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Volle Konzentration: Löwen erwarten mit Spitzenreiter Bietigheim „das Maß aller Dinge in der DEL2“

Heute müssen die Löwen beißen, der Tabellenführer stellt sich in der Eissporthalle vor.
Unter Beschuss: Löwen-Keeper Brett Jaeger wird heute wohl recht oft im Blickpunkt stehen. Foto: Huebner/Roith (Jan Huebner) Unter Beschuss: Löwen-Keeper Brett Jaeger wird heute wohl recht oft im Blickpunkt stehen.
Frankfurt. 

Mit den Bietigheim Steelers empfängt der Tabellendritte der DEL2 den aktuellen Überflieger der noch jungen Saison. 28 von 30 erreichbaren Punkten haben die Eishockeyspieler aus dem Schwabenland bereits auf ihr Konto gehäuft. Ein ganz schöner Brocken für die Löwen Frankfurt, die sich gegen Bietigheim ohnehin schwertun. Erst acht Spiele gab es in der Geschichte dieser beiden Vereine, die erst seit 2014 in einer gemeinsamen Liga spielen. Von den acht Begegnungen gewannen die Hessen nur eine: Mit 8:6 am letzten Spieltag 2014/15, als die als Hauptrunden-Primus feststehenden Steelers in Führung liegend einen Gang zurückschalteten, um Kräfte für die Play-offs zu sparen.

Zusätzlich erschwert wird die Aufgabe für die Frankfurter durch die personelle Situation. Dennis Reimer und Nick Mazzolini fehlen noch einige Monate, Stürmer Richie Mueller (Gehirnerschütterung) und Verteidiger Matt Tomassoni (Fußbruch) befinden sich im Aufbautraining, die Chance, dass sie bereits heute (19.30 Uhr) oder aber am Sonntag (18.30 Uhr) in Kaufbeuren eingesetzt werden können, ist gering. Zudem steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Joel Keussen, der krankheitsbedingt beim Training fehlte.

Löwen-Trainer Paul Gardner freut sich dessen ungeachtet auf die Herausforderung gegen den Spitzenreiter: „Keine Frage, Bietigheim ist das Maß der Dinge in der DEL2. Die Steelers sind eine eingespielte, erfahrene Mannschaft, die ihr System gnadenlos durchzieht. Wir wollen genau dieses System durchbrechen und deren wenige Fehler ausnutzen. Dazu braucht es eine konzentrierte Leistung von uns.“

Wichtig wird es sein, dass die Löwen zwar ihre Krallen ausfahren, sich jedoch etwas disziplinierter benehmen. Mit 21,30 Strafminuten im Schnitt sind sie das unfairste Team der Liga. 14,3 Minuten verbrachten sie durchschnittlich zu viert auf dem Eis – das könnte gegen die Bietigheimer Torfabrik (46 Treffer in zehn Begegnungen) verheerend sein.

Der ESV Kaufbeuren, Auswärtsgegner der Löwen am Sonntag, steckt zwar wie jedes Jahr auf einem der Play-down-Plätze fest, der Tabellendrittletzte hat aber drei seiner bislang fünf Heimspiele gewonnen. Der bekannteste Spieler bei den Gastgebern ist Sebastian Osterloh. Über die Rückkehr des Verteidigers, der in der DEL unter Rich Chernomaz in Frankfurt (2006 bis 2010) zum Nationalspieler avancierte, wurde im Sommer heftig spekuliert, am Ende entschied sich der 33-Jährige aber für seine Geburtsstadt im Allgäu.

(löf )
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