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Löwen Frankfurt: Löwen bezwingen nach harten Kampf die Eislöwen

Die Löwen Frankfurt haben am Freitagabend die Dresdner Eislöwen mit 2:1 nach Verlängerung besiegt.
Archivfoto: Hübner Foto: Huebner/Scheiber Archivfoto: Hübner
Frankfurt. 

4773 Zuschauer kamen in der vorweihnachtlichen Zeit in die Frankfurter Eissporthalle. Alle mit großen Erwartungen. Denn sechs Punkte aus den letzten vier Spielen waren sicherlich nicht das, was sich die Löwen vorgestellt hatten. Gegen den Tabellenfünften aus Sachsen sollte endlich ein Dreier her.  Den gab's nicht. Aber einen 2:1 (0:1, 1:0, 0:0/1:0)-Sieg nach Verlängerung über den Tabellenfünften Dresdner Eislöwen. Ihren zweiten Platz in der DEL2 wollen die Löwen Frankfurt am 2. Weihnachtsfeiertag in Ravensburg verteidigen.

Die beiden ersten guten Einschussmöglichkeiten hatte der Dresdner Martin Davidek. Nachdem die Löwen die erste Unterzahl problemlos überstanden hatten, durften sie ihrerseits mit einem Mann mehr spielen. 80 Sekunden waren sogar zwei Löwen mehr auf dem Eis. Die Formation stand zwar gut, für die Schüsse brauchten die Spieler aber zu lang, so dass keine zwingende Chance entstand. Die hatte erst in der 14. Minute Vladislav Filin, doch der schnelle Flügelstürmer traf die Scheibe nicht richtig. Dann waren die Löwen wieder einmal in Unterzahl und Thomas Pielmeier fälschte einen Schuss von Matt Siddal unhaltbar für den bis dahin starken Tormann Hannibal Weitzmann zum 0:1 ab (16.).

Gleich nach dem Wiederanpfiff fuhr Lucas Dumont allein aufs Tor zu, sein Versuch, den Torwart auszuspielen, wurde aber nicht vom Erfolg gekrönt. Auch Matt Pistilli war mit seinem Direktschuss nach einem schönen Querpass von Tyler Gron gescheitert. Dann rettete auf der anderen Seite Weitzmann in höchster Not artistisch gegen den Dresdner Goldhelm Alexander Höller. Dann rollte wieder der Löwen-Express: Nils Liesegang bediente Brett Breitkreuz, der sofort abzog, doch der starke Keeper Marco Eisenhut fuhr die Fanghand blitzschnell heraus. Das wollte er auch beim nächsten Schuss von Breitkreuz tun, der im Powerplay einfach abzog. Eisnhut griff daneben und ließ den haltbaren Schuss ins Netz fallen (31.). In der Folgezeit gab es auf beiden Seiten einige Puckverluste, die zu Breaks geführt haben. Am Unentschieden änderte sich jedoch nichts, denn es war oft viel vom Zufall abhängig.

Im Schlussdrittel lief gleich zweimal Dumont allein aufs Tor zu, scheiterte aber jedes Mal an Eisenhut. Die Löwen hatten nun mehr vom Spiel, ohne gut zu spielen. Dann unterlief Erik Stephan ein Fehler, wonach er zu einem Foul gezwungen war. In Unterzahl rettete Weitzmann glänzend gegen Marius Garten. Es war nicht der einzige der Frankfurter Defensiv-Abteilung. Ansonsten erspielten sich die Löwen mehrere Chancen, denen aber die Entschlossenheit aus der ersten Phase der Hauptrunde abging. Pat Jarrett hatte 32 Sekunden vor der Sirene den Siegtreffer auf dem Schläger, als er nach einem Schuss von Card frei zum Nachschuss kam, das Netz aber verfehlte.

Also ging es zum vierten Mal in fünf Spielen in die Verlängerung, in der mit jeweils drei Mann gespielt wurde. Liesegang vergab, dann traf der Eislöwe Garten den Pfosten. Dann versiebte Pat Jarrett eine Hundertprozentige. Sekunden später machte der Kapitän den Fehler weg, indem er den Torwart aussteigen ließ und zum vielumjubelten 2:1 einnetzte.

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