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Löwen Frankfurt: Löwen verlieren Derby gegen Bad Nauheim nach Verlängerung

Die Löwen Frankfurt mussten sich im spannenden Duell mit den Roten Teufel Bad Nauheim mit einem Punkt begnügen. Die Wetterauer siegten mit 3:2 (1:1, 0:0, 1:1/1:0) nach Verlängerung und wurden anschließend von ihren rund 700 mitgereisten Fans frenetisch gefeiert.
Tor: Harald Lange (EC Bad Nauheim) trifft zum 1:1 Ausgleich gegen Goalie Brett Jäger (Frankfurt, 30) Foto: pressehaus/heinen (www.bild-pressehaus.de) Tor: Harald Lange (EC Bad Nauheim) trifft zum 1:1 Ausgleich gegen Goalie Brett Jäger (Frankfurt, 30)
Am Ratsweg war Derby-Time. Die rivalisierenden Lager in der mit 6324 Zuschauern voll besetzten Halle sorgten für viel Stimmung, auf dem Eis ging es meistens auch heiß her. Zunächst fast ausschließlich in eine Richtung. Die Löwen starteten unheimlich elanvoll. Die erste Chance hatte in der 3.Minute Matthew Pistilli, der nach einem Steilpass von Eddy Rinke-Leitans allein aufs Tor zulief, das Tor aber knapp verfehlte. Dann musste Eugen Alanov in die Kühlbox. Die Überzahl dauerte lediglich 43 Sekunden. Dann bediente Nils Liesegang mit einem traumhaften Querpass Pistilli und der erzielte mit einem Direktschuss seinen vierten Saisontreffer (6.). Die nächste Chance hatte Brett Breitkreuz. Dem finnischen Keeper gelang es gerade noch, den Puck aufs obere Netz abzulenken.
Die rund 700 aus der Wetterau angereisten Fans mussten auf die erste Chance  ihres Teams bis zur 14. Minute warten: Dusan Frosch scheiterte aber an den Schonern von Brett Jaeger. Dann musste Liesegang Platz auf der Strafbank nehmen. Und wieder führte die nummerische Überlegenheit zum Treffer. Nauheims Topscorer Juuso Rajala stocherte den Puck im Nachschuss über die Linie. Bis zur ersten Sirene bestimmten dann das Geschehen wieder die Löwen, denen jedoch zumindest in dem von beiden Teams sehr flott geführten ersten Drittel die Führung versagt blieb.

Bilderstrecke Löwen verlieren Derby gegen Bad Nauheim nach Verlängerung
Die Löwen Frankfurt mussten sich im spannenden Duell mit den Roten Teufel Bad Nauheim mit einem Punkt begnügen.Die Wetterauer siegten mit 3:2 (1:1, 0:0, 1:1/1:0) nach Verlängerung und wurden anschließend von ihren rund 700 mitgereisten Fans frenetisch gefeiert. Es folgen weitere Bilder vom Spiel.


Gleich nach dem Wiederbeginn hatten die Frankfurter Glück, dass Teufel-Kapitän Nick Dineen und Diego Hofland nach Fehlern der Löwen im Spielaufbau an Jaeger gescheitert sind. Die nächsten Minuten wärmten die Akteure beider Teams abwechselnd die Strafbank, ohne dass eine Mannschaft ein wirklich überzeugendes Powerplay geboten hätte. Überhaupt muss man klar sagen, dass das Spiel im Mitteldrittel verflachte, nicht mehr das Niveau der ersten 20 Minuten aufwies. Vor allem die Löwen wirkten gegen Ende der zweiten Periode müde.
Die Pause tat beiden Mannschaften gut. Aus den Kabinen kamen sie wieder frischer, mit neuem Elan. Das Spiel wog nun hin und her, Chancen gab es hüben wie drüben. Und auch Tore. Beim 1:2 nutzte Radek Krestan das inkonsequente Abwehrverhalten der Löwen vorm eigenen Gehäuse (45.), nur 50 Sekunden später glich Pawel Dronia aus. Die Emotionen kochten. Im Publikum wie auf dem Eis, wo es immer hitziger wurde. Die Löwen spielten vier Minuten in Unterzahl, hatten dabei aber Clarke Breitkreuz die beste Chance. In der Schlussphase der regulären Spielzeit waren die Roten Teufel wieder am Drücker. Es blieb jedoch bei diesem 2:2, das für die Löwen eher ein wenig schmeichelhaft war.

In der Verlängerung waren die Frankfurter dem Sieg näher, trafen jedoch nicht. Und 18 Sekunden vor der Sirene machte dann Nick Dineen den Nauheimer Erfolg perfekt.

Bad Nauheim-Trainer Petri Kujala sprach von einem packenden Derby, in dem beide Mannschaften Phasen hatten, in denen sie am Drücker waren. „Über den zweiten Punkt bin ich glücklich, zumal wir in der Verlängerung die eine oder andere Strafe hätten bekommen können“, so der Finne. Löwen-Coach Paul Gardner fand wiederum, dass beide Kontrahenten dem Sieg nahe waren. „Meine Mannschaft hat sehr gut gearbeitet, war in der Defensive stark. Gegen Ende merkte man uns aber eine gewisse Müdigkeit an. Unsere Leistungsträger waren wegen der vielen Ausfälle sehr lange auf dem Eis.“ 

 
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