Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 5°C

Eishockey: Löwen kassieren gegen Crimmitschau die erste Saison-Niederlage

Der berühmte Schlussspurt der Löwen Frankfurt kam zwar, brachte diesmal aber nicht den nötigen Ertrag. Und so mussten die Frankfurter Puckjäger mit dem 1:2 (0:0,0:0, 1:1/0:1) nach Verlängerung die erste Saison-Niederlage hinnehmen. Es war ihre schwächste Leistung in der laufenden DEL2-Hauptrunde.
Foto: Huebner/Roith (Jan Huebner)
Es ist bereits eine Tradition, dass die Löwen ein wenig Anlaufzeit benötigen, um auf die richtige Betriebstemperatur zu kommen. Auch gegen die Eispiraten war dies nicht anders. Die Westsachsen kamen keineswegs nach Frankfurt, um ängstlich auf die Überfälle des Löwen-Rudels zu warten. Bedingt durch den guten Saisonstart spielten sie munter nach vorne, erarbeiteten sich im ersten Drittel ein optisches Übergewicht.

In der ersten zwei Minuten musste Torwart Florian Proske gegen den allein durchgebrochenen Robbie Czarnik sowie gegen die Schüsse von Ossi Saarinen sowie Dominic Walsh glänzend reagieren, um sein Team von einem frühen Rückstand zu bewahren. Vorbildlich dann das Penaltykilling, Crimmitschau kam während der zweiminütigen Hinausstellung von Tyler Gron zu keinem Schuss aufs Tor. Die 4005 Zuschauer mussten sich in Geduld üben. Die erste gute Chance der Gastgeber hatte Matthew Pistilli erst in der achten Minute. Sein Sololauf endete jedoch bei Torwart Olivier Roy. Immerhin gerieten die Frankfurter im ersten Drittel nicht in Rückstand. Die Schuss-Statistik war bei den Löwen zwar besser, die gefährlichere Mannschaft mit den besten Chancen waren aber zunächst einmal die Gäste.

Die ersten zehn Minuten im Mitteldrittel waren absolut ereignislos. Selbst eine Bankstrafe – die Löwen hatten sechs Feldspieler auf dem Eis – brachte keine aufregenden Situationen. Dann durften endlich auch die Frankfurter Powerplay spielen. Die Scheibe lief viel besser, Roy bekam viel zu tun, kapitulieren musste er aber auch nicht. Gegen Ende des mittleren Spielabschnitts konnten die Löwen endlich Druck ausüben, Pistilli und Gron kamen zu guten Chancen, ein zählbarer Erfolg stellte sich aber nicht ein.

Nachdem zu Beginn des dritten Drittels ein Frankfurter Powerplay wirkungslos     blieb, bekamen die Löwen den wohl benötigten Rückstand. Puckräuber Patrick Pohl brachte die Eispiraten in der 42. Minute Führung. Und plötzlich wussten auch die Löwen wieder, wie man auf Torejagd geht. Nur drei Minuten später egalisierte Verteidiger Eric Stephan den Spielstand.

Auf den Rängen kam Stimmung auf, auf dem Eis wurde es wieder lebhafter. Roy stand plötzlich im Mittelpunkt, Crimmitschau kam kaum noch zu Entlastungsangriffen, die Frankfurter wollten es wissen. Die Pässe kamen aber zu ungenau, so dass die Crimmitschauer immer wieder einen Stock dazwischen schieben konnten.

Nachdem bis zur Sirene keine Entscheidung gefallen war, wurde die Partie verlängert. Jeweils drei Feldspieler waren nur noch auf dem Eis. Da bewahrte Proske nach einem Fehler des diesmal schwachen Pistilli sein Team vor Ungemach.

Den nächsten Fehler, diesmal von Dominik Tiffels, konnte der Keeper nicht mehr korrigieren. Ausgerechnet der Ex-Frankfurter Christopher Kabitzky besiegelte die erste Saison-Niederlage der Löwen.

Lesen Sie den Verlauf der Partie in unserem Livetickernach!
 
Zur Startseite Mehr aus Löwen Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse