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Großes Spektakel, viele Tore, gute Stimmung am Ratsweg: Löwen stürmen mit 6:4-Sieg auf Rang zwei

Von Die Löwen Frankfurt nutzten die Niederlagen der Konkurrenz an der Spitze. Mit einem 6:4 (2:2, 3:1, 1:1)-Sieg gegen den SC Riessersee verbesserten sie sich in der DEL2 auf Rang zwei, sind nach dem dritten Dreier in Folge nur noch drei Zähler vom Stabellenführer Bietigheim entfernt.
Matthew Pistilli (Frankfurt, 36) im Zweikampf mit Christian Hummer (Riessersee, 22), Brett Breitkreuz (Frankfurt, 29) springt zur Seite. Foto: pressehaus/heinen Matthew Pistilli (Frankfurt, 36) im Zweikampf mit Christian Hummer (Riessersee, 22), Brett Breitkreuz (Frankfurt, 29) springt zur Seite.
Im Frankfurter Team gab es eine Änderung: Zwischen den Pfosten erhielt der in Dresden im Schlussdrittel eingewechselte junge Florian Proske nach seiner starken Vorstellung an der Elbe den Vorzug vor Brett Jaeger. Bis auf die beiden Dauerverletzten Mazzolini und Reimer waren alle Mann am Bord. Auch Förderlizenzspieler Stefan Loibl, der im Schlussdrittel mit seinem Doppelschlag innerhalb von 95 Sekunden die tolle Aufholjagd einleitete, die zum 6:5-Sieg in Dresden führte, zählte wieder zum Aufgebot.
Bilderstrecke Löwen besiegen den SC Riessersee mit 6:4
Zusammenprall von Roope Ranta (Riessersee, 11) und Joel Keussen (Loewen, 57)Goalie / Torhueter Ilya Sharipov (Riessersee, 43) hŠlt gegen Andreas Loibl (Frankfurt)
, Loewen Frankfurt - SC Riessersee, DEL2, 19. Spieltag , Saison 2016/2017Tobias Draxinger (Riessersee, 8) stoppt CJ Stretch (Frankfurt, 12) mit dem SchlŠger unter dem Schlittschuh - Kein Penaltypfiff
, Loewen Frankfurt - SC Riessersee, DEL2, 19. Spieltag , Saison 2016/2017

Die Frankfurter machten vom ersten Bully an deutlich, dass sie es diesmal früher richten wollen. In der ersten Minute gab es bereits gute Chancen für Loibl, Pat Jarrett und Matt Pistilli. Und als auf der Anzeigetafel gerade die dritte Spielminute aufleuchtete, jubelte bereits die Halle: Clarke Breitkreuz nahm am langen Pfosten ein Zuspiel von Joel Keussen direkt. Und schon stand es 1:0. Doch wie gewonnen, so zerronnen. Mittendrin in die Toransage des Stadionsprechers  Rüdiger Storch fiel der Ausgleich. Es war eine skandinavische Produktion: Der langjährige Torjäger Mattias Beck bediente den neuen Shootingstar der Garmischer Roope Ranta und der Finne machte nur 24 Sekunden nach dem Frankfurter Führungstreffer sein elftes Saisontor perfekt. Entmutigt wirkten die Löwen aber keineswegs. Schon in der 9. Minute sorgte Pistilli dafür, dass die Gastgeber wieder vorne lagen. Dass diesmal die postwendende Antwort nicht sofort kam, war ein Verdienst von Proske, der beim Alleingang von Michael Rimbeck Sieger blieb. Die Garmischer blieben jedoch hartnäckig. Wieder war es das torgefährliche skandinavische Duo, das 70 Sekunden nach dem 2:1 den Ausgleich besorgte. Diesmal tauschten die beiden die Rollen: Ranta legte vor, Beck vollendete.

Zeit zum Verschnaufen gab es auf dem Eis keine. Die Löwen störten bissig die Verteidiger bereits in der gegnerischen Zone, eroberten damit viele Pucks, liefen aber auch Gefahr, in den einen oder anderen Konter zu geraten. Dafür lieben die Fans ihre Löwen. Sie wollen Action, Tore sehen. Das bekommen sie in dieser Saison meistens serviert. Das einzige Manko war diesmal, dass die Frankfurter die skandinavische Reihe einfach nicht in den Griff bekamen. In der 22. Minute bediente zur Abwechslung wieder der Schwede den Finnen Ranta. Diesmal beeilten sich mit der Antwort die Hessen.  Verteidiger Mike Card merkte, dass die Oberbayern schlecht wechseln, ging mit der Scheibe nach vorne und hämmerte sie in die Maschen zum 3:3-Ausgleich.

Man merkt trotzdem deutlich: Die Löwen sind torhungriger. Der starke SCR-Keeper musste sich zwischenzeitlich wie eine Schießbudenfigur vorkommen. Gegen das 4:3 von Maximilian Gläßl von der blauen Linie war er jedoch machtlos, da ihm die Sicht versperrt wurde. Dann hielt Pistilli einfach drauf. Und der Puck zappelte schon wieder im Netz.

Im Schlussdrittel bekamen die 3521 Zuschauer erst einmal ein starkes Powerplay der Garmischer zu sehen, dass jedoch unbeschadet überstanden wurde. Sobald vollständig, veranstalteten die Löwen wieder ihre Schussübungen. Sharipov musste mehr als doppelt so oft eingreifen als der Frankfurter Keeper Proske. Das 6:3 hing regelrecht in der Luft. Fiel auch. Durch Clarke Breitkreuz, der den Puck eroberte und mit einem gekonnten Solo den starken Torwand überwand. In der Schlussphase durfte auch die vierte Reihe aufs Eis. Roman Pfennings musste gleich auf die Strafbank und Andreas Driendl verkürzte in Überzahl auf 4:6.
 
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