwen Frankfurt am Ratsweg auf den DEL2-Tabellendrittletzten Starbulls Rosenheim.Christoph Gawlik (Loewen, 9)Grosse Begeisterung beim Frankfurter Publikum bei der Vorstellung der Mannschaften.


Die 4199 Zuschauer am Ratsweg konnten wieder einmal einen Reichel auf dem Eis sehen. Allerdings im weißen Trikot des Niederbayern. Thomas Reichel kam ihnen vertraut vor. Kein Wunder: Der 17-jährige Mittelstürmer sieht wie eine Kopie seines Vaters Martin Reichel aus. Der Nationalspieler lief 2003 bis 2008 für die Löwen auf, war Mitglied der Meistermannschaft 2004. Viel Gelegenheit, sein Können unter Beweis zu stellen, hatte er angesichts der Unterlegenheit der Starbulls nicht. „Er spielte eine überragende Partie“, lobte ihn sein Trainer Franz Steer. Bei den wenigen Aktionen, die er vorm gegnerischen Tor hatte, erinnerte er eher an seinen noch berühmteren Onkel Robert Reichel, den König der Löwen, dessen Rekord-Torflut  aus der Saison 1995/96 (47 Tore und 54 Assists in 46 Spielen) im deutschen Profi-Eishockey wohl nie übertroffen wird.

Tore haben die Zuschauer auch gestern gesehen. Allerdings nicht so viele wie zu großen Zeiten der Reichel-Brüder. Der erste Treffer fiel nach nur 90 Sekunden. Brett Breitkreuz zog von der blauen Linie ab und Torhüter Timo Herden ließ sich überraschen. „Der erste Schuss brachte den Löwen schon ein schlechtes Tor“, ärgerte sich hinterher Steer.

Das Abwehrverhalten der Rosenheimer war zu Beginn zunächst schlichtweg dilettantisch. Die Frankfurter hatte gute Tormöglichkeiten en Masse, gingen mit ihnen aber verschwenderisch um. So fiel das lange fällige 2:0 erst in der 15. Minute: Diesmal war der Scharfschütze an der blauen Linie Eric Stephan, der im Slot stehende Dennis Reimer fälschte geschickt ab.

Im Mitteldrittel passten sich die Frankfurter dem Niveau der Gäste an. Statt Kombinationen war nun vieles Einzel-Stückwerk, auch das Tempo ließ nach. Die Partie wirkte nun zerfahren, die Löwen blieben überlegen, die Rosenheimer Abwehr stand nun sicher. Eine Unaufmerksamkeit bescherte den Rosenheimern den Anschlusstreffer. Cameron Burt sehr zur Freude der 25 Fans im Gästeblock traf im Powerplay (29.).

Im Schlussdrittel durften die direkt darunter sitzenden 500 von der Frankfurter Neuen Presse eingeladenen Gäste sowie die übrigen Löwen-Fans jubeln. Allerdings weniger wegen der Leistungen auf dem Eis, die wie schon im mittleren Spielabschnitt eher durchwachsen waren, sondern wegen des Resultats, das die Löwen dem in den Play offs angestrebten Heimrecht schon ganz nahe brachte. Perfekt gemacht wurde der Sieg erst 57 Sekunden vor Schluss. Rosenheim nahm den Keeper vom Eis, versuchte mit sechs Feldspielern den Ausgleich zu erzielen. Die Frankfurter eroberten den Puck und Verteidiger Eric Stephan traf dann ins verwaiste Tor. Als bester Löwen-Spieler gekürt wurde der 2:0-Torschütze Dennis Reimer. „Frankfurt hatte 46 Schüsse aufs Tor, war ständig am Drücker. Wir hatten wenige, aber die klar bessere Chancen“, resümierte Steer.
 
 
 
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